Wie spüre ich die Existenz Gottes?

Kirche und WissenschaftGenauso, wie Sie die Anwesenheit verstorbener Ahnen spüren: Bestenfalls gar nicht. Die katholische Zeitung „Weltwoche“ beweist einmal mehr, was Katholiken von der Evolutionstheorie halten und das ist nicht viel. Angeblich sollen wir aus der „Unvernunft“ enstanden sein und der Autor möchte sich lieber aus „Verstehen und Freiheit“ entwickelt haben. Das ist eine Vermenschlichung der Natur, finsterster Animismus. Weiterlesen

Feuerbringer bei Twitter

Ja, es ist schlimm. Selbst Leute, die geistig im 18. Jahrhundert leben und mit Voltaire Briefe austauschen, bedienen sich inzwischen neuester Technologie. Wer hätte gedacht, dass ich jemals so tief sinken könnte? (Das war eine rhetorische Frage).

Falls also jemand noch nicht genug genervt ist von dem schrecklich arroganten Stil meines Blogs, der kann sich die selbe abscheuliche Polemik eines respektlosen Neo-Atheisten nun auch bei Twitter reinziehen. Mein Channel: http://twitter.com/feuerbringer

Sollte man Ahmadinedschad töten?

Ahmadindeschad

Gab es nicht irgendwann mal eine Diskussion darüber, ob Tyrannenmord legitim ist, die mit dem Ergebnis beschlossen wurde, dass er legitim ist? Warum lebt der Tyrann Mahmud Ahmadinedschad dann noch? Wie viele Schwule, die es im Iran ihm zufolge gar nicht gibt, soll er denn noch ermorden lassen? Wie viele Frauenrechtlerinnen sollen noch verschwinden? Wie viele Mädchen sollen noch ausgepeitscht oder gesteinigt werden, als Strafe dafür, dass sie vergewaltigt wurden?

Nun, für mich ist die Sache klar. Aber sehen wir mal, wie meine Blogleser diese Frage beantworten…

Die große Debatte

Über das superdämliche Fein-Tuning-des-Universums-Argument, das Theisten in praktisch jeder Debatte mit Atheisten verwenden. Es ist ein Argument für einen deistischen Gott, der das Universum gestartet hat, aber es wird immer wieder für einen theistischen Gott angeführt, der in die Welt eingreift. Das Universum ist feingetunt (wie ein Sportwagen?), darum muss es von einem persönlichen Gott erschaffen worden sein, dessen Sohn Jesus Christus ist, geboren von einer Jungfrau. Oha!

Sprache in der Politik

Obama-Fans: Sie sind überall

Endlich der krönende Abschluss meiner berühmt-berüchtigten Reihe über Politik aus sprachwissenschaftlicher Perspektive. Mit diesem Teil sollten meine Leser einen wirklich brauchbaren Überblick über das Verhältnis von Sprache und Politik haben. Jetzt wisst ihr also, wie man euch zu manipulieren versucht.

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Der Kampf um Wörter

Snob. Das ist eine elitistische Sache. Würdest du nicht verstehen.Politiker investieren viel Zeit und Aufwand in ein Unterfangen, dass sich „Begriffe Besetzen“ oder „Kampf um Wörter“ nennt. Sie besetzen Wörter für ihre Partei, sie bewerten Wörter und sie etablieren Begriffe, die Referenzobjekte in ihrem Sinne beschreiben. Zum Beispiel assoziieren wir aufgrund dieser Strategie die CSU mit „sozialer Marktwirtschaft“ und die SPD mit „sozialer Gerechtigkeit“. Weiterlesen