Die beste Erklärung für den Islamismus

Quelle: http://defendliberty.netMit Armut hat er nichts zu tun – Islamisten kommen überwiegend aus der Mittelschicht. Mit westlichem Imperialismus hat er auch nichts zu tun – der Islamismus ist erst lange nach Zerfall des britischen Empire entstanden. Mit Israel hat er nichts zu tun – Juden wurden schon vor 1948 in muslimischen Ländern wie Bürger zweiter Klasse behandelt, oftmals willkürlich gefoltert und getötet.

Also was ist die Ursache des Islamismus?

Eine amüsante Veranschaulichung stammt von der Daily Show: Islamismus ergibt überhaupt keinen rationalen Sinn. Es ist eine bösartige, totalitäre, halluzinogene Ideologie, für die sich paranoide Nihilisten begeistern können. Ähnlich wie die Ideologie der RAF, aber noch anziehender für weinerliche Verlierertypen. Der Islam selbst ist bereits „die perfekte Religion, um jenen eine Rechtfertigung zu geben, die sich angegriffen fühlen und die ihre endlose Opfer-Fantasie aufrechterhalten wollen“, sagte die Psychologin Nancy Kobrin. Der Islamismus ist die Steigerung.

Ich bin nicht mit allem einverstanden, was Nancy Kobrin zu dem Thema sagt (sie wurde zu sehr durch die Psychoanalyse beeinflusst). Trotzdem: Sie hat 150 muslimische Straftäter und 100 dänische, nicht-muslimische Straftäter therapiert und ihre Erfahrungen sind aufschlussreich und werden bestätigt durch andere Analysen.

Demnach spielen folgende typische Denkweisen in der muslimischen (im Gegensatz zur dänischen/westlichen) Kultur eine Rolle:

1. Aggression ist gut

„In der muslimischen Kultur wird aggressives Verhalten, vor allem Drohungen, generell akzeptiert und sogar als eine Möglichkeit, Konflikte und soziale Diskrepanzen zu klären, erwartet. Wenn ein Muslim nicht auf eine bedrohliche Weise auf Beleidigungen oder soziale Irritation reagiert, dann wird er, nicht sie (von muslimischen Frauen wird überwiegend erwartet, dass sie bescheiden sind und keine Macht zeigen), als schwach angesehen, als jemand, auf den man sich nicht verlassen kann, und er verliert an Ansehen.“

Das ist mir auch schon aufgefallen. Bekanntlich blogge ich immer wieder Mohammed-Karikaturen, aber darüber hat sich nur einmal ein Muslim beschwert (hab seinen Schrottkommentar in die Tonne geworfen), nämlich als ich eingeräumt habe, dass einige Karikaturen in dieser Sammlung doch etwas geschmacklos sind und eine unnötige Provokation. Das hat er als Zeichen von Schwäche aufgefasst und geschrieben, es wäre illegal, die zu verlinken, wenn ich nicht mit ihnen übereinstimme (Schwachsinn!). Aber ansonsten hat sich nie jemand beschwert. Und sehr wahrscheinlich liegt das gerade daran, dass ich Klartext rede und sage, dass man den Iran bombardieren und die Taliban auslöschen soll. Das kommt bei Muslimen offenbar gut an.

2. Fatalismus

Muslime haben strenge externe Regeln, Traditionen und Gesetze für menschliches Verhalten. Sie haben einen Gott, der ständig in die Welt eingreift und alles kontrolliert. Ihre Kleriker diktieren politische Ansichten, die richtige Art der Kinderaufzucht und viel mehr an jedem Freitag. Muslime fühlen sich entsprechend wenig für ihr eigenes Verhalten verantwortlich, immer wieder sind externe Faktoren die Auslöser.

„Die Standardantwort von gewalttätigen Muslimen war immer: „…Es ist seine eigene Schuld, dass ich ihn geschlagen habe. Er hat mich provoziert.“ Solche Entschuldigungen zeigen, dass Menschen ihre Reaktionen als von externen Faktoren ausgelöst ansehen und nicht von ihren eigenen Emotionen, Motivationen und ihrem freien Willen“, schreibt Kobrin dazu.

