Wissenschaft versus Avatar

James Camerons Sci-Fi-Streifen „Avatar“ wurde von dem Genetiker Thomas Heams auf seine evolutionsbiologische Korrektheit überprüft. Vor allem die Tatsache, dass die Evolution ungerichtet verläuft, ist bei Cameron und der breiten Öffentlichkeit noch nicht angekommen. Aber es gibt mehr daran auszusetzen…

Zum Beispiel eine größere Anzahl von krassen Logikfehlern. Für mich am Gravierensten ist jedoch die pantheistisch-romantische Naturverklärung, laut der alle Lebewesen beseelt wären und zusammen einen intelligenten, höchst empfindsamen Superorganismus ergeben würden (wie im Gaia-Mythos von der beseelten Erde). An einer Stelle wird im Film erwähnt, dass dies auch für die Erde gegolten habe, bis die bösen Menschen ihren tollen Lebensbaum kaputt gemacht hätten.

Auch die Tatsache, dass die Wissenschaftler in dem Film völlig unfähig sind und erst ein Soldat in der Lage ist, mit den Na’vi zu kommunizieren, gehört neben der Propagierung vormoderner Lebensweisen und Fortschrittsfeindlichkeit zu den Hauptkritikpunkten, die keine Begeisterung für Avatar bei mir haben aufkommen lassen. Dann lieber die allzu deutlichen Vorlagen „Pocahontas“, „FernGully“ und „Der mit dem Wolf tanzt“. Man fragt sich zudem, was an der Botschaft vom Umwelt- und Eingeborenenschutz zu unserer Zeit so weltbewegend sein sollte, angesichts dessen, dass wir Umwelt und Eingeborene noch nie so sehr geschützt haben wie heute. Vor 150 Jahren wäre das eine spannende Botschaft gewesen.

Ähnlich wie damals beim Erscheinen von Goethes „Die Leiden des jungen Werther“ gibt es wieder ein paar Pupertierende, die sich am liebsten umbringen würden, um in einer Welt wie die von Pandora zu leben zu können. Ich würde mich lieber umbringen, als mich in dieses Schlumpfhausen verfrachten zu lassen.

Der Psychologe Peter Stromberg hat einen Blick auf die Zuschauer von Avatar geworfen. In der Vorstellung, die er besuchte, waren sie äußerst fettleibig. Er wies auf die Ironie hin, dass dicke Leute sich einen Film mit perfekt durchtrainierten Waldmenschen ansehen, während sie Popcorn in sich hinein essen. Filme sind quasi Träume im geschützten Raum. Sie ermöglichen das Ausleben von Fantasien ohne die damit verbundenen Gefahren und den Aufwand. Andererseits: Wenn man dafür auf den Bäumen leben muss, um so gut auszusehen, begnüge ich mich auch lieber mit Popcorn und einem bequemen Kinosessel.

Ergänzung: Selbstverständlich habe ich kein Problem damit, wenn ihr Avatar einfach als Unterhaltung oder Effektschau anseht und euch die Botschaften des Films ziemlich egal sind. Ich mache mir einfach Gedanken darüber, was es sein könnte, das einen solchen Film dermaßen großen Erfolg beschert, warum also die Gesellschaft so etwas sehen und hören möchte. Vielleicht irre ich mich und die Leute denken gar nicht über den Inhalt des Films nach und genießen einfach die Computertricks. Vielleicht finden sie die Botschaften genauso deplaziert wie ich und mögen den Film trotzdem. Das ist natürlich völlig in Ordnung. So lange er mir nicht gefallen muss.

(Ein Auszug aus der Presseschau vom Evo-Magazin)

26 Kommentare zu “Wissenschaft versus Avatar

  1. Nanomyte sagt:

    Ich bin mir nicht ganz im Klaren was an dem Film Naturverklärung sein soll.
    Das ist vorallem ein Fantasiefilm.

