England wird islamisch

Scharia in England

80 geheime Scharia-Gerichte befassen sich in England mit der (Un-)Rechtssprechung. Dies tun sie zusätzlich zu fünf offiziell anerkannten Scharia-Gerichten, die vom „Muslim Arbitration Council“ betrieben werden. Der absolute Horror für jeden, der meint, Menschenrechte wären mehr als nur ein Zeichen des westlichen Kulturimperialismus.

Man fragt sich schon, wie die britische Bevölkerung so etwas zulassen kann. Vielleicht meinen sie, dass es vor allem Frauen betrifft, die ja sowieso zu emanzipiert geworden sind, oder dass das Problem nur Muslime betreffen würde. Tatsächlich werden auch Männer zwangsverheiratet und die britische Gesellschaft wird von Islamisten unterwandert und erpresst.

Tony Hutchinson wird ein geplantes Unterstützungszentrum für zwangsverheiratete Männer und Frauen im Nordosten des Landes leiten. Er sagte: „Der psychologische Druck auf diese jungen Menschen ist unvorstellbar. Man erzählt ihnen, dass sie Schande über die Familie bringen werden und dass man sie aus der Gemeinschaft ausschließen wird.“ Lehrer und Gemeindevorstände befassen sich kaum mit den Problemen, um nicht des Rassismus bezichtigt zu werden.

Hier ein Auszug der Stellungnahme vom Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen zur Scharia:

„Im Strafrecht dagegen ist eine Vereinbarkeit kaum denkbar. Auch ein Scharia gemäßes Familienrecht birgt zahlreiche Probleme, da es Männer und Frauen nicht gleichberechtigt behandelt. Die in westlichen Demokratien selbstverständliche Religionsfreiheit gilt auf der Grundlage der Scharia nur sehr eingeschränkt. So ist beispielsweise der Austritt aus der muslimischen Glaubensgemeinschaft nicht gestattet.

Konservative und erst recht islamistische Theologen sind weit davon entfernt, in Fragen der Scharia eine echte Übereinstimmung mit grundlegenden westlichen Werten zu erzielen. Im Gegenteil werden gerade die besonders umstrittenen Bereiche Gleichberechtigung der Frauen, Minderheitenrechte und Strafrecht von ihnen oft besonders verbissen gegen westliche Einflussnahme verteidigt und zu zentralen Kernpunkten des islamischen Rechts hochstilisiert. Nur eine Minderheit der Gelehrten sieht derzeit die Möglichkeit einer vollständigen Aussöhnung von Schariaverständnis und Menschenrechten.“

Im Artikel zum Thema aus der Daily Mail heißt es:

„[Islamexperte Denis] MacEoin sagte: Unter den Bestimmungen befinden sich einige, die zu illegalen Handlungen aufrufen und andere, die Menschenrechtsstandards überschreiten, die von britischen Gerichten angewandt werden. Als Beispiele werden in seiner Studie eine Bestimmung genannt, laut der eine muslimische Frau keinen nicht-muslimischen Mann heiraten darf, wenn er nicht zum Islam konvertiert und dass alle Kinder einer Frau abgenommen werden sollten, die das tut, bis sie einen muslimischen Mann heiratet.“

Ferner heißt es dort: „Unter Scharia-Recht gehört ein männliches Kind ab einem Alter von sieben Jahren dem Vater, unabhhängig von den Umständen.“

Zwar wird auch wieder darauf hingewiesen, dass im Islam Polygamie erlaubt ist und in den westlichen Gesetzgebungen nicht, allerdings finde ich diesen speziellen Punkt ziemlich egal. Ich finde sogar, dass Polygamie erlaubt sein sollte, insofern alle Beteiligten damit einverstanden sind. Das gilt aber nicht für die Menschenrechtsverletzungen, die Bestandteil des Scharia-Rechts sind.

Und wie reagieren die Vertreter der Muslime auf die dargelegte Kritik?

„Der Muslim-Rat in Großbritannien verurteilte die Studie, weil sie ‚Hass schüre'“.

Nein, die Studie schürt keinen Hass, eure Scharia-Gerichte schüren Hass! Vielleicht erweckt die Studie Hass beim Muslim-Rat, aber so ist das ja auch mit der Evolutionstheorie bei Kreationisten (und beim überwiegenden Anteil der Muslime, die ebenfalls glauben, dass sie von Adam abstammen).

In Pat Condells neuem Video geht es um die Burka, die verboten werden sollte (finde ich auch):

Den ganzen Nazis, die meine kommentierte Übersetzung von Taslima Nasrins neuestem Artikel auf ihren Seiten verlinkt oder sie darauf kopiert haben, mögen sich diesmal mit einer solchen Praxis zurückhalten. Das Problem mit gläubigen Muslimen (also Muslimen, sonst wären es ja keine Muslime mehr) besteht nicht darin, dass sie anders aussehen oder aus einem anderen Land stammen. Das Problem besteht darin, dass die Mehrheit von ihnen religiös begründete menschenrechtsfeindliche Ansichten vertritt. Die Verfolgten islamischer Regimes, die mit den Menschenrechten übereinstimmen, sollten in Deutschland jedoch willkommen sein und einen möglichst großen Anteil unserer Sozialleistungen kassieren. Ausländerfeindlich motivierte „Islamkritiker“ sind nur Parasiten der humanistisch begründeten Islamkritik und können zur Hölle fahren. Oder nach Saudi-Arabien, was so ziemlich dasselbe ist und nur eine andere Version ihrer eigenen totalitären Utopie.

Das gleiche gilt für christlich motivierte Meine-Texte-Kopierer. Das christliche Abendland existiert seit 700 Jahren nicht mehr und die Reste davon werden hoffentlich bald verschwinden.

4 Kommentare zu “England wird islamisch

  1. Stefan sagt:

    Tja um ehrlich zu sein, der einzige Grund aus dem ich nicht (fast) jedem Artikel den du geschrieben hast Applaus gespendet habe ist, dass ich bis jetzt einfach nicht sicher war ob das nötig ist. Zwar bin ich das auch jetzt nicht, aber trotzdem: Du sprichst mir aus der Seele (die Ironie ist Absicht), weiter so!

  2. Bebu sagt:

    Hehe… ich wußte gar nicht, dass du solche „Fans“ hast.

    Ansonsten ist das mal wieder ein Paradebeispiel einer falsch verstandenen Toleranz (oder Gleichgültigkeit?). Besonders die im Video erwähnte Sache mit dem Vitamin-D-Mangel und den Folgen für Neugeborene durch das Tragen der Burka war mir so noch gar nicht bewußt. Sollte das wirklich nachweisbar sein, wäre das doch eine gute Möglichkeit um ein Verbot über den hinterfotzigen Weg des Kinderschutzes mitzubegründen. 😉

    • Stefan sagt:

      Hmm, ich weiß nicht wieso aber irgendwie fühl ich mich nicht wirklich ernst genommen 😉

      • Bebu sagt:

        Also das „Fans“ bezog sich nicht auf dich, sondern auf die Textekopierer. Als ich meinen Kommentar schrieb, war deiner noch gar nicht da – komischerweise…

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