Iren wählen Michael Moore zum Präsidenten

Irland hat gewählt. Alternativ hätte Irland auch die Hosen runterlassen können. Die Entscheidung ist gefallen für Michael D. Higgins und jetzt schauen wir uns mal an, was einige der größeren Medien behaupten, wer das ist, und dann, wer das tatsächlich ist.

Süddeutsche: „Dichter, Soziologe und Friedensaktivist“

Welt: „Dichter und Menschenrechtsaktivist

Focus: „Menschenrechtsaktivist und Dichter“

SPIEGEL: „Higgins machte sich auch als Verfechter der Rechte der Palästinenser einen Namen.“

Man ahnt bereits, worauf das hinausläuft. Michael D. Higgins ist jetzt das anti-amerikanischste, am stärksten „israelkritische“ und „kapitalismuskritische“ Staatsoberhaupt in ganz Europa.

Hier sehen wir Higgins, wie er bei einer Lichterkette mitläuft, um Judenschlächter, Terrorist, Massenmörder und Friedensnobelpreisträger Yassir Arafat zu gedenken:

Michael D. Higgins gedenkt bei einer Gedenkveranstaltung Yassir Arafat (Foto: Indimedia)

Michael D. Higgins gedenkt bei einer Gedenkveranstaltung Yassir Arafat (Foto: Indimedia)

In den 1980ern unterstützte Higgins das kommunistische Regime in Nicaragua. Er nannte die Diktatur eine „pluralistische Demokratie“. Immer wieder hat er gegen Ronald Reagan demonstriert:

Michael Higgins gegen Reagan (Bild aus seinem Wahlwerbespot von 2011!)

Michael Higgins gegen Reagan (Bild aus seinem Wahlwerbespot von 2011!)

Während sich Higgins immer wieder gegen US-Präsident Reagan, darunter gegen seinen Staatsbesuch in Irland und gegen eine Ehrendoktorwürde, die ihm von einer irischen Universität zuerkannt wurde, aussprach, lud er Kommunistenführer Daniel Ortega nach Irland ein.

In Bezug auf Israel hat Higgins folgende Ansichten:

1. Die Hamas ist keine Terrorgruppe.

2. Der Zaun an der Grenze zum Gaza-Streifen dient der „Apartheid“.

3. Die israelische „Besatzung“ ist die Ursache des Nahostkonflikts.

4. Alle 400 000 Siedler sollen verschwinden.

Und so weiter. Hier sehen wir Higgins auf einer Anti-Israel-Demo:

Higgins in der Mitte von anti-israelischen Demonstranten (Foto: Indimedia)

Higgins in der Mitte von anti-israelischen Demonstranten (Foto: Indimedia)

Das angebliche Zitat von David Ben-Gurion auf dem blauen Schild ist eine Fälschung. 2009 hat Higgins außerdem eine Petition unterschrieben, in der zum wirtschaftlichen Boykott Israels aufgerufen wird.

Michael D. war gegen den Irak-Krieg und warf den USA vor, einen Krieg gegen die Zivilbevölkerung führen zu wollen. Angeblich wären „eine Million Mütter“ von der Intervention betroffen. Er hat sich ebenso gegen einen Staatsbesuch von US-Präsident George W. Bush in Irland ausgesprochen. Higgins glaubte, 9/11 wäre durch „Verzweiflung“ seitens der Islamisten ausgelöst worden. Hier sieht man ihn auf einer hasserfüllten Demonstration gegen die USA. Das Schild links zeigt einen bösartigen, amerikanischen Glatzkopf, der die Erde auffrisst:

Michael Higgins (rechts) unterstützt Deirde Shannon, die ein US-Militärflugzeug auf dem Shannon-Flughafen sabotierte (Foto: Indimedia)

Michael Higgins (rechts) unterstützt Deirde Clancy (Mitte), die ein US-Militärflugzeug auf dem Shannon-Flughafen sabotierte (Foto: Indimedia)

Immerhin ist Martin McGuiness, Terroristenführer der IRA, „nur“ Dritter geworden.

Die spinnen, die Iren.

Quellen und mehr Infos:

http://markhumphrys.com/michael.d.higgins.html

http://markhumphrys.com/blog.html

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Politik.

4 Kommentare zu “Iren wählen Michael Moore zum Präsidenten

  1. webbaer sagt:

    Nice!

    Wusste nicht, dass es in Irland so schlimm ist, danke für diesen Artikel.

  2. Cahit Kaya sagt:

    Bitte Rechtschreibfehler im Titel korrigieren. Richtig gehört das so:
    „Die Irren wählen Michael Moore zum Präsidenten“

    Danke!

  3. Enrico sagt:

    Polemik ist gut und schön, aber wenn der Schaum vor dem Mund abgewischt ist, möchte ich doch nochmal etwas genauer wissen, wo genau sich das ominöse Hakenkreuz auf bzw. an dem amerikanischen Glatzkopf befinden soll. Ich kann keines entdecken.

    • derautor sagt:

      Ja, hab ich mir wohl eingebildet, auf diesem wütenden Faschokopf auch noch ein Hakenkreuz erblickt zu haben. Das widerlegt meine polemischen Ansichten natürlich komplett und ist nicht nur ein irrelevantes Detail. Trotzdem danke für den Hinweis, ist korrigiert.

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