From the River to the River

Großisrael (Bild: veteranstoday.com)

„From the River to the Sea“, singen die Antisemiten, zum Beispiel bei der „Israel Apartheid Week“ an amerikanischen Universitäten. Anders ausgedrückt: „Treibt die Juden ins Meer“.

Ich habe eine bessere Idee: „From the River to the River“. Wir wären alle besser dran, wenn das liberal-demokratische Israel den gesamten Mittleren Osten besetzen würde. Dann dürften die Muslime dort endlich einmal wählen und ihr eigenes Leben bestimmten – das können sie heute nämlich ausschließlich in Israel. Weiterlesen

US-Konservative streiten über Libyen

Es ist eine schwere Zeit für US-Konservative. Einerseits bombardiert Obama gerade irgendwen und das finden sie super, andererseits ist es Obama, der irgendetwas tut, und das ist schlecht. Sollte man nicht konsistent gegen Obama sein?

Jedenfalls ist das Stephen Colberts Interpretation des aktuellen Streits zwischen Konservativen und… ähm… Konservativen in den USA über die Libyen-Krise. Eigentlich sieht es ein bisschen anders aus.  Weiterlesen

Die Wand der Blödheit

„Stalin war Atheist!“, „Beweise, dass Gott nicht existiert!“, „Fine-Tuning-des-Universums!“, „Die Natur kann sich nicht selbst erschaffen haben!“

Kotz! Wie oft wollen Christen die selben Argumente wiederholen, ohne sich jemals unsere Antworten anzuhören oder darauf einzugehen? Weiterlesen

Für den Truppenabzug

Normalerweise bin ich eher für militärische Interventionen, als dagegen, aber wenn man sich die Revolutionen in der islamischen Welt ansieht und die Parteien, die daran beteiligt sind, auch auf unserer Seite, dann erscheint es leider nicht so ratsam, in der Praxis das zu tun, was in der Theorie gut klingen mag.

Weiterlesen

Sind Bananen gefährlicher als Atomkraftwerke?

XKCD: Radioaktive Strahlenquellen im Vergleich

Sieht ganz so aus, vergleicht man die Strahlenbelastung laut dieser Grafik von xkcd.com. Demnach kann man ein ganzes Jahr lang innerhalb eines 50-Meilen-Radius eines Atomkraftwerks leben und bekommt noch immer weniger Strahlung (0.09 Mikrosievert) ab, als wenn man eine Banane (0.1 Mikrosievert) isst. Ein Flug von New York nach L.A. kommt auf 40 Mikrosievert.

Wer jedes Jahr von New York nach L.A. fliegt und dabei eine Banane isst (bei 80 Jahren sind das 3.208 Millisievert), der braucht also viel mehr Mut, als jemand, der sein ganzes Leben neben einem Atomkraftwerk lebt (bei 80 Jahren sind das 0.0072 Millisievert). Natürlich geschieht beiden rein gar nichts.

Die geringste Jahresdosis, die nachweisbar das Krebsrisiko erhöht, sind 0,1 Sievert oder 100 Millisievert (mSv). Ein Mikrosievert sind 0.000 001 Sievert. Ein Millisievert sind 0.001 Sievert.

Neben einem Kohlekraftwerk zu leben, ist mehr als dreimal so gefährlich, als neben einem Atomkraftwerk zu leben (und, wie ihr euch denken könnt, noch immer vollkommen harmlos).

Wer an zwei Orten 50 Kilometer nordwestlich von Fukushima (gemessen am 16.3 und am 17.3.) einen Tag lang lebt, bekommt etwa 3.6 Millisievert an Strahlung ab. Ein Tag Tschernobyl (2010) schlägt mit 144 Millisievert zu Buche (100 pro Jahr sind der Minimalwert, der nachweislich das Krebsrisiko erhöht, 400 auf einmal verursacht Symptome von Strahlenvergiftung). Den Urlaub also lieber in Fukushima planen, denn ein Tag Tschernobyl erhöht leicht das Krebsrisiko, während ein Tag Fukushima völlig egal ist.

Aber diese Bananen… die waren mir schon immer suspekt.

Ergänzung: Son Mist, jetzt hab ich mich darauf fokussiert, wie „Fukushima“ heißt und hab „Fokushima“ draus gemacht. Memo an mich. Nie wieder Fokushieren!