Asyl für Ex-Muslime

Unterschreibt diese Petition und rettet die Ex-Muslime vor Verfolgung und Tod!

Hier weitere Infos aus dem aktuellen GBS-Newsletter:

Im letzten Sondernewsletter hatte die gbs um Unterstützung der von der „Kritischen Islamkonferenz“ initiierten Kampagne „Asyl für Ex-Muslime“ gebeten. Den Petitionstext, in dem der Asylstatus für alle Ex-Muslime gefordert wird, die in ihren Herkunftsländern von Verfolgung, Folter und Mord bedroht sind, haben bisher mehr als 1000 Personen unterschrieben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle Unterzeichner!

Um der Forderung an die deutsche Politik und Justiz größeren Nachdruck zu verleihen, wäre es wichtig, dass wir noch mehr Unterstützer zusammen bekommen. Bitte weisen Sie daher im Bekanntenkreis auf die Petition hin! Je mehr Menschen die Aktion unterstützen, desto eher wird dies Eindruck machen auf jene Richter, die bislang noch von der absurden Vorstellung ausgehen, dass religionsfreie Menschen nicht religiös verfolgt werden können.

Bedauerlicherweise haben die etablierten Medien über die Kampagne nicht berichtet. Ebenso wenig thematisierten sie die jüngsten Versuche, Apostaten vor der Hinrichtung in islamischen Ländern zu retten. Trotz dieser bedenklichen Ignoranz der deutschen Medien haben uns viele positive wie negative Reaktionen erreicht. Sie zeigten, dass die Kampagne „Asyl für Ex-Muslime“ nicht nur aus humanitären Gründen notwendig ist (um bedrohte Menschen zu unterstützen und ihnen eine Chance zu geben, sich stärker in unsere Gesellschaft einbringen zu können), es wurde deutlich, dass die Kampagne auch eine wichtige Funktion für die öffentliche Debatte über den Islam und die Migrationspolitik hat.

gbs-Vorstandssprecher Michael Schmidt-Salomon formulierte es so: „Das Thema ‚Asyl für Ex-Muslime‘ trennt in der Islamkritik fremdenfeindliche Spreu von aufklärerischem Weizen. Diejenigen, die ihre Fremdenfeindlichkeit bloß unter dem Deckmantel der Islamkritik verbergen wollen, reagieren natürlich erzürnt auf die Kampagne. Es ist, wie ich meine, notwendig, dass diejenigen, die Islamkritik betreiben, weil sie für eine humanere, offenere Gesellschaft eintreten, sich noch deutlicher als bisher von jenen abgrenzen, die eine angebliche ‚Überfremdung‘ der ‚deutschen Kultur‘ befürchten. In dieser Hinsicht ist die Kampagne ‚Asyl für Ex-Muslime‘ sehr hilfreich. Sie zeigt, dass wir (im Unterschied zu xenophoben Islamkritikern) weder mit Migranten noch mit Muslimen an sich 20Probleme haben. Uns geht es einzig und allein um die Bekämpfung einer reaktionären religiösen Ideologie, die die Errungenschaften der Moderne (Freiheit, Selbstbestimmung, wissenschaftliche Aufklärung) im Namen vermeintlich ‚heiliger Werte‘ zurückdrängen will. Bei diesem notwendigen Einsatz für die Aufklärung stehen nicht nur Ex-Muslime, sondern auch liberale Muslime auf unserer Seite. Es ist an der Zeit, dass wir uns in der Debatte über den Islam von falschen Denkschablonen verabschieden!“

9 Kommentare zu „Asyl für Ex-Muslime

  1. Stellt sich die Frage, welchen Sinn es macht, das ein Atheist öffentlich für Aussteigerwerbung aus dem Islam wirbt, während er so etwas wohlweislich gegen das Christentum unterläßt!

    Ich unterschreibe nicht.
    Nicht, weil mir das Leben oder der Tod eines Muslim egal wäre. Sondern eben deshalb: Weil es mir nicht egal ist. Leiste ich eine Unterschrift, zeige ich eindeutig, das es mir nichts ausmacht, wenn Moslems Christen umbringen (so oft dieses manchmal auch gerechtfertigt sein mag, ist es dennoch nicht richtig).

    Auch ehemalige Christen oder Freigläubige sind in der christlichen Kultur in Lebensgefahr. Dies wird jedoch nicht mit Petitionen abgefedert, sondern man überläßt sie sich selbst. Diese Leute haben keine Lobby. Ausgestiegene Moslems jedoch schon.

    Ist es dann gerecht, bei einer solchen Petition mitzuzeichnen? Finde ich nicht! Entweder eine vollständige Gleichbehandlung für alle oder für gar keinen.

    1. Selbstverständlich bin ich auch dafür, dass Christen ihre Religion verlassen, wofür es notwendig ist, dass sie diese verlassen dürfen.

      Sie unterschreiben darum keine Petition für das Asyl von atheistischen Apostaten, weil Ihnen keine Petition für das Asyl von christlichen Apostaten bekannt ist (die ich ebenfalls unterschreiben würde). Also darf man Atheisten hinrichten lassen, nur weil angeblich niemand dagegen protestiert, dass Christen hingerichtet werden.

      Selbstverständlich gibt es unzählige und sehr mächtige christliche Lobbygruppen (Vatikan?), während die atheistische Lobbyarbeit in Deutschland von wenigen, kleinen Organisationen und ein paar Einzelpersonen abhängt.

      1. Du hast mich nicht verstanden!
        Gib‘ es zu!

        Also, mir geht es um die Freigläubigen, die keine Lobby haben. Oder jene, die einer Minderheiten- oder Naturreligion angehören, die in der christlichen Kultur offen zum Abschuß freigegeben werden.

        Jene haben keine Lobby, jene werden ungleich behandelt. Und genau deshalb unterschreibe ich nicht.

        Was war also an meinem vorhergehenden Kommentar nicht zu verstehen?

      2. Die Kunst ein Ignorant zu sein, dagegen hilft kein Argument.

        War absolut abwertend gemeint!

    2. gem. Ihrer Logik müßte ein Notarzt den Verletzten zuerst nach seiner Religion fragen und davonziehen, wenn es die falsche war.

      1. du wirst lachen, im christentum passiert so was sehr oft!

        ein weiterer grund, warum ich diese religion verachte.

  2. Unterzeichnet.
    Es sollte doch unerheblich sein, welche Weltanschauung derjenige hat. Es geht hier um den Menschen!

  3. Das Christentum kennt keine Strafen für Apostaten und mir ist kein Land bekannt in dem christliche Abtrünnige verfolgt werden. Die Sharia sieht für Apostasie eindeutig die Todesstrafe vor.
    Ich bin selbst ein Ex-Christ und wehre mich deshalb vehement, gerade angesichts aller ansonsten berechtigten Kritik, gegen eine solche undifferenzierte Gleichsetzung.

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