Coming Soon: Neues Buch

Ich habe mich dazu entschlossen, die Zeit nach meinem Universitätsabschluss meinen offenen Buchprojekten zu widmen. Andere verreisen derweil für ein paar Monate in die Karibik, aber das mache ich erst, sobald ich ein mächtiger Pirat namens Guybrush Threepwood bin. Mehrere Projekte liegen seit einer Weile auf Eis und ich habe sie endlich aus dem Gefrierschrank geholt.

Ihr könnt mir in zwei Punkten via „Umfrage ausfüllen“ oder Kommentar helfen, indem ihr mir sagt, was ihr euch wünscht.

Meine kommenden Bücher werden alle eBooks sein in Amazons Kindle-Format, die man auf praktisch allen Geräten mit Bildschirm lesen kann, von PC über iPod zum eReader. Man braucht dafür kein Kindle-Lesegerät, sondern lediglich eine kostenfreie Software.

Das dürfte für jene, die meine Rezension des Kindle (Geschenk von Gott) gelesen haben, nicht überraschend kommen. Bekanntlich habe ich mich in den Reader verliebt und gedenke ihn zu ehelichen, sobald er sich in eine schöne Prinzessin verwandelt hat.

Das erste Projekt, das bald fertig sein wird, ist eine Sammlung der witzigsten Beiträge dieses Blogs. Dazu kommen Gastbeiträge von meinen geliebten Co-Spöttern und voraussichtlich drei völlig neue, exklusive Beiträge. Arbeitstitel: Ist der Wald endlich tot? Feuerbringers beste Satiren.

Obwohl es vielleicht so klingt, ist es gar nicht einfach, ein derartiges Buch zu erstellen. Schließlich muss man alles selber organisieren: Cover, Lektor, Grafiker, Editierung, und so weiter. Die richtige Editierung alleine ist so nervenaufreibend, dass ich meinen Kopf mehrmals zum Abkühlen in den Ofen stecken musste.

Die richtige Preisfindung war ein Ausflug in den vierten Kreis der Hölle. Es gibt verschiedene wohlbegründete Tipps diesbezüglich – die sich widersprechen. Vor allem gibt es folgendes Problem: Wenn man bei Amazon ein eBook für über 2,99 Euro anbietet, bekommt man als Autor 70% Gewinn und darunter nur 35%.

Was ich nun von meinen verehrten Lesern gerne erfahren möchte:

Und noch eine Frage, diesmal für den Kommentarbereich (der für diesen Beitrag aktiviert ist):

Wie findet ihr den Arbeitstitel? Ich sehe ein Problem darin, dass das Buch eigentlich für einen breiten Leserkreis geeignet ist (ich habe es einigen Leuten in Auszügen vorgelesen, welche meinen Blog nicht kennen, und sie fanden es urkomisch!). Und die meisten Menschen wissen eben nicht, wer oder was „Feuerbringer“ ist, also sollte ich vielleicht zumindest den Untertitel ändern.

Also: Habt ihr alternative (Unter-)Titelvorschläge?

Mehr Infos übers Buch und andere Neuankündigungen gibt es hier: Meine Bücher

Danke für eure Tipps!

Eine Mail könnt ihr mir auch schreiben: andreas@feuerbringer.com

9 Kommentare zu “Coming Soon: Neues Buch

  1. Max sagt:

    Braucht es denn unbedingt einen Untertitel? „Ist der Wald endlich tot?“ sollte doch als Blickfang genügen, oder? Oder sonst: Politisch unkorrekte Satiren. Ist für Leute, die den Blog nicht kennen, vielleicht etwas weniger nichtssagend als ein Titel mit „Feuerbringer“.

  2. arprin sagt:

    Klingt sehr interessant, Ich würde den Untertitel nicht unbedingt ändern. Um einen besseren Vorschlag zu haben, müsste ich wissen, welche Themen im Buch vorwiegend angesprochen werden. Falls es zu viele verschiedene Themen sind, könntest du ja „Satiren für den Alltag“ oder so ähnlich als Titel benutzen.

  3. derautor sagt:

    @ Max: Ich habe auch schon an einen Nicht-Untertitel gedacht. Hat Vorteile, aber wenn man nur den Titel hört, dann könnte man meinen, ich würde nur gegen Ökologismus oder Wälder anschreiben, was ich zwar tue, aber nicht nur. Bei „politisch inkorrekte Satiren“ denken die Leute an P.I.