    -> Es ist übrigens nicht bekannt, wie die Welt „Pandora“ sich entwickelt hat und ob die „Schlumpf-Gesellschaft“ nicht bereits die Nachfahren einer weit zukünftigen Gesellschaft nach dem Digitalzeitalter darstellt.
    So könnte die Welt ein vor etlichen Jahrtausenden konzipiertes und zum Leben erwachtes „Second Life“ sein, welches nach Jahrtausenden/Millionen Jahren seine ursprüngliche Programmierung längst vergessen hatte und sich zu einer ganz neuen Form, nämlich der im Film entwickelt hat.

    Das wird man ja sehn wenn Teil 2 und 3 raus kommen, war ja ohnehin als Dreiteiler angelegt worden.

    Natürlich kann auch alles stärker im Kitsch versinken, wird man dann sehen.

    Avatar kann aber viel tiefgründiger sein als ihm von einigen Kritikern unterstellt wird und von ein paar Spinner auf Anhieb behauptet wird.

    Übrigens ist der hier zitierte Satz über die Tötung der „Mutter auf der Erde“: Dieser wurde von dem Haupthelden/Marine geäußert, von dem man bekanntlich keine wissenschaftliche Analyse erwarten konnte.

  2. Sithil sagt:

    Meine Güte, es ist ein verdammter (Science)-Fiction-Film! Ich schreibe auch Fantasy-Geschichten, in denen Leute sowas wie eine „Seele“ haben, obwohl in der Realität an sowas nicht glaube – von der die Naturgesetzen missachtende Anwendung von Magie ganz zu schweigen.
    Es ist ja eben Fantasy und Science-Fiction – wenn da die Naturgesetze oder sonstige wissenschaftlichen Erkenntnisse beachtet werden müssten, dann gäb’s die beiden Genres ja überhaupt nicht!

    (Habe mir den Film übrigens noch nicht angeschaut, hatte dies aber eigentlich vor und bin nicht fettleibig – und Popcorn esse ich im Kino auch nie.)
    Ist das eigentliche irgendeine persönliche Vendetta gegen diesen Film – weil nicht alle prominenten Atheisten den Film so abscheulich finden –
    PZ Meyers hat sich fast nur darüber geärgert, dass die Aliens nicht hässlich genug waren, fand ihn sonst aber gut.

  3. derautor sagt:

    Fans werden einfach alles verteidigen. Dass so ein trivialer Mist unbedingt verteidigt werden muss, soll jemand anderem einleuchten. Ist ja fast so, als hätte ich irgendein großes Kunstwerk in den Dreck gezogen und nicht einen Standard-Hollywoodfilm von der Stange.

    Und natürlich haben die massenwirksamen Moralpredigten aus Hollywood einen Einfluss auf das, was Menschen denken.

    • atheologie sagt:

      Hm, also ich finde auch manche Geschichten aus der Bibel interessant und nett – obwohl ich die Ideologie dahinter für extrem bedenkenswert halte. Entsprechend kann ich auch einen netten Fantasy-Film einfach nur genießen 🙂 Wenn ich mir einen solchen Streifen ansehe, habe ich schlicht nicht die Erwartungshaltung, einen wissenschaftlich durchdachten Film zu sehen. Nix für ungut – aber wenn Du auf der einen Seite mangelhafte Darstellung von Wissenschaft kritisierst, und dann den völlig subjektiven Eindruck eines Psychologen erwähnst, daß ihm das Publikum besonders dick vorkam, hat das auch nichts mit Wissenschaft zu tun. Ich war schon in Tulsa, Oklahoma – da gibts überall dicke Menschen (jetzt aber genug der Polemik… 😉

  4. Andreas sagt:

    Der Film ist vor allem eine brillante Demonstration dessen was man heute alles mit CGI anstellen kannn und kann auch rein als solche genossen werden.

    Wenn man sich aber darauf einlässt den Plot ernst zu nehmen dann finde ich evolutionsbiologische Analysen etwas verfrüht und lächerlich, solange man nicht mehr über die Hintergründe von Pandora weiss. Das wird sicherlich im zweiten und dritten Teil noch weiter ausgeleuchtet werden, und möglicherweise zieht Cameron hier noch einen „intelligent designer“ aus dem Ärmel, z.B. eine andere, weit fortgeschrittene ausserirdische Zivilisation, eine zukünftige Menschheit o.ä.

