Für einen freien Markt der Religionen

Religionsökonomen sind Wissenschaftler, die von einem religiösen Marktplatz ausgehen und von einem freien Wettbewerb der Religionen. Eine beliebte Schlussfolgerung unter ihren atheistischen Vertretern lautet, dass Religionskritiker ein besonderes Interesse an der staatlichen Bevorzugung bestimmter Kirchen haben sollten, um diesen Markt zu unterdrücken. Das Ziel: Die Entstehung neuer Gläubiger zu verhindern und die Macht der Religionen zu reduzieren.

Der Politikwissenschaftler Sven Speer drückt es so aus: „Unter Religionsökonomen sind es daher die Religionsaffinen, die sich für eine Trennung von Staat und Religion einsetzen, während die Religionskritiker unter ihnen die politische Unterstützung von Religion fordern – um langfristig die Religiosität in der Bevölkerung zu verringern.“

Das Gegenteil ist wahr und die staatliche Bevorzugung einer Religion (in Deutschland gibt es zahlreiche staatliche Verträge mit den christlichen Großkirchen) ist ein gewaltiger Fehler für alle, die an einer Reduzierung der Religion interessiert sind.

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