Würden Zombies die Zivilisation zerstören?

Evil Dead 2Es gibt tatsächlich eine wissenschaftliche Studie zu der Frage, welche Auswirkungen ein Zombie-Angriff hätte. Vier kanadische Mathematiker präsentieren ihr Modell einer Zombie-Invasion in ihrem neuen Buch über die Ausbreitung von Infektionskrankheiten. Es sieht nicht gut für uns aus!

Das Ergebnis der Studie lautet, dass Zombie-Filme die Bedrohung im Prinzip korrekt darstellen. Grundlage der Studie ist der typische Zombie der Pop-Kultur: Langsam, kannibalistisch und untot. Man kann ihn nur durch einen Kopfschuss töten oder durch Enthauptung. Insofern Zombies sofort die Gebissenen in Zombies verwandeln, gilt: „In einem spontanen Ausbruch des Zombie-Virus würden die Zombies wahrscheinlich alle Menschen infizieren“. Na super…  „Nur wenn es eine Latenzzeit gibt […] hat die Menschheit eine Chance zu überleben“.

Gäbe es ein Heilmittel, das Menschen retten kann, bevor sie sich verwandeln, „wird die Menschheit nicht ausgelöscht, sondern sie existiert in kleiner Zahl weiter.“ Auch das nur unter einer Bedingung: „Die einzige Kontrollstrategie, welche die Welt, wie wir sie kennen, retten könnte, besteht darin, sie [die Zombies] strategisch zu vernichten“, worauf wir alle verfügbaren Resourcen verwenden müssten. Zombie-Filme sind entgegen meiner bisherigen Annahme also ganz realistisch. Wer hätte das gedacht?

Nur, dass es natürlich keine Zombies gibt.

7 Kommentare zu „Würden Zombies die Zivilisation zerstören?

  1. „Das Ergebnis der Studie lautet, dass Zombie-Filme die Bedrohung im Prinzip korrekt darstellen.“
    –> D.h. im Fall einer Zombieinvasion geht die wahre Bedrohung von den eigenen Mitmenschen aus, die einen aufgrund von Inkompetenz oder gefährlichen, der Situation nicht angemessenen Gefühlsregungen ständig in Gefahr bringen.
    Folglich sollte man in so einer Situation lieber die eigenen Mitmenschen töten, insofern sie nicht über eine brauchbare Qualifikation (Militärausbildung, Jagderfahrung, etc.) verfügen.

  2. „Folglich sollte man in so einer Situation lieber die eigenen Mitmenschen töten, insofern sie nicht über eine brauchbare Qualifikation (Militärausbildung, Jagderfahrung, etc.) verfügen.“
    Gerade eben nicht! Okay, die mit Militärausbildung mögen diszipliniert genug sein, aber nur, wenn es einer ist. Dagegen sollte sich jeder von Militärstützpunkten fern halten, da „erfahrungsgemäß“ immer ein Befehlshaber dabei ist, der früher oder später die Auslöschung allen Lebens im Quarantänegebiet befiehlt.
    Leute mit Jagderfahrung sind ebenfalls zu meiden. Diese drehen nicht selten durch und ballern wild um sich. Oder sie werden für Gefährten zu einer Bedrohung weil sie irgendwann nicht mehr wissen, wer infiziert ist und wer nicht.
    Außerdem sollte man Mütter mit Kindern ignorieren. Diese kommen immer auf so seltsame Ideen, wie die dass DU dein Leben riskieren sollst, um IHREN Sohn zu retten.

    Die größten Überlebenschancen hat man in Geistermetropolen, in Zwischen Wolkenkratzern (in deren oberen Etagen nie Zombies hinkommen) und Supermärkten, die noch 20 Jahre haltbare Lebensmittel rumzuliegen haben. In den USA ist ein Wall Mart mit großer Waffenabteilung ebenfalls empfehlenswert (In Deutschland bräuchte man dagegen einen Militärstützpunkt, der schon von Zombies überrannt wurde.)

  3. Ich möchte kein komentar schreiben,hab nur ne frage.GIBT ES ZOMBIES.WAS WEN MAN AUFSTEHT UND DANN IST DIE GANZE STATD AUS ZOMBIES.WAS SOLL MAN TUN?

    1. Es gibt keine Zombies, insofern ist das egal. Ich würde es machen, wie in den Filmen. Verstecken, die Zombies in den Kopf schießen, eine zombiefreie Zone suchen, sowas.

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