  5. Der mit dem Glauben tanzt sagt:

    Ich muss mich auch über Harry Potter beschweren, da der Film die Welt darstellt, als gäbe es „Magie“ und etwas höheres als die Wissenschaft.

    Nein ehrlich, der Film ist wirklich nur Sci-Fi. Ich verstehe auch nicht, warum unbedingt darüber so ein Wirbel gemacht wird. Er wird halt nur so beworben, weil nunmal Cameron ihn gemacht hat, und der hat wirklich das Geld dazu. Lassen wir doch Film Film sein.

    • derautor sagt:

      Das ist aber nicht so gedacht! In dem Film heißt es eindeutig, dass es auch auf der Erde einen solchen Superorganismus gegeben habe. Und wenn nicht, würde Cameron immernoch unsere bösen Schandtaten gegen die lieben Ureinwohner und die tolle Natur ankreiden, was mit der Realität überhaupt nichts zu tun hat. Wir haben Ureinwohner und Natur noch niemals besser behandelt wie heute! Hätte er das vor 150 Jahren gedreht, kein Problem, aber heute? Offenbar verläuft die moralische Entwicklung der Massen in Zeitlupe.

      Der Film ist bloße Selbstbestätigung der Massen von ihrer eigenen politisch korrekten Ideologie. Das ist so scheußlich trivial und erzkonservativ, dass nicht einmal Herr der Ringe dagegen ankommt. Im Gegenteil: Herr der Ringe ist politisch viel unkorrekter und provokativer als Avatar.

      • atheologie sagt:

        Du schreibst_ „Wir haben Ureinwohner und Natur noch niemals besser behandelt wie heute!“
        Dem stimme ich zu. Ich bin auch kein Verfechter von eingefrorenen Kulturen, die von Menschen als museale Anschauungsobjekte im Urwald mißbraucht werden. Kulturen müssen sich weiterentwicklen. Allerdings gibt es noch durchaus „Ureinwohner“, die Hilfe gegen Ausbeutung und Vertreibung benötigen. Vielleicht ist der Film ja auch ein Bild gegen die evangelikale Missionierung 😉 ?

        Übrigens: Mich wundert es, daß ich bisher noch keine Meinung zum Thema Behinderte gelesen habe. Wenn man böse ist, könnte man die Handlung des Filmes so interpretieren, daß ein körperlich Behinderter in seinem Leben nur etwas leisten kann, wenn er diese Behinderung los wird… am besten ab in einen makellosen Körper und dann den „behinderten“ Körper sterben lassen.

      • derautor sagt:

        Ohne dir zu unterstellen, dass du so etwas glaubst, hier ein paar Anmerkungen zum Thema:

        Wir sollten es vermeiden, Behinderungen als kulturelles Gut zu betrachten. Behinderungen sind genau das: Behinderungen. Sie sind ein Makel, den die Betroffenen lieber loswerden möchten, wenn sie noch alle Tassen im Schrank haben (es gibt Gehörlosenverbände, welche Hörgeräte als „kulturellen Genozid“ an ihrer Kultur der Gehörlosigkeit bezeichnen!).

        Akzeptieren wir Behinderungen als etwas Gutes, verhindern wir neue Behandlungs- und Heilungsmethoden. Das schadet allen Behinderten, die nicht dem Opferwahn verfallen sind, laut dem man sie als eigene Kultur von Leuten mit nur einem Bein, etc. anerkennen müsste.

        So lange es keine Heilung gibt, sollte man Behinderte in die Lage versetzen, sich selbst so weit wie möglich zu entfalten und am gesellschaftlichen Leben so weit es geht teilzunehmen. Aber eine Behinderung ist eine Behinderung.

        Ich bin zum Beispiel Brillenträger und muss mir immer stärkere Gläser besorgen. Sollte ich eine Heilung meiner Sehkraft als Angriff auf meine Kultur betrachten? Niemals. Könnte man meine Augen heilen, wäre ich sofort dabei.

