Erste Infos: Der Westen. Ein Nachruf

Hier seht ihr einen Entwurf, wie das Cover für mein nächstes Buch aussehen könnte, das voraussichtlich im Mai im Kindle-Shop erscheinen wird.

Der Westen. Ein Nachruf ist der Nachfolger von Ist der Wald endlich tot?. Das eBook wird eine Sammlung der besten Beiträge aus dem „Feuerbringer-Magazin“ werden, aus „Aufklärung 2.0“ und aus der offiziellen Website zu Terry Rotter und das Feuer der Freiheit, plus neue Exklusivbeiträge und Essays von prominenten Gastautoren. Wie gewohnt werden die Beiträge überarbeitet und zu einem großen Ganzen verknüpft.

Inhaltlich handelt es sich um einen Angriff auf verschiedene Varianten der Gegenaufklärung, sowie eine Verteidigung der westlichen Kultur aus der Perspektive von Ayn Rands Objektivismus. Einige Überraschungen wird es dabei ebenso geben. Der Westen. Ein Nachruf wird erheblich umfangreicher als meine bisherigen Bücher sein (mit einem geringfügig höheren Preis).

Die Arbeit an dem Buch ist auch der Grund, warum ich nicht mehr ganz so oft blogge. Wenn ich hier einen neuen Beitrag schreibe, kann dieser schon nicht mehr als neuer Beitrag für das Buch gelten. Ein echtes Dilemma, das ich ökonomisch lösen muss, also mit der schrecklich egoistischen Überlegung, wie sich mehr Geld verdienen lässt. Dank der Blog-Förderer wird es trotzdem bald wieder größere Beiträge hier geben.

Mich würde nun eure Meinung über das Cover interessieren. Sagt es euch zu? Würdet ihr etwas verändern?

Der Vorgänger

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10 Kommentare zu “Erste Infos: Der Westen. Ein Nachruf

  1. Logine sagt:

    Ich würde die Akropolis noch ein Stück höher rauf setzen, damit plastisch sichtbar ist, aus welcher Höhe die Zivilisation ins Bodenlose zu stürzen droht.

  2. Karl sagt:

    Ich weiß nicht aber die Akropolis weckt bei mir Assoziationen zur Griechenlandkrise. Außerdem bin ich skeptisch ob die alten Griechen wirklich komplett für westliche Werte stellen.

    • derautor sagt:

      Welches Symbol steht denn komplett für westliche Werte? So viele fallen mir da leider gar nicht ein, vielleicht die Freiheitsstatue – wobei die zu sehr mit den USA assoziiert wird – und Prometheus, aber den möchte ich nicht abnutzen.

      Danke auf jeden Fall für eure Einschätzung, Logine und Karl.

  3. Sba sagt:

    „Welches Symbol steht denn komplett für westliche Werte?“
    Hast Du doch schon beantwortet: Lady Liberty. Für diese Zwecke am besten a lá „Planet der Affen“. (Was auch die USA-Assziation ein wenig abfedern dürfte, soweit Betrachter den Film kennt). Das Problem der Rechte könnte sich durch das Mittel bildnerischen Zitates vermeiden lassen (Du kennst doch da einen Grafiker, oder?)
    Mir persönlich behagt das Spiel mit Rot und weiß nicht so wirklich, wobei es nicht um Stars and Stripes geht, sondern um der deutschen liebstes Klopapier mit den großen Buchstaben (und nebenbei hat das „Der“ im Titel so einen etwas schwachen Kontrast gegen den Hintergrund)…Und dann erzählt Wikipedia mir, dass die Venezianer und ein Brite die Akropolis zerstört haben, erstere, als sie gegen die Türken Krieg führten…irgendwie witzig im Zusammenhang mit dem Buch…wha. Ich kann mich gerade selber nicht leiden, eben nur kritisiert zu haben. Tut mir leid :-/

  4. Die Akropolis passt sehr gut. Gerade auch wegen Assoziationen zur Griechenlandkrise und zur Eurokrise. Dadurch bekommt das ganze Titelbild mehrere Ebenen. Das ist doch perfekt. Griechenland ist pleite, der Euro scheitert hoffentlich bald, Europa ist in der Krise und der Westen laut deinem Titel am Untergehen. Für so ein Buch muss man unbedingt die Ruine der Akropolis nehmen. Eine bessere Versinnbildlichung kann man kaum finden. Eine strahlende Freiheitsstatue in ihrer ganzen Pracht würde dagegen keinen Sinn ergeben. Man müsste wenn dann ein dystopisches Bild der Freiheitsstatue nehmen wie im Film Escape from New York zum Beispiel. Die Akropolis ist allerdings trotzdem die bessere Wahl.

    Aber an der Schrift und am Schriftdesign würde ich vielleicht noch ein bisschen herumspielen. Ist das Arial? Da muss es doch noch was anderes geben. Mit den Farben würde ich auch noch einmal experimentieren. Weiß auf rot?! Ich weiß nicht. Einfach mal die Designs von anderen Büchern betrachten. Da gibt es sicher genug Anregungen.

    Der untere Titel geht sogar. Aber „Andreas Müller“ so groß auf rotem Grund ist irgendwie gewöhnungsbedürftig. Die Buchstaben sehen auch der Länge nach verzerrt aus. Vielleicht den Teil einfach deutlich kleiner machen.

  5. Stefan sagt:

    Naja, ich würde auch vor allem mit der Schriftsetzung herumwerkeln. So siehts ein bisschen aus wie ein altes Spiegelmagazin. Mal abgesehen davon, dass keine Spannung aufkommt wenn die Schrift überall so groß wie möglich ist (Dein Name, Untertitel etc.). Und das rot wirkt irgendwie hilflos (Zwischenstrich). Probier doch mal ne farbige Schrift. Bei deinem Namen würde ich dir auch etwas mehr Bescheidenheit (Schriftgröße) anraten.
    Außerdem stimmen die Abstände nicht (z.B. zwischen dem W und dem e von Westen) Verlängert man mal die Linien die die Textblöcke bilden passt einfach nix zueinander. Evtl. könntest du ja auch eine etwas lädierte Schrift für den Titel nehmen, würde die Aussage unterstreichen. Alles in allem würde ich die Abstände etc. mal noch mal bearbeiten, Schrift, Farbe, Größe und evtl. Anordnung überarbeiten.

    Das Bild finde ich super.

  6. Wafthrudnir sagt:

    Die Akropolis finde ich sehr gut, aber noch aus einem anderen Grund: Das klassische Griechenland war definitiv noch keine westliche Zivilisation, aber es war dem Westen doch sehr viel ähnlicher als jede andere Zivilisation, die es bis