Frankreich: Widerstand gegen Islamisten

Das Pariser Stadtviertel Goutte d’Or ist seit 200 Jahren ein Arbeiterviertel, wo afrikanische und arabische Einwanderer leben. Es war die längste Zeit ein bunter Ort, wo man auf einem großen Basar getrockneten Fisch, Ananas, Pfeffer, Mangos und andere Produkte aus Afrika und aus dem Nahen Osten kaufen konnte. Für die nötige Kultur sorgten Buchläden, Straßenmusiker und Künstler aus der „Wiege der Menschheit“. In Goutte d’Or konnte man in Parfümerien aus Ghana einkaufen, nebenan boten arabische Bäcker und muslimische Metzger ihre Produkte feil.

Doch seit einigen Jahrzehnten nehmen die Zahlen illegaler Einwanderer zu. Wieder sind es radikale Muslime, die Ärger machen. Jeden Freitag blockieren tausende islamistische Eiferer die Straßen. Sie beten außerhalb ihrer Moscheen und halten die Händler, darunter lange integrierte Muslime, davon ab, ihre Läden zu öffnen. Frauen werden angepöbelt, wenn sie kein Kopftuch tragen. Was einst ein buntes, multikulturelles Fleckchen in einer kosmopolitischen Metropole war, wird nun zu einem eintönigen und intoleranten Mini-Gottesstaat umgebaut.

Am 18. Juni vor 70 Jahren rief General de Gaulle die Franzosen zum Widerstand gegen die Nazis auf, die Teile Frankreichs besetzt hatten. Für den vergangenen Freitag hatte eine über Facebook organisierte Gruppe Widerstand angekündigt gegen die neuen Besatzer. Statt Waffen sollten Schweinefleisch und Wein zum Einsatz kommen. Eine große Party war geplant. Weil religiöse Fanatiker keine Partys mögen. Die Party wurde im betroffenen Viertel verboten, fand dann jedoch anderswo trotzdem statt, nämlich vor dem Arc de Triomphe.

Die deutsche Presse schleimt sich derweil bei den Islamisten ein und erklärt französische Bürger zu Nazis:

Süddeutsche: Kreuzzug mit Schwein und Wein

Taz: Eine provokative rechte Schweinerei

Neues Deutschland: Massenbesäufnis als rechte Provokation

Die Aktion stammt nicht von Rechten, sondern von liberalen französischen Bürgern (die Cheforganisatorin ist links), die ihren Voltaire nicht vergessen haben, und die es nicht zulassen wollen, dass religiöse Terroristen bestimmen, was sie zu essen, zu tragen, zu trinken und zu denken haben. Schade, dass Süddeutsche, Taz und Neues Deutschland (u.a.) dies anders sehen und sich lieber auf die Seite der Islamisten schlagen.

14 Kommentare zu “Frankreich: Widerstand gegen Islamisten

  1. Lichtecho sagt:

    Die spinnt doch die deutsche Presse! Wie verdummt muss das Volk erst gewesen sein, als es noch kein Internet und Blogs gab. Ich gebe jedenfalls keinen Cent mehr für eine Zeitung aus!

  2. Dolomitengeist sagt:

    Eurabia-Italien:Castel Volturno-Mafia-Müll und Migranten
    Italienischer Badeort
    Mafia, Müll, Migranten
    Eine Reportage über Castel Volturno sehen Sie im SPIEGEL TV Magazin, Sonntag, 20. Juni 2010, 22.15 Uhr
    http://dolomitengeisteu-dolomitengeist.blogspot.com/2010/06/eurabia-italiencastel-volturno-mafia.html

  3. Dolomitengeist sagt:

    http://archivio.panorama.it/home/articolo/idA020001027509
    bitte Google übersetzen
    Ein ganz starker Artikel
    zwar schon sechs jahre Alt aber um so mehr Aktuell

  4. Martin sagt:

    „Süddeutsche, Taz und Neues Deutschland (u.a.)“

    Achja, die erbärmlichen Deppenblättchen. Ist wirklich unglaublich,wie völlig schambefreit das Feuilleton sich das Blaue vom Himmel lügt.

  5. earthwitch sagt:

    Ich glaube schon lange nicht mehr an wahrheitsliebenden Journalismus. Aber wie erfährt man, was wirklich passiert? Ungefiltert, ungeschnitten, ungefärbt? Wir sind trotz hochgelobter Technik (oder grad deswegen) im Medienzeitalter desinformierter denn je…

    • Stefan sagt:

      „Trotz“ ist schon richtig. Die Technik, die für viele normal ist, ist einfach noch nicht weit genug verbreitet.
      Und die deutsche (Papier-)Presse ist so dermaßen links, dass alles, was dazu dient, nationale Kultur und Werte zu erhalten, ungestraft zu Nazitum erklärt werden darf.
      Gleichzeitig werden aufklärende Journalisten und deren Informanten von allen Seiten aus Wirtschaft und Politik bedrängt.