Darum haben Muslime wenig Anreiz, über sich selbst nachzudenken und ihr Verhalten zu verändern. Sie können das ihrer Ansicht nach schließlich nicht, da externe Faktoren ihr Verhalten bestimmen.

3. Identifikation mit der Gruppe

Laut einer Umfrage in Le Figaro sehen sich nur 14% der fünf Millionen französischen Muslime als „mehr französisch als muslimisch“. Laut einer Studie des deutschen Innenministeriums empfinden sich gerade einmal 12% er in Deutschland lebenden Muslime als mehr deutsch als muslimisch. Laut einer dänischen Umfrage von einer muslimischen Organisation identifizieren sich nur 14% der dänischen Muslime als „demokratisch und dänisch“.

Muslime identifizieren sich stattdessen mit der Umma, der Weltgemeinschaft der Muslime. Und sie identifizieren sich mit dem Muslimen, die in ihrer Nähe leben, also mit dem Stamm. Sie fühlen sich Nicht-Muslimen überlegen.

4. Ehre

„Wenn man ständig den Schein wahren muss, wenn man bei Kritik unsicher wird und aggressiv reagiert, dann ist dies das Ergebnis von geringer Selbstsicherheit. Leider sagt die muslimische Kultur ihren Männern, dass man Kritik völlig persönlich nehmen und kindisch darauf reagieren muss“, schreibt Kobrin.

Sie schlägt außerdem die Umbenennung des „Ehrenmordes“ vor, um das muslimische Verständnis von „Ehre“ mit unseren westlichen Begriffen auszudrücken:

„Familienexekution“, „kindische Eifersucht“, „Kontrollwahn“ und „Unsicherheit“ sind näher am muslimischen Ehrenkonzept dran als unser Verständnis von „Ehre“.

Islamismus

Die muslimische Kultur ist nicht dasselbe wie die Politideologie des Islamismus, aber der Islamismus ist so gut damit kompatibel, dass er schnell große Verbreitung fand in der muslimischen Welt. Der Islamismus ist eine Mischung aus Endzeitglauben, linksradikalen Befreiungsideologien und islamischem Fundamentalismus, maßgeblich zusammengebaut von Ayatollah Chomeini. Im Gegensatz zu manchen anderen Terrorgruppen wie die ETA oder die IRA wollen Dschihadisten überhaupt nichts von uns. Im Grunde so ähnlich wie die RAF, die auch nie klar gesagt hat, was sie will (passenderweise wurde die RAF durch die islamistische Fatah ausgebildet). Es bringt auch nichts, wenn wir uns aus Kriegen heraushalten. Niemand im Westen ist sicher.

Kanada zum Beispiel hat sich nicht am Irak-Krieg beteiligt, aber Osama bin Laden nannte das Land trotzdem als Feind und als Ziel von Anschlägen. Frankreich hat sich dem Irak-Krieg besonders stark widersetzt, trotzdem haben Islamisten einen französischen Öltanker an der Küste Jemens in die Luft gejagt. Der Sprecher der verantwortlichen Terrorgruppe, Army of Arden, sagte dazu: „Wir hätten eine US-Frigatte bevorzugt, aber das ist kein Problem, weil sie alle Ungläubige sind.“

Der ehemalige Anführer der Hezbollah, Hussein Massawi, fasste das Ziel islamistischer Terroristen wie folgt zusammen: „Wir kämpfen nicht, damit ihr uns etwas anbieten könnt. Wir kämpfen, um euch auszulöschen.“

Weiterführendes:

Mark Stein: Diese Kerle werden uns sowieso töten

Cindy Wockner: Islamisten bedanken sich bei Friedensbewegung

Bobe Thornton: Warum Dschihadisten unsere Toleranz für Schwäche halten

Steve: Beobachtungen über Araber (Steve ist ein bloggender Anthropologe)

