Douglas Murray: Islam und Europa

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Die letzten Tage standen unter dem liberalen Stern und heute mache ich einen konservativen Tag, damit sich niemand ausgeschlossen fühlt. Minderheiten müssen schließlich integriert werden.

In England gibt es konservative Intellektuelle, die Aufschlussreiches beizutragen haben und die vom gesamten moderaten Spektrum respektiert werden wie Douglas Murray und Theodore Dalrymple. In wählbaren Gefilden der deutschen Politik gibt es nur noch Sozialdemokraten, die sich darüber streiten, wer mehr Solarzellen auf sein Dach geschraubt hat und an den Rändern finden wir rechtsextreme „Islamkritiker“, die ihre „Rasse“ bewahren wollen und Linke, die ihre „Klasse“  bewahren wollen.

Statt Liberale gibt es nun Piraten, aber das ist wenigstens mal etwas Neues. In England hat es keine Piratenpartei gegeben, sondern dort wurde 1700 ein Gesetz zur wirksameren Unterdrückung der Piraterie verabschiedet. „Die Zeiten ändern sich“, wie Integrationspreisträger Bushido feststellte.

Es folgen einige sinngemäße Zitate aus Douglas Murrays Vortrag, den ihr euch im Video oben ansehen könnte:

„Wilders könnte ins Gefängnis kommen, weil er einen islamistischen Prediger zitierte und weil das, was dieser sagt, verwerflich ist, aber der islamistische Prediger wird vom Bürgermeister Londons im wörtlichen Sinne auf dem roten Teppich empfangen.“

„Wenn ein Nicht-Muslim auf eine Menschenrechtsverletzung hinweist, die islamistisch begründet ist, dann soll er die Grundlage für Mord legen, aber ein Islamist, der selbst zum Mord aufruft, tut etwas sehr Wertvolles. Dafür muss es einen politischen Grund geben.“

„Linke führen einen Krieg vom letzten Jahrhundert siebzig Jahre zu spät und erwarten, dass man sie für ihre politische Raserei gratuliert.“

„Sie sind der Meinung, es bestehe die Gefahr, dass die Briten morgen alle mit Hakenkreuzen herumlaufen, aber sie werden sich weigern, einen Islamisten heute in London festzunehmen, der zur Ermordung der Juden aufruft.“

„Wenn sie sagt, dass ihr politisches Idol Mao sei, dann ist das in Ordnung. Ich habe nachgefragt und wollte von ihr wissen, was ihr an der Ermordung von 67 Millionen Chinesen am besten gefalle. Sie meinte, am Ende müsse man diese Dinge abwägen und Mao führte schließlich originelle landwirtschaftliche Methoden ein.“

„Sage, dass meine Religion friedlich ist, oder ich werde dich töten.“

„Ich hatte eine Diskussion mit Ayaan Hirsi Ali auf meiner Seite und einigen auf der Gegenseite, die meinten, der Islam sei friedlich. Ayaan sagte, die Leute, die mich töten wollen, seien durch den Islam inspiriert. Dann meinte jemand von der Gegenseite, sie solle das nicht so überdramatisieren, denn sie wäre nicht die einzige im Raum, die Todesdrohungen von der al-Qaida erhalte! Aber wie kann diese Religion so friedlich sein, wenn jeder im Raum von Islamisten mit dem Tode bedroht wird, sogar diejenigen, die behaupten, der Islam wäre friedlich?“

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Politik.

Ein Kommentar zu “Douglas Murray: Islam und Europa

  1. Omicron Persei sagt:

    Das Erschreckendste an der ganzen Anlegenheit ist ja, dass Douglas Murray sich in keinem der gelisteten Zitate als herausragender „Intellektueller“ erwiesen hat, sondern lediglich als rational denkender Mensch auf die himmelschreiende, kognitive Dissonanz („Doppelbindung“) zwischen den realen Aktivitäten islamischer Gläubiger und dem medial kolportierten Islambild verwies.

    Die größere, intellektuelle Leistung muss man neidlos seinen „Gegnern“ zugestehen, die es mit postmodernistischer Phrasendrescherei immerhin auf eine mir völlig unbegreifliche Weise erreichen, dass ein Teil der Bevölkerung vor der unmittelbar evidenten Gewaltaffinität die Augen verschließt.

    Die Bezugnahme auf rechtsextreme Islamkritiker und deren Rassenorientierung will mir wie im Beitrag „Deine “Rasse” ist bedeutungslos“ nicht so recht einleuchten.

    Der größte Anteil der Mohammedaner in Deutschland und Europa dürfte zweifellos von Türken, Nordafrikanern und Nahöstlern gestellt werden, die bei der genetischen Clusteranalyse und bei globaler Auswahl der Probanden noch am Rande der Punktwolke der Europäer landen, also derselben Rasse angehören.

    Der Anteil muslimischer Sub-Sahara-Afrikaner und Malayen/Indonesier wird im Vergleich dazu eher marginal ausfallen, weshalb rechtsextreme (im Sinne von rassistischer) Islamkritik eigentlich keinen Sinn ergibt.

    Allenfalls könnte man allgemein über die genetische Distanz argumentieren, aber nicht über Rassen.

    Dieselbe Nische, wie sie Douglas Murray im UK okkupiert, gibt es übrigens auch in Deutschland: Manfred Kleine-Hartlage, der anfänglich zu den Initiatoren der Fjordman-Übersetzungen bei „As der Schwerter“ gehörte, hat sich wegen der Thematisierung von „Rassefragen“ von dem Projekt distanziert und argumentiert nun für eine konservative, statt einer liberalen Islamkritik: http://korrektheiten.com/2011/09/27/liberale-und-konservative-islamkritik/

    Ich bin persönlich eher ein Anhänger libertärer, als ordoliberaler oder konservativer Religionskritik, finde aber den Artikel durchaus lesenswert, wenn mir diese kleine „Werbung“ gestattet ist.

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