    Gut, der Anti-Islam-Bereich ist tatsächlich der umfangreichste, aber heutzutage wirbt die halbe Welt mit „politisch inkorrekt“ und ich bin einfach so viel cooler als die halbe Welt…

    @ arprin: Es gibt mehrere Themenbereiche: Israel, die Linke, Islam, Christentum + Religion, Feminismus, Ökologismus und noch ein paar mehr plus Gastbeiträge.

    Danke euch beiden auf jeden Fall für eure Vorschläge. Mal sehen, zu welchem Ergebnis wir am Ende kommen.

  4. Max sagt:

    Oder vielleicht: Satiren über Religion und Masturbationsräume.

    Um die Leute endgültig zu verwirren.

  5. derautor sagt:

    Habe gerade eine nette Mail bekommen. Bei den Gastbeiträgen wird es mindestens eine feine Überraschung geben…

  6. H. Lektor sagt:

    Den Obertitel find ich auch klasse. Fuer den Untertitel waere eigentlich nur etwas im Stile Douglas Adams Deiner wuerdig . . . jetzt muesste ich mich mit Adams Stil auskennen . . . mir faellt gerade nur
    Mit der Feder gegen den Rest der Welt
    ein..

    gruezli

  7. Fritz Holzer sagt:

    Ja, ich kauf das, auch wenns alte Beiträge sind oder dieses Harry-Potter-Zeugs dabei ist, das mich sowas von überhaupt nicht interessiert… ob jetzt ein Untertitel Sinn hat oder nicht, Meingott, das ist doch egal, ich möchte ein Buch vom Feuerbringer. Was sind schon 2.99,-? Die versauf ich locker in 10 Minuten. Jaja, ich bin ein Profi, Arbeitslos und so (ehrlich, ist halt so, nein, das ist keine Ironie!). Amazon ist okay, den Kindle werd ich mir auch noch leisten (können, müssen). Danke für die vielen schönen Augenblicke, das hier ist meine erste Seite die ich teeschlürfend ansurfe am Morgen! Und für alle denen 2.99 zuviel ist: Pizza fressen kostet mehr…

  8. derautor sagt:

    @ Fritz Holzer: „Ist der Wald endlich tot“ enthält keinen Beitrag über Harry Potter; das ist ein anderes Buchprojekt (übrigens eines, das erwachsene Leser mit Potter-Abneigung, die meine Politsatiren bevorzugen, positiv überraschen wird).

    In der Tat frage ich mich, warum für manche 2,99 Euro für dieses Buch zu viel Geld sind. Bücher kosten normalerweise 10 Euro (was sich übrigens nur große Verlage erlauben können; kleine und mittlere Verlage müssen für ein ähnlich umfangreiches Buch 12-14 Euro verlangen) – selbst wenn es sich nur um Beitragssammlungen handelt. Zwar sind die Preise für eBooks – jedenfalls in den USA, an denen ich mich orientiere – geringer, aber nicht übermäßig geringer als die von gedruckten Büchern. In Deutschland kosten eBooks und gedruckte Bücher angeblich genauso viel.

    Ein Beispiel: Die günstigste Sammlung uralter Beiträge von Theodore Dalrymple, If Symptoms Persist (großartiges Buch übrigens) kostet: 3,94 Euro. Das ist immer noch ein Euro mehr als meine frischere Sammlung kostet und die enthält zusätzlich neue Beiträge und Gastbeiträge. Siehe:
    http://www.amazon.de/If-Symptoms-Persist-ebook/dp/B004G8P09S/ref=sr_1_3?s=digital-text&ie=UTF8&qid=1314361608&sr=1-3

    In der Tat gibt es im Kindle-Shop das Problem, dass einige Autoren ihre Bücher für 99 Cent verramschen – wovon jeder Experte abrät, von Ausnahmefällen oder sehr kurzen Büchern abgesehen. Da sollte man nicht mitmachen. Unsere Arbeit ist echte Arbeit und somit echtes Geld wert. Das macht außerdem einen schlechten Eindruck – als wären die Autoren von ihrer eigenen Arbeit nicht überzeugt (manchmal aus guten Gründen).

    Tipp an die Eis-Bevorzuger: Ich bin zuversichtlich, dass ihr zugleich ein mittleres Eis in einem Café essen und dabei mein Buch lesen könntet. Zwei mal drei Euro – weniger als ein Menü beim McDonalds. Und drei Euro für ein mittleres Eis sind niedrig angesetzt.

  9. derautor sagt:

    Die englischen Mitschriften von Pat Condells Videos kosten 5,64 Euro für den Kindle: http://www.amazon.de/Godless-And-Free-ebook/dp/B0048EL6M0/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1314488180&sr=8-2

    Nope, mein Preis ist echt nicht zu hoch. Eher im Gegenteil.

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