Aktuell:

Gespenstisches zu Mitternacht

Westergaard bei „Lanz“. Es wurde darauf hingewiesen, dass er eine „sehr konservative Einstellung“ habe (Billiger Trick, um ihn in die rechte Ecke zu schieben und sich bei Islamisten einzuschleimen!) und dass sein somalischer Islamisten-Attentäter, der Westergaard mit einer Axt erschlagen wollte, aufgrund des „ostafrikanischen Massenelends“ so frustriert sei, dass er offenbar Dänen zerhacken muss. Und vorher hat das ZDF noch versucht, das Interview ganz abzusagen.

Reinhard Moor vom Spiegel sagt am Ende des Berichts schon ganz treffend:

Wenn der mitternächtliche Auftritt von Westergaard ein Menetekel gewesen sein sollte, dann dies: Bewahre uns Gott, wer immer und wo immer er sei, vor einer existentiellen Herausforderung, bei der die Freiheit einmal wirklich in Gefahr wäre.

Ihre aktiven Verteidiger würden ein kleines Häuflein bilden, das locker in ein ZDF-Studio passen würde. Wetten, dass…?

Warum müssen fast ausnahmslos alle Medienschaffenden linke Dhimmis sein?

5 Kommentare zu “Die beste Erklärung für den Islamismus

  1. AndreasK sagt:

    Es gibt ein Zitat aus „The Dark Knight“, das lautet: „Some people just wanna watch the world burn.“

    Ist schön kurz ;o)

  2. Fabian sagt:

    Kann deinem Beitrag nur zustimmen. Übrigens, falls noch nicht gesehen, solltest du mal diesen Beitrag gucken: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1052170/Zur-Heirat-verurteilt#/beitrag/video/1052170/Zur-Heirat-verurteilt
    Kann man auch einiges über die islamische Kultur lernen…

    • derautor sagt:

      Wie kam diese Richterin zu einem solchen Ergebnis? Das ist ethisch überhaupt nicht zu rechtfertigen. Total zum kotzen.

      Ich empfehle das Programm ebenfalls.

  3. Bärli sagt:

    Ob das alles so stimmt, wie es in diesem Artikel steht, kann ich nicht völlig beurteilen. Habe sowohl die Sendung mit Lanz und Westergaard gesehen, wie auch Sabatina (deren Buch ich schon lange besitze). Meine Meinung über die Sendungen habe ich auch beim ZDF gepostet. Habe aber den Eindruch, dass dort ein Stopp verhängt wurde. Denn seit vielen Stunden kommt nichts Neues. Kann man Unrecht relativieren oder die Opfer zu eigentlichen Tätern machen?
    Was mich auch empört hat, ist die Entscheidung der Richterin über das Umgangsrecht mit den Kindern. Was wird sie denn tun, wenn der Vater die Kinder entführt? Nach islamischem Recht gehören Kinder dem Vater – ganz allein, basta.
    Es ist auch interessant, mal Fatwa zu lesen. Das sind Rechtsgutachten auf Fragen von Muslimen. Da kommt man aus dem Staunen nicht heraus.
    Frage: „Falls der Angriff eine Pflicht ist: Würde das bedeuten, dass wir die Länder [der Ungläubigen] angreifen müssen?“
    Antwort: „Ja. Falls wir in der [günstigen militärischen] Lage sein sollten, würden wir sie [die Ungläubigen] in ihren Hauptstädten und Ländern angreifen. Wir bitten Allah darum, uns dies zu ermöglichen.“
    Quelle: audio.islamweb.net/audio/index.php?page=FullContent&audioid=112943

  4. Lora Veit sagt:

    Hier ist eine „alternative“ Deutung:

    http://www.katholisch.de/Nachricht.aspx?NId=4328

    Demnach ist nicht der der Islam selbst verantwortlich für die Gewaltbereitschaft, sondern vielmehr die Diskriminierung religiöser Menschen. Alles klar?

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