      • gingganz sagt:

        „In dem Film heißt es eindeutig, dass es auch auf der Erde einen solchen Superorganismus gegeben habe.“

        Wenn klar ist, dass es sich um einen sci-fi-Film handelt, dann ist auch klar, dass die Handlung nicht allzuviel mit der Realität zu tun hat. Dann muss man ihm aber auch nicht unterstellen, in manipulatorischer Absicht Falschbehauptungen unters Volk bringen zu wollen. In zahlosen Filmen wurden abstruse Behauptungen ausgeschüttet. Wer sowas ernst nimmt oder sich sogar ein Weltbild daraus bastelt, dem ist ohnehin kaum mehr zu helfen.

      • derautor sagt:

        Das ist ein Missverständnis. Ich glaube natürlich nicht, dass die Botschaften des Films ungefiltert in die Gehirne einer arglosen Zuschauerschaft wandern. Ich halte den Film eher für eine Bestätigung und Verstärkung aktuell populären Bullshits. Eine Selbstversicherung der Massen, dass ihre Naturanbetung und Romantisierung von Ureinwohnern und ihr abscheuliches Gutmenschentum berechtigt wären.

      • gingganz sagt:

        @derautor
        Ich verstehe natürlich dein Anliegen. Nur liegt es m.E. auf der gleichen Wellenlänge wie die Erregung, die die Freunde vom Buß- und Betverein nach der Premiere von „Der Da Vinci Code“ erfasste.

  6. atheologie sagt:

    @derautor: Es ging mir nicht um die Heilung an sich – nichts gegen medizinische Forschung.
    Ich sprach von bös(williger) Interpretation, und meinte damit, daß man interpretieren könnte, daß ein behindertes Leben weniger wert sei als ein Leben ohne diese Einschränkung. Ich sage nicht, daß der Film dies aussagen möchte, aber man manchmal assoziert man die bunte, helle, fröhliche Welt eben mit dem gesunden, und die traurige, „bösartige“ Welt mit dem behinderten Held.

    • H. Lektor sagt:

      also 1.: Alle Menschen sind behindert. schon allein durch die Körperlichkeit, die dem Willen oft genug Hindernisse vorwirft. Und wer keinen Willen hat…nunja.

      2.: zum „Emo-Syndrom“-Link: Das ist ja wohl ein schlechter Scherz, oder was?
      Wird hier die (noch nicht mal ausgereifte weil falsch eingesetzte) 3D-Technik angeprangert, weil sie leicht verführbare Menschen verführt, die andernfalls Alkohol/ Drogen/ Sonstwas zufallen würden?
      (übrigens wurde bei der Vorstellung in der ich war (190cm/ 60 Kg/ Naccos für den Werbeblock VOR dem Film) Tokio Hotel eingespielt.)
      Oder — schön, daß sie mal aufwachen! Der Artikel sagt nichts anderes aus, als daß wir eine neue Sorte Kulturkritiker kriegen. Find ich prima.

  7. Anna sagt:

    Danke! Nachdem ich diesen Artikel gelesen habe, weiß ich jetzt endlich, wo das Vorurteil herkommt, Atheisten seien Spaßbremsen.
    Es ist doch nur ein Film. Zugegeben, die Geschichte ist wirklich schlecht. Aber man kann sie in Anbetracht der grandiosen Bilder ziemlich einfach ignorieren. 😉

    • derautor sagt:

      Liebe Anna: Ich mache mir eben Gedanken darüber, warum ein solcher Film dermaßen erfolgreich ist. Natürlich denke ich nicht, dass Filme die Gehirne von Menschen kontrollieren oder so etwas. Klar ist es „nur“ ein Film. Aber es sagt auch etwas über eine Gesellschaft aus, die gerade solche Botschaften offenbar gerne hört.

      Wer das Ganze einfach als Effektspaß betrachtet, gar kein Problem.

      • Anna sagt:

        Ich glaube, Du überbewertest die inhaltlich Dimension von Avatar. Der Film ist erfolgreich wegen „geiler neuer 3D-Technik“.
        Die „Botschaft“ ist keine andere, als unsere Märchen seit Menschengedenken erzählen. Ich hätte mich gewundert, wenn der Film ohne mystische Naturverklärung und göttliche Eingriffe daher gekommen wäre. Das wäre ein echter Bruch mit der Erzähltradition gewesen.

      • derautor sagt:

        Na ja, so neu ist die Technik eigentlich nicht…

        Und seit der Aufklärung vor 250 Jahren hat auch der Anteil solcher Elemente durchaus abgenommen, auch wenn das noch nicht überall in Hollywood angekommen ist.

  8. G. Danken sagt:

    Ich vermute einfach mal, es liegt zum Großteil an der 3D Technik.

  9. H. Lektor sagt:

    3.: „Wir behandeln Natur und eingeborene besser als je zuvor“? Wer ist „wir“? Kannada und China betimmt nicht.

    4tens: Der anmerkung über die Sehnsucht nach Selbstbestätigung kann ich eigtl. nur zustimmen, hier in einem noch nicht erwähnten Aspekt: dem Umgang mit Tieren(, die auf der erde der Gegenwart schlimmer behandelt werden als je zuvor).

    5tens: Auch was Misanthropie betrifft, ist es n schöner bestätigungsstreifen. was zu der Einlassung führt, daß Misanthropie als Zustand nich rational begründbar ist (aber immerhin ethisch). Und zu der Gegenfrage: Humanismus etwa?

  10. Al Maari sagt:

    Die Art und Weise wie James Cameron durch Avatar sehr viel Geld verdient, ist eine Wissenschaft an sich. Diese Vermarktungsstrategie hinter diesem Mischmasch aus „Der mit dem Wolf tanzt“ und „Pocahontas“ im Weltall ist alles andere als simpel.

  11. Nina sagt:

    Die einzige Botschaft im Film war für mich die, die in ganz vielen Hollywoodfilmen zum Tragen kommt:
    ein einzelner US-amerikanischer Ex-Militärfutzi zeigt einem Haufen Schwächlinge, wie man richtig Krieg macht gegen das „Böse“. Und selbstverständlich gewinnt er ihn. Das „Gute“ siegt nämlich immer.

    Der Rest war für mich Fantasy/Märchen, das ich optisch ganz ansprechend fand. Da stimme ich Anna auch zu. Ich mochte den Kontrast zwischen verträumter Naturidylle und kalter von Menschenhand geschaffener Technik. Dass man da großartige religiöse Verschwörungen hinter vermutet, halte ich für übertrieben. Das ist für mich genauso schlimm, alsob ein Gläubiger in Avatar eine Metapher/Parabel für das Wort seines Gottes sieht!

    • derautor sagt:

      Welche religiösen Verschwörungen? Ich sagte, es gäbe pantheistische (naturvergöttlichende) Ansätze und angesichts des göttlichen Lebensbaumes ist das auch offensichtlich der Fall.

      • Nina sagt:

        Ja klar, aber du machst eine große Szene daraus und andere stürzen sich mit wissenschaftlicher Methodik darauf, um zu „beweisen“, dass das nur Fiktion ist. In allen weiteren Punkten stimme ich dir ja soweit zu.

      • derautor sagt:

        Natürlich ist es nur Fiktion. Aber solche Filme verstärken bei irgendwelchen Öko-Freaks, was sie ohnehin schon denken.

  12. protostomia sagt:

    Sätze wie „Das ist NUR Fiktion“ oder „ich finde den Film nur wegen der 3D-Effekte geil“ zeigen eigentlich noch einen weiteren Aspekt der Gesellschaft: Sie möchte nicht wissen, warum sie die FIKTION oder die EFFEKTE toll findet. Sie nimmt diese als letzten Grund an und denkt nicht weiter. Wenn es dann aber jemand anderes für sie macht, wird er beschimpft.

    Avatar vereint in sich die Bedürfnisse der unterschiedlichsten Gruppen und Menschen und ist meiner Meinung nach genau deshalb so erfolgreich. Ein jeder kann ein paar seiner Bedürfnisse damit befriedigen – und diejenigen, welche dann eben mitdenken während dem Film, werden danach als „Spassbremsen“ o.ä. bezeichnet…

    Ich werde auf jeden Fall immer verwirrter durch diese ewige Avatar-Diskussion 8-|

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