Geschichte der politischen Korrektheit

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=EjaBpVzOohs[/tube]

Oben seht ihr eine amerikanische Dokumentation über die Geschichte der politischen Korrektheit.

Diese war ursprünglich eine Erfindung von Horkheimer, Adorno, Marcuse, Fromm und den anderen Marxisten der Frankfurter Schule. Sie waren die Urheber der „kritischen Theorie“, die darin besteht, die Institutionen des Westens auf destruktive Art zu kritisieren. Den Sieg des Proletariats hatten die Frankfurter Marxisten zu dieser Zeit bereits aufgegeben, denn Arbeiter und Bauern waren nicht interessiert am Kommunismus.

Also gründete die Frankfurter Schule die „Neue Linke“, aus der die diversen „Studies“ (Women studies, Cultural studies, Gender studies, etc.) hervorgingen. Die Idee lautete, Minderheitengruppen anstelle des Proletariats zu den Opfern des Kapitalismus zu erklären, damit diese an der Zerstörung der freien Gesellschaft mitwirken würden. Heute sehen sich radikale Feministen, stellvertretend (aus ihrer Sicht) für alle Frauen, als Opfer des Kapitalismus, die „Black Culture“ sieht sich als Opfer des „Weißen Mannes“ (der aus ihrer Sicht die freie Welt vertritt) und einige linksradikale Interessensgruppen von Homosexuellen sehen sich ebenfalls als Opfer des Kapitalismus. Dass sie eigentlich nur instrumentalisiert werden von Marxisten, ist vielen nicht klar.

Das klingt vielleicht etwas paranoid für Leute, die nichts wissen über den Marxismus und dessen Geschichte, aber historisch ist dies akkurat. Marxisten leben in einer konspirativ-paranoiden Welt, also sollte es eigentlich niemanden überraschen, dass sie selbst zu konspirativen Methoden greifen, wie nicht zuletzt dem „Langen Marsch durch die Institutionen“, der dazu diente, in Machtpositionen Marxisten einzuschleußen, was insbesondere in amerikanischen Universitäten nachweislich sehr gut funktionierte.

Siehe auch: Ist politische Korrektheit der richtige Weg?

Literatur

Matthias Mattusek: Kunst als Schauprozess

David Horowitz Freedom Centre: Discover the Networks 

http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=terrrott-21&o=3&p=8&l=as1&asins=B0056IJKD4&ref=qf_sp_asin_til&fc1=000000&IS2=1&lt1=_blank&m=amazon&lc1=971919&bc1=000000&bg1=F2E2C1&f=ifr

3 Kommentare zu “Geschichte der politischen Korrektheit

  1. Wafthrudnir sagt:

    Im Prager Museum of Communism kann man Ansichtskarten kaufen mit den Porträts von Lenin, Stalin und Gottwald und der Unterschrift: „They called their opponents politically incorrect long before you even knew the term“

  2. Sophian Philon sagt:

    Danke für den Link und die Hinweise, Andreas!

    Gibt es dazu Literatur?

  3. Richard sagt:

    „Marxisten leben in einer konspirativ-paranoiden Welt“
    Sehr gut,danke!

    # Sophian Philon:
    Würde mich wundern, wenn es dazu schon was gescheites gäbe.
    Die „Herren der Kritik“ waren für Kritik an der eigenen Sache gar nicht empfänglich…

    Das einzige mir bekannte kritische Buch dazu kommt aus der rechten Ecke:
    Kevin MacDonald: The Culture of Critique 2002 [dt. Übers. in Vorbereitung].
    http://www.amazon.com/Culture-Critique-Evolutionary-Twentieth-Century-Intellectual/dp/0759672229/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1326549149&sr=8-1

    Daneben gibt es noch zahlreiche Artikel aus der englischen Blogospäre, aber die sind mit dem gleichen Makel behaftet, weshalb ich mich auch sehr über Andreas‘ Artikel gefreut habe.
    Wenn es wider Erwarten doch schon eine sachliche Auseinandersetzung mit dem Thema gibt, wäre ich auch daran interessiert.

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