Greenpeace hat keine Ahnung

GreenpeaceLaut Patrick Moore, einem Greenpeace-Gründer und -Aussteiger, ist die Organisation „eine Bande wissenschaftlicher Analphabeten, die Gestapo-Taktiken verwendet“. Er kritisiert vor allem, dass Greenpeace keinerlei wissenschaftliche Kompetenz hat und Entscheidungen auf der Basis von falschen Vorstellungen trifft.

Hier einige der Bereiche, in denen Greenpeace unwissenschaftliche Positionen vertritt:

Wälder und Forstwirtschaft

Greenpeace ist im Prinzip gegen Forstwirtschaft. Weniger Bäume zu fällen bedeutet, weniger Holz zu verwenden. Weniger Holz zu verwenden heißt, mehr Stahl, Beton und Plastik zu gebrauchen, die alle viel Energie benötigen, normalerweise fossile Brennstoffe, um verarbeitet werden zu können. Holz, das überschüssigste, erneuerbare Material auf der Erde, wird mit Solarenergie im Wald produziert. Man solle also, so Moore, mehr Bäume anpflanzen und mehr Holz verwenden, nicht weniger.

Gentechnik

Greenpeace tut so, als gäbe es irgendein unsichtbares Gift in genveränderten Nahrungsmitteln, obwohl es dafür nicht den Hauch eines Beweises gibt. Gentechnik sollte verwendet werden, um den Nährwert unserer Nahrung zu verbessern, die Effektivität unserer Medizin und um die Umweltschäden durch Landwirtschaft zu verringern. Genetisch modifizierter Reis könnte den Nahrungsmangel praktisch über Nacht beenden, aber Greenpeace und ihresgleichen blockieren seine Entwicklung. Derweil sind eine halbe Millionen Menschen, überwiegend Kinder, jedes Jahr an Vitamin-A-Mangel erblindet, obwohl das Heilmittel, Golden Rice, bereits erfunden wurde.

Kernenergie

Kernenergie ist die einzige Technologie, die beständig Energie liefern kann, praktisch ohne Emissionen zu erzeugen. Das ist der Grund, warum Schweden, das 50% seiner Energie aus Kernenergie gewinnt und den Rest aus Wasserkraft, den geringsten CO2-Ausstoß pro Einwohner in Westeuropa hat. Doch Greenpeace lehnt Kernenergie dogmatisch ab.

Quelle: Moore, Patrick: Shedding light on key green issues. National Post

4 Kommentare zu „Greenpeace hat keine Ahnung

  1. Sehr schöner Beitrag. Kurz und prägnant. Greenpeace macht einige gute Sachen, viel aber falsch.

  2. Bei Kernenergie hatte ich immer Bedenken, dass gesundheitliche Schäden auftreten können.Scheinbar war die Sorge unbegründet.Nach einer Studie
    (http://www.kernenergie-wissen.de/leukamie.html)
    gibt es keine signifikanten Unterschiede in der Erkrankungsrate zwischen Menschen in naher Umgebung eines Kernkraftwerkes und Menschen, die weiter enfernt leben.

  3. Ach du meine Nase,

    als Satiere geht das ja noch durch aber sonst …

    1. Frag dich doch mal, woher das Uran kommt und was mit den Abfällen passiert. Hast du eine Ahnung wo es überall auf der Welt Uranvorkommen gibt ? Google mal ein wening und du wirst feststellen, das es sich um die Kriegsbrandherde der letzten 20 jahre handelt. Gegen diese Opfer sind die Opfer der CO2-Lüge ein Witz.

    2. Es sind genug Nahrungsmittel da und es werden auch genug Nahrungsmittel produziert. Sie werden nur falsch verteilt. Falsch im humanistischen Sinne und Richtig im Sinne des Kapitals.
    Desweiteren zerstören die Genmanipulierten Pflanzen intakte Ökosysteme. Auch dazu einfach mal googeln. ( Mais , Monsanto , Bayer )

    3. Es gibt einen wunderbaren Ersatz für jedwedes Holz. HANF.
    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/05/warum-die-wunderpflanze-hanf-verboten.html

    Ansonnsten ist das von Ihnen zitierte Moore-gerede alles andere als wissenschaftlich.

    Grüße

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