Gott tötet Frauen und Kinder

Der Gott des Alten Testaments hielt Abraham davon ab, seinen Sohn Isaak zu opfern. In Richter 11 lässt er allerdings Jiftach seine  Tochter opfern:

Jiftach verspricht dem HERRN, ihm das erste zu opfern, was ihm über den Weg läuft, wenn er vom Krieg gegen die Ammoniter zurückkommt (als Gegenleistung möchte er die Hilfe Gottes bei diesem Krieg). „Als Jiftach nun nach Mizpa zu seinem Haus zurückkehrt, da kam ihm seine Tochter entgegen; sie tanzte zur Pauke.“ (Richter 11, 34) Jiftach ist verzweifelt, dass ihm ausgerechnet seine Tochter über den Weg laufen musste und erzählt ihr, was er dem HERRN versprochen hat.

Die Tochter antwortet: „Mein Vater, wenn du dem Herrn mit eigenem Mund etwas versprochen hast, dann tu mit mir, was du versprochen hast, nachdem dir der Herr Rache an deinen Feinden, den Ammonitern, verschafft hat.“ (Richter 11, 36). Sie geht noch zwei Monate in die Berge, um dort ihre Jugend zu beweinen, kehrt zurück, „und er tat mit ihr, was er gelobt hatte“ (Richter 11, 39). Im nächsten Kapitel töten Jiftach und seine Männer „zweiundvierzigtausend Mann aus Efraim“ (Richter 12, 6).

Alle Zitate aus der Einheitsübersetzung, die für beide Großkirchen verbindlich ist.

Wer dieses Buch für eine gute Anleitung für ein moralisches Leben hält, sollte sich umgehend einweisen lassen.

Ein Kommentar zu “Gott tötet Frauen und Kinder

  1. […] aber der counter counted und das ist, was zählt. dabei ist festzustellen, dass die blogsphäre dem paganismus in seiner abartigsten form, der aufklärung, ein breites forum zu bieten scheint. womit auch die kollegen von kreuz.net […]

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