13 Kommentare zu „Pat Condell: Neues über Ground Zero Moschee

    1. Ich finde Pat Condell immernoch gut. Du solltest schon besser begründen, was Dich stört, falls Du andere überzeugen willst.

      1. Will ich nicht. Aber wenn du magst, erkläre ich es trotzdem ein bisschen mehr: Pat Condell regt sich hier nach meinem Verständnis über etwas auf, das ihn nichts angeht und niemandem weh tut. Jedenfalls nicht mehr als Religion es im Allgemeinen macht.
        Er hat sich entschieden, dieses Bauwerk als Beleidigung zu empfinden und spricht von einem „Stunt“, mit dem die Muslime nicht „durchkommen“ dürfen.
        Das ist in meinen Augen ähnlich albern wie der Entschluss mancher Gläubiger, die Eheschließung Homosexueller als Beleidigung aufzufassen, obwohl sie sie gar nicht betrifft.
        Falls du der Meinung bist, dass ich damit gute Gründe übersehe, aus denen wir/die Amerikaner/Pat Condell beleidigt sein sollten, nenn sie mir bitte, vielleicht habe ich ja nur nicht aufgepasst und tue ihm Unrecht.

  1. Finde auch, dass er hier übertreibt.
    Man kann den Moschee-Bau als ein Friedensangebot oder als Verhöhnung ansehen. Er tut zweiteres.

  2. @Muriel: Schwieriges Thema, weil hier auch noch die persönliche Betroffenheit der Hinterbliebenen dazukommt. Da gibt es sicherlich einige, die dieses Bauwerk als Provokation empfinden. Insofern tut es schon Leuten weh.
    Ich denke mal, die meisten Dinge, über die Pat Condell spricht gehen ihn persönlich nichts an. Er macht halt Religionskritik zu seinem Thema. Das ist legitim.

    Ich persönlich weiß nicht, wie ich diesen Moscheebau bewerten soll.

    1. man hätte di twin towers aber auch als provokation sehen können (z.B als Manifestation fallischer Fixirung zusammen mit dem traum verdoppelter potenz…oder so…)

    2. Du hast schon gewissermaßen Recht, es tut Leuten weh. Aber das lasse ich nicht gelten. Homosexuelle Ehen tun nach diesem Maßstab auch Leuten weh. Jeder von uns kann beschließen, sich von dem beleidigt und provoziert zu fühlen, was andere tun. In gewisser Weise verstehe ich sogar, dass die Angehörigen der Opfer die Moschee (oder was auch immer) da nicht haben wollen. Wenn Pat nur sagen würde: „Hey, Muslime, nun seid bitte nicht so, nehmt ein bisschen Rücksicht“, könnte ich damit auch prima leben.
      Mit dieser Formulierung mit dem Stunt hat er nach meiner Einschätzung die Grenze des Akzeptablen überschritten.
      Und was das Thema Religionskritik angeht, das ist in der Tat nicht ganz einfach. Ich halte es im Allgemeinen auch für legitim, Religion zu kritisieren, weil sie uns zumindest mittelbar sehr wohl betrifft, etwa wenn dumme Gesetze aus religiösen Gründen erlassen werden oder Kirchen verhindern, dass Menschen Verhütungsmittel benutzen.
      Wer aber Leute dafür beschimpft, dass sie etwas tun, was ihn nicht einmal mittelbar nennenswert berührt, der ist in meinen Augen einfach nur ein kolossales Hinterteil.
      Oder anders: Es gibt gute Argumente gegen den Bau von Moscheen, und es gibt schlechte. Condell hat sich meiner Meinung nach hier auf peinliche Weise an den ganz, ganz schlechten festgebissen.

      1. Hmmm… wie weit geht denn diese Freiheit? Dürfte ich z.B. auch in der Nähe eines Frauenhauses ein großes Gebäude in Form eines Penis bauen, das den optischen Eindruck eines hämischen Grinsens in Richtung des Frauenhauses vermittelt?

  3. Hat er sich nicht öfters fürstlich darüber beklagt, dass Theisten ständig darauf drängen, wie tödlich beleidigend unsere blasphemischen Ansichten doch sind?

    Also auch wenn es Pat Condell kräftig auf die Palme bringt: Pech gehabt! Das Ding darf gebaut werden, Ende.

    Zudem steht das Ding nicht auf Ground Zero, sondern 3 Blocks entfernt. Dazwischen gibt es Strip-Clubs, Kindergärten und Öko-Fleischereien, die ja auch kein Schwein jucken. Warum dann ein Community-Center mit Theater, Schwimmbad, Seminarräumen und halt auch einer Moschee? Wenns den Typen spaß macht, sollen sie doch.

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