      • Bebu sagt:

        „Und die deutsche (Papier-)Presse ist so dermaßen links, dass alles, was dazu dient, nationale Kultur und Werte zu erhalten, ungestraft zu Nazitum erklärt werden darf.“
        –> Hmmm… um welche nationalen Werte bzw. welche nationale Kultur geht es denn?

        (Hört sich schon verdächtig nach dem undefinierten Mist von christlichen Werten oder family values an.)

      • Stefan sagt:

        „–> Hmmm… um welche nationalen Werte bzw. welche nationale Kultur geht es denn?“
        Nicht nur um unsere, wie aus dem Blogtext hervorgeht. Sobald Leute gegen unerwünschtes Eindringen anderer Kulturen aufbegehren werden sie gleich auf eine Ebene mit Nazis gestellt.

        „Was sin denn ’nationale Kultur und Werte‘?“
        Kaum zu glauben, aber Menschen sind nicht überall gleich. 😉
        Tagesabläufe, Umgang mit anderen Menschen, Sitten, Symbole, Wohlfühlbedingungen sind natürlich von Person zu Person individuell. Aber es gibt gemeinsame Nenner, die mit Grenzen von Provinzen und Ländern korrelieren.
        Berliner rennen zum Beispiel gern genervt die Fußwege entlang und blicken Entgegenkommende streng an, oder ignorieren diese vollkommen, so dass der andere ausweichen muss.
        Brandenburger rennen gleich zum Fenster und schauen raus, wenn jemand vor ihrem Haus vorbei geht oder fährt. Extremfälle öffnen sogar das Fenster und lehnen sich raus, um noch besser beobachten zu können, falls der Vorbeigehende nicht aus der eigenen Nachbarschaft kommt.
        Westdeutsche sind religiöser als Ostdeutsche.
        Deutsche haben eine geringere Hemmschwelle für die Aufnahme von Fremdwörtern in den eigenen Wortschatz als Franzosen.
        Südeuropäer führen (scheinbar) einen freimütigeren Lebensstil als Mitteleuropäer… und so weiter.

        Wo es keinen Unterschied gibt, ist das Gefühl, wenn entweder Gebetsteppiche auf ehemals säkularen Marktplätzen ausgerollt werden oder aber der Ehemann unerwartet pensioniert wird und den Tagesablauf der Ehefrau durch seine pure Anwesenheit aus dem Rhythmus bringt (Frei nach „Papa ante Portas“), ziemlich genau das Gleiche.

        Kleine Unterschiede, wie die zwischen Berlin und Brandenburg können die meisten Menschen noch vertragen, größere dagegen sind oft der Auslöser für Proteste.

        Im Prinzip hat Nanomite recht. Nationale Werte sind nichts greifbares oder klar definierbares. Aber wehe etwas kommt ihnen in die Quere.

  6. willy sagt:

    Was sin denn „nationale Kultur und Werte“?

  7. nanomyte sagt:

    Das die deutsche Presse überwiegend linkslastig ist, ist sogar durch wissenschaftliche Studien erhärtet.
    http://www.media-perspektiven.de/uploads/tx_mppublications/07-2006_Weischenberg.pdf
    Seite 8+9 Uni Hamburg
    Besonders makaber: Unter 9% würden die CDU/CSU wählen.

    Allerdings sind die Daten hierbei nicht aktuell (05/06), mich würden aktuellere Studien interessieren.

    @“nationale Kultur“ und Werte: Die sind garnix Relevantes, sondern nur ein Projektionsgebilde wie „christliche Werte“, oder „deutsche Tugenden“.
    Es ist fast sinnvoller von Mündigkeit, Aufgeklärtheit eines Individuums in einer kritisch skeptizistischen Zivilisation zu sprechen.
    -> Der mündige Demokrat.
    Ideologien welchen Coleurs auch immer unterminieren das Denken, denn sie operieren eben mit Vereinfachungen.

  8. cafedurst sagt:

    Mit dem Wein und Schweinswürsten hat das Punkcharakter. Oder ?

  9. Mike sagt:

    Ähm… ich bin ja Grundsätzlich Deiner Meinung, @der autor, aber woher weisst Du das die Cheforganisatorin links ist? Name? Quellen?

  10. Dr. Frank Berghaus sagt:

    @Mike Said: Die „Cheforganisatorin“ heisst Sylvie François und arbeitet für die säkular-republikanische Riposte Laïque, die von der Rechten (Le Pen und sein Front National u.a.) immer wieder heftig angegriffen wird. Der Eindruck bei der deutschen Presse, es habe sich um eine „rechte“ Veranstaltung gehandelt, liegt wohl daran, dass Gruppen wie Bloc Identitaire auf den Zug aufgesprungen sind. Die sind (anders als Riposte Laïque) in der Tat schlicht ausländerfeindlich. Franzosen haben aber anders als ideologisch einstufende Deutsche weniger Berührungsängste, wenn das gemeinsame Ziel (hier Besetzung ganzer Stadtteile durch salafistisch-islamistische Extremisten) ein Zusammengehen erforderlich macht.

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