Salafisten in Mönchengladbach

Für die anti-islamische Verschwörung.

Es lässt sich auch in zwei Worten zusammenfassen:

Oder in vier Worten:

Oder in fünf Worten:

Frieden - auf die altmodische Art

Wie immer bei dem Thema darf mein Lieblings-Propagandavideo nicht fehlen:

Ich hoffe, hier hat keiner eine tiefgründige Analyse erwartet. Zur Auflockerung zwischendurch muss man einfach mal ein paar Leuten den Krieg erklären, da kann man nichts machen.

11 Kommentare zu „Salafisten in Mönchengladbach

  1. Den Pierre Vogel soll die US-Army holen? Ich denke, das wäre eine Aufgabe für die Bundesregierung. Wäre in jedem Fall sinnvoller als die Beteiligung an dem idiotischen Afghanistan Krieg, den man grade am verlieren ist und der uns nur verhasst macht.

    1. Das kommt eben davon, wenn man meine spontanen Polemik-Beiträge wörtlich nimmt. Dann glaubt man Dinge wie, dass ich möchte, die US-Armee bombardiert Pierre Vogel. Wer da nicht bemerkt, dass es irgendwo unwahrscheinlich ist, dass ich das ernst meine, ist eigentlich selber schuld.

      Aber in der Tat muss man gegen diese Leute mit Sanktionen vorgehen. Ausweisen ist ein sinnvoller erster Schritt.

      1. Wohin denn? Der Vogel ist doch Deutscher. ich glaube nicht, dass die Saudis den nehmen würden.

  2. Sehe ich ähnlich. Ich denke das ist ja auch diese Verlogenheit dieser offiziellen Menschenrechtspolitik. Auswertige Kriege für die Menschenrechte führen (jedenfalls offiziel), aber nicht den Mumm haben konsequent alle fundamentalistischen Organisationen in Europa zu verbieten und Stück für Stück die Scharia einführen…
    Ich meine es ist schon nicht falsch die Taliban militärisch platt zu machen, aber die hiesigen Taliban sollte man nicht vergessen! Wohlgemerkt: nicht nur die islamischen Taliban!! Es gibt ja auch zb. katholische Taliban- Katholiban, siehe kreuz.net!

    Eine Sache finde ich aber komisch. MSS schreibt ja in seinem Manifest sinngemäß, dass es einem Moslem in einer ökonomisch verwüsteten Weltgegend ihm nichts bleibt als seine „Identität“ als Moslem, dann braucht man sich über zunehmenden Fundamentalismus nicht zu wundern. Dieser Gedanke wird meines wissens nach nirgends in der „neuen Atheisten-Szene“ weiterverfolgt. Dabei wäre es interessant zu untersuchen, wieso der Fundamentalismus weltweit im Vormarsch ist; wie hängt das mit „Globalisierung“ und mit „Ideologiebildung im Kapitalismus“ zusammen??
    Der „Neue Atheismus“ kann meiner Meinung nach nicht zureichend erklären woher dieser ganze fundamentalistische Wahnsinn kommt und ich denke nicht, dass es ein bloßes Erziehungs- oder Bildungsproblem ist (obgleich das natürlich auch reinspielt).

    1. Die islamische ist eine höchst irrationale Scham-Kultur. Radikale Muslime verhalten sich wie kleine Kinder, die ihre eigenen Fehler nicht einsehen wollen und lieber andere dafür verantwortlich machen. Genau wie mit Kindern würde ich für Sanktionen plädieren, nicht unbedingt Krieg, aber in Extremfällen wie Afghanistan auch das.

      Mal angenommen, im Kindergarten gibt es echt fiese Kids, die ständig den anderen an den Haaren ziehen und ihre Sandburgen kaputtmachen, und die auf Ermahnungen nicht hören. Irgendwann wird man sie eben bestrafen, dann dürfen sie zwei Wochen nicht mehr in den Sandkasten, oder so etwas. Auf etwa diesem Niveau sind Islamisten, nur dass sie Maschinengewehre haben anstelle von Schäufelchen.

      1. Obwohl ich definitiv für einen kritischeren und auch demzufolge konsequenteren Umgang mit Fundamentalisten in Europa bin, denke ich – und klaue dabei dreistest aus Jean Zieglers Buch „Der Hass auf den Westen“ (auch wenn ihm die Schlüsse die ich ziehe sicher nicht gefielen) – dass die „Doppelzüngigkeit des Westens“ (was du als verlogene Menschenrechtspolitik bezeichnet hast) auch andersrum funktioniert. Und zwar: der Westen predigt immer laut die Menschenrechte und hat dann nicht den Mumm die Diktatoren zu stürzen und zu bekämpfen.

        Zu der Frage, wo der neue Fundamentalismus herkommt:
        interessante Frage über die ich mir auch länger schon Gedanken mache. Hauptsächlich in Bezug auf die zunehmende ‚Radikalisierung‘ des Christentums in Europa hab ich verschiedene Punkte gefunden:
        – die Amtskirchen haben sich an die Moderne und den Liberalismus „angebiedert“ (also aus Sicht von Gläubigen)
        – die Amtskirchen verwässern dementsprechend den Kern des Christentums durch kaum mehr nachvollziehbare theologische Dispute (oh ja, wem sagst du das) und theoretisiert dadurch etwas, was ja eigentlich (also immer noch: für Gläubige) etwas Lebensnahes sein sollte
        – diese Anbiederung geht soweit, dass es zur Herausformung einer „Pop-religion“ kommt (Buchtipp: Hubert Knoblauch – Populäre Religion), auch und gerade innerhalb der Amtskirchen, und dass synkretistische „Hobbyreligionen“ aus dem Boden sprießen. Diese liefern aber eben nicht mehr die Kontingenzbewältigung und den Leitfaden frei Haus, sondern verlangen ja wieder von jedem Menschen einzeln sich mit der Welt (dann eben der spirituellen) auseinanderzusetzen und seine eigene Wahrheit und seine eigene Religion(sauffassung) zu finden.
        Damit sind die ‚Vorteile‘ der Religion, also eine Schablone nach Schema F zu liefern, dahin.

        Gegen dieses Verwässern und Verwischen formieren sich dann die, die auf ein fundamentalistisches Bibelverständnis zurückgreifen, denen keine theologischen Dispute unter Experten darüber wie man was zu sehen hat den Boden unter den Füßen wegziehen, weil sie ihr eigenes, sehr direktes Bibelverständnis haben und ihre eigene „Transzendenzerfahrung“ machen.

        Wirr und unverständlich formuliert, aber um da meine Gedanken straight zu formieren bräucht ich mehr Platz und mehr Zeit 😉

  3. Ich denke mal der Aufstieg es Fundamentalismus hat auch damit zu tun, dass die Menschen im Kapitalismus zunehmend vereinsamen gerade in der Postmoderne in der alles gleich-gültig ist (hauptsache es läßt sich vermarkten) auf sich selbst zurückfallen, also jeder einzelne den Weltmarkt zunehmend unmittelbar gegenüber sich selbst hat, (zunehmend) ohne sozialstaatliche Filterungen. Und daher denke ich, dass fundamentalistische oder neofaschistische Bewegungen nicht nur Ordnung und eine „Gemeinschaft“ in der „neuen Unübersichlichkeit“ bieten, sondern auch ein einfache „Welterklärung“ (Der Teufel, die bösen jüdischen Finanzspekulanten) liefern. Sonst ist die Ursache solcher Bewegungen auch zu sehen in den zunehmenden Rückzug des Staates und der unglaubwürdigkeit bisheriger politischer Ideologien; also Fundamentalismus als Fortsetzung der Konkurrenz mit anderen Mitteln. Also Fortsetzung im Sinne eines Staatszerfalls, Bürgerkrieg usw.
    Wenn das alles stimmen sollte, dann läuft der Ansatz der Giordano Bruno Stiftung ins Leere, weil durch Wissenschafts und Vernunftspredigten allein , man den Zerfall der Moderne nicht aufhalten kann. Nehmen wir an wir haben hier bald Inflation, die Regale sind leer usw., nicht weil keine Rohstoffe und Fachkräfte mehr da sind, sondern weil es sich nicht mehr rentiert, ja dann ist doch klar dass dann eine Balkaniserung der EU einsetzt, Bürgerkrieg usw. Eine frohe Botschaft des Hedonismus, so richtig die ist, interessiert niemanden.

    Ich halte auch den Slogan der GBS mindestens für verkürzt, wenn nicht falsch: dass wir eine historische ungleizeitigkeit haben, einerseits Hightech, andererseits sind die geprägt durch altertümliche Mythen: wir verhalten uns wie fünfjährige denen man die Verantwortung über einen Jumbojet gab. Es klingt so als wenn moderne Technik als solche vernünftig wäre und das die ganze Irrationaliät auf der Welt, den Religionen zu verdanken ist. Auch hier scheint die Patentlösung Wissenschaft und Vernunft. Hinzukommt die Herstellung gesellschaftlicher Rahmenbedingungen, die Humanität gedeihen läßt usw. Aber alles natürlich gedacht in der Geldform. Was aber ist wenn das Geld nicht mehr Wert ist und Humianität nicht mehr finanzierbar ist?? Ich finde die GBS als Denkfabrik sollte sich weiterentwickeln; implizit geht sie von einer funktionierenden bürgerlichen Gesellschaft aus: aber Fundamentalismus und Neofaschismus gedeiht ja gerade dort wo die noch halbwegs funkrtionierende bürgerliche Gesellschaft am Zerfallen ist. Man kucke sich zb den ehemaligen Ostblock nach Untergang des Staatskapitalismus an…

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