Brad Pitt ist Agnostiker

Brad Pitt in Fight Club20% Atheist und 80% Agnostiker. So beschreibt der Schauspieler Brad Pitt, den wahre Filmfans vor allem aus Fight Club kennen, seine Position zur Gottesfrage. Er meint aber auch, dass „Religion funktioniert“ und fügt hinzu: „Ich weiß, dass es hier einen Trost gibt, einen Airbag. Es ist etwas, mit dem man die Welt erklären kann und das dir sagt, dass es etwas Größeres gibt als dich und dass alles am Ende in Ordnung sein wird.“

Ja, stimmt schon. Aus meiner antireligiösen Perspektive würde ich aber darauf hinweisen, dass der Glaube ein falscher Trost ist, dass die religiöse Welterklärung falsch ist, dass es nicht wirklich „etwas Größeres“ gibt als uns. Ob am Ende alles in Ordnung ist oder nicht, hängt davon ab, was das heißen soll. Wir fallen um und verrotten. Schätze, das ist schon in Ordnung.

Ich finde es nach wie vor peinlich, wenn die Leute meinen, einen Schnuller für Erwachsene zu benötigen. Und man sollte sie nicht auch noch dafür in Schutz nehmen, so von oben herab. Trotzdem: Brad Pitt hat sich geoutet und das können Religionsfreie in den USA gut gebrauchen, angesichts dessen, dass die Wähler behaupten, niemals einen solchen als Präsidenten haben zu wollen.

2 Kommentare zu „Brad Pitt ist Agnostiker

  1. Eben, Religionen sind gerade nicht geeignet, die Welt zu erklären – das wollen sie eigentlich auch gar nicht.

    Und ein autosuggestiver „Trost“ ist ein recht verzweifelter Umgang mit dem eigenen Leben.

  2. Ich weiß nicht wie er das geschafft hat, kommt er doch aus einem strengen christlichen Elternhaus, aber man sollte die Intelligenz nicht unterschätzen. 😉

    P.S. Angelina Jolie glaubt auch nicht an Gott.

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