Die Schattenseiten der Frauenverachtung

Frauenverachtung mag eine großartige Errungenschaft darstellen, aber sie bringt leider auch Nachteile mit sich, insbesondere in entwicklungsmäßig herausgeforderten Nationen wie China und Indien, und ich bin darum gebeten worden, einen Beitrag über diese Nachteile zu verfassen.

Doch sehen wir uns zunächst die Vorteile an, auch wenn sie jedem schon hinlänglich bekannt sein werden. Frauenverachtung führt zu einem angenehmen, ausgeglichenen Bewusstseinszustand beim Mann, weil er elementare Tatsachen über die weibliche Natur akzeptiert und aus diesen die offensichtliche Schlussfolgerung ableitet. Diese Grundprinzipien des weiblichen Daseins sind folgende:

1. Frauen nerven mit ihrem, emotionalen, irrationalen Gelaber den ganzen Tag.

2. Frauen sind nur dann clever, wenn es darum geht, ihre primitiven Gelüste zu befriedigen, darunter 1. sich einen „echten Mann“ zu besorgen (dominanter Macho, „gut im Bett“, unerträglicher Schwachkopf) und 2. sich einen reichen Mann zu besorgen (leider selten identisch mit „echter Mann“, daher ggf. geheimer Zweitmann erforderlich).

3. Frauen stehen in Gruppen herum und kichern, wenn man an ihnen vorbeiläuft.

4. Frauen sind Kommunisten, die den Staat wie eine Großfamilie betrachten. Hätte man das Frauenwahlrecht niemals eingeführt, wären (fast) immer nur konservative oder liberale Parteien an die Macht gekommen. Statistische Tatsache. Frauen sind außerdem stark überrepräsentiert in Umweltorganisationen wie Greenpeace.

Der Psychologe Rolf Degen hat mir folgenden Nachtrag hierzu geschickt: „Jede Tochter macht Eltern linker. Weil sie ahnen, dass die Transferleistungen benötigen werden…“ (siehe Daughters and Left-Wing Voting von Andrew J. Oswald).

5. Frauen haben dafür gesorgt, dass sie Bundeswehrgeneräle werden und Männer haben sie zu Erziehern umgebaut. Da es demzufolge bald keine „echten Männer“ mehr geben wird, dürfte in naher Zukunft die totalitäre Herrschaft des Amazonenstaates beginnen. Danach wird es nicht mehr lange dauern, bis die Menschheit endlich ausstirbt.

Nach diesen chauvinistischen Feststellungen folgt nun eine elaborierte Argumentation, warum Gesellschaften gut beraten sind, wenn sie Frauen mit gleichen Rechten ausstatten.

Frauenmangel in Indien

Es ist ja nichts Neues, dass Deutschland Indien weit überlegen ist, auch wenn wir keinen Gandhi haben. Zum Beispiel sind wir weniger chauvinistisch, wie dieser Beitrag belegt. Reuters berichtet, dass Frauen in vielen indischen Dörfern schon beinahe in den Gemeinbesitz übergegangen sind, während sie zuvor Privatbesitz waren – schon wieder eine Tendenz in Richtung Kommunismus aufgrund des schwächeren Geschlechts.

In indischen Dörfern werden Frauen innerhalb der Großfamilie unter den Männern aufgeteilt, weil es aufgrund der systematischen Bevorzugung von Männern über Jahrhunderte hinweg in Indien einfach nicht mehr genügend Frauen gibt für alle.

Laut der Volkszählung von 2011 gibt es im Baghpat-Bezirk nur 858 Frauen für 1000 Männer, das nationale Verhältnis sind 914 zu 1000. Die Frauenanteile gehen weiter zurück, in Baghpat waren es 837 Mädchen im Jahre 2011 im Vergleich zu 850 im Jahre 2001.

Manche Familien kaufen darum Bräute von außerhalb, oder sie entführen welche. Es kommt vermehrt zu Vergewaltigungen, Frauen werden eingesperrt, gefoltert, zwangsprostituiert und rundherum unterdrückt. Bedenkt man, dass die oben genannten Punkte 1-5 wegfallen, fragt man sich, warum das so ist? Männer sind ohne Frauen besser dran. Wenn sie das nicht glauben, warum sollten die Frauen unterdrücken?

In den letzten Jahrzehnten sind alleine zwölf Millionen Mädchen in Indien abgetrieben worden. Und Feministen halten Abtreibung für eine Errungenschaft!

Um etwas dagegen zu unternehmen, fordern indische Frauenrechtler einen Zugriff auf Bildung, Gesundheitsfürsorge und Jobs für Frauen. Meiner Ansicht nach ist das eine obskure Forderung, da man jemandem erst einmal etwas wegnehmen müsste, um es jemand anderem zu geben. Doch in indischen Dörfern gibt es nichts zum Wegnehmen, außerdem halten das einige Moralapostel für Diebstahl.

Es wäre am besten für alle Beteiligten, den indischen Männern einfach so lange in die Eier zu treten, bis sie die Mädchen, die sie brauchen, nicht mehr abtreiben lassen und ihnen gleiche Rechte gewähren. Dieser Lösungsweg ist auch für andere Probleme in Indien eine sinnvolle Option.

Frauenmangel in China

In China gibt es das essenziell selbe Problem wie in Indien. Das ist auch der Grund, warum der ökonomische Aufschwung nicht so weitergehen dürfte in China. Würde man überall den Freihandel einführen, hätten wir alle von diesem Aufschwung profitiert, aber in der aktuellen Situation mit protektionistischen Märkten hatte der Aufschwung zunächst Nachteile für uns.

Nun werden sich die Chinesen um die Probleme kümmern müssen, die aus zu wenigen Kindern und zu vielen frustrierten jungen Männern resultieren. Meine Lösungsvorschläge: 1. Global die freie Marktwirtschaft etablieren und 2. siehe oben.

Europäischer Gerichtshof gegen Stammzellen

Auch auf das folgende aktuelle Thema soll ich eingehen:

Kürzlich, am 18.10.2011, hat die Große Kammer des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) in Luxemburg ein folgenreiches […]Urteil verkündet […]. Es dürfe kein Patent auf Verfahren mit menschlichen Stammzellen erteilt werden, wenn dabei Embryonen zerstört würden. Das verstoße gegen die Menschenwürde und sei sittenwidrig (!). Das Urteil beeinträchtigt die europäische Forschung und Anwendung ihrer Ergebnisse zum Wohl unzähliger kranker Menschen.

Da viele Embryos vom Körper ganz natürlich und gottgewollt abgestoßen werden (die laut katholischer Kirche, deren Vorstellungen hinter der Entscheidung stehen, beseelt sind), ergibt das wenig Sinn. Zudem lässt das EuGH zugleich künstliche Befruchtung zu, wobei allerlei beseelte Embryos jedes Mal draufgehen. Stammzellen sind nur 1/1000 Millimeter groß und sie enthalten nichts, was fühlen, denken und seelen könnte.

Es wäre der Menschenwürde mehr geholfen, wenn man die Menschenwürde von totkranken Menschen anerkennen würde, indem man die Forschung mit Stammzellen erlaubt (auch wenn deren zu erwarteter Nutzen überschätzt wurde).

10 Kommentare zu “Die Schattenseiten der Frauenverachtung

  1. Erz Engel sagt:

    Tach.

    Der Fairneß halber möchte ich als bekennende Uterusinhaberin hier meinen Senf dazugeben. Auch MICH nervt die Verweibischung unserer Gesellschaft. Und ich verachte mittlerweile einen Großteil der Männer. Warum?
    Weil sie sich quasi zu Hilfsschergen und Funktionshäftlingen der Tyrannenweiber machen, wie gehorsame Wachhunde wenn Frauchen „Faß!“ ruft.
    Ich wurde im I-net von MÄNNLICHEN Mods rausgeekelt, gemobbt und abgewatscht wenn die Weibsbilder zu blöd waren einen Witz zu kapieren und/oder zu faul zum nachdenken und bei jedem zweideutigen Begriff zum Admin kreischend petzen gerannt sind der sich dann diensteifrig zum Erfüllungsgehilfen gemacht hat. Oder die ach so edlen Herren haben sich durch Manipulation, Geningel oder mittels Titten vor der Nase herumwackeln dazu bringen lassen sich etwas auszudenken unliebsame Personen kaltzustellen. Mittlerweile sind viele Männer schon genauso humorlos, hinterfotzig und intrigant wie manN es eigentlich immer Frauen nachsagt. Und solche Männer sind daran schuld wenn wir weiter in eine geistlose sterile Diktatur hineinsteuern wo einen jede Pointe vor’s Erschießungskommando bringt und für jedes kritische wahre Wort einem der Mund mit Seifenlauge ausgespült wird. Hauptsache Madame wird in ihrer Puppenstubenidylle nicht gestört („Wirst Du wohl still sein???“ kriegt man ja als Kind von Erzieherinnen zu hören wenn man sich wegen eines erlittenen Unrechts an sie wendet). Das ist die Ursache für zwanghafte politische Korrektheit und daß man Mißstände nicht mehr beim Namen nennen darf. Und es sind Männer die eifrig dabei mithelfen, alleine würden die Weiber das nicht auf die Reihe bekommen.
    Manchmal komme ich mir trotz meiner zwei X-Chromosomen vor wie der letzte echte Kerl in diesem Saftladen.

    Gute Nacht …

    • Wb sagt:

      Ich wurde im I-net von MÄNNLICHEN Mods rausgeekelt, gemobbt und abgewatscht wenn (…)

      Sehen Sie, so etwas würde einem richtigen Mann nicht passieren, der würde sofort sein Interesse verlieren Feedback zu geben und den ganzen Sachverhalt schnell vergessen…

      SCNR + LG
      Wb

      • Erz Engel sagt:

        Und vielleicht ist das ein männlicher Fehler der diese Mißstände weiter begünstigt: manN nimmt solche Vorkommnisse nicht ernst, überdenkt die Strukturen dahinter nicht und wacht irgendwann verwundert in einem „Amazonenstaat“ auf. Ein bißchen feminin nachtragend zu sein kann manchmal nicht schaden.

        Sorry, konnte auch nicht widerstehen.

        • Wb sagt:

          Noch einmal: Idioten, die einen Informationskanal anbieten und dann das Feedback, obwohl dessen Form und Inhalt OK ist, nicht aushalten und zensieren, gibt es überall. – Für die meisten Web-Inhalteanbieter ist das ganz normal. Hausrecht, Pöbeln, die erweiterten administrativen Möglichkeiten ausnutzen, die Position spielen, …, so wie im RL halt auch. Gerade im doitschen Sprachraum ist die Debattenkultur niedrig.

          Mir ging’s aber um die andere Seite, den Feedback-Geber. Der sollte sich nicht abfitscheln lassen von irgendwelchen Horsten. Der sollte schon sein Interesse verlieren und sich nicht verwalten lassen…

          LG
          Wb

          • Wb sagt:

            Nachtrag:
            Ich mache ganz gelegentlich, vielleicht zehnmal jährlich, Tests bei den üblichen Anbietern. – Und was fiel mir da auf? A: Der Feuerbringer wurde beim Focus gesichtet, lol.

            Ich selbst schreibe nur ganz gelegentlich und testweise mal etwas. Es wird ja böse zensiert. Als normaler Mensch, der nicht links ist, stände man heutzutage immer unter Zensurdruck; egal wo: WELT, SPOn, ZEIT, SZ, Focus

            Linke Meinungen oder zuletzt auch emotional gehaltene irrationale islamische Dung-Meinungen gehen oft, aber bei liberalen oder konservativem Gedankengut, ist der sprachliche Überbau zwingend, will man die Zensur meiden. – Die Folge: Viele kommen nicht zu Wort. – Das vermutliche Ziel: Viele sollen dort nicht zu Wort kommen.

          • derautor sagt:

            Was meinst du mit „bei Focus gesichtet“?

  2. Wb sagt:

    Sehr weise. – Der Fairness halber könnten aber auch ein paar Damen mit Niveau genannt werden, bspw. bei der FAZ sitzen welche oder in liberalen Medien. Insgesamt sieht’s natürlich mau aus.

    MFG
    Wb

  3. Wb sagt:

    @derautor
    Focus-Leserbriefe als ‚Feuerbringer‘?

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