Die große Debatte

Über das superdämliche Fein-Tuning-des-Universums-Argument, das Theisten in praktisch jeder Debatte mit Atheisten verwenden. Es ist ein Argument für einen deistischen Gott, der das Universum gestartet hat, aber es wird immer wieder für einen theistischen Gott angeführt, der in die Welt eingreift. Das Universum ist feingetunt (wie ein Sportwagen?), darum muss es von einem persönlichen Gott erschaffen worden sein, dessen Sohn Jesus Christus ist, geboren von einer Jungfrau. Oha!

Ein Kommentar zu „Die große Debatte

  1. und wenn zwischen schleiermacher und mir zehnmal eine „Konfessionsgrenze“ (ganz abgesehen von 200 Jahren) liegt: „Wir“ täten verdammt gut daran, mehr auf seine Reden zu hören (auch wenn wir nominell nicht die adressaten zu sein s c h e i n e n — andererseits muß man es aber wohl auch als Verachtung der Religion nehmen, wenn man sie in Metaphysik und/oder Morallehre aufzulösen wünscht. Von Naturphilosophie mal ganz abgesehen.

    Wenn das Ausleihen von Kant-Begriffen nicht zu hoch gegriffen ist, möchte ich festhalten, daß es sich m.E. bei Gott um ( d a s ) Noumen (schlechthin) handelt und immernoch zwischen Noumina und Phänomena zu unterscheiden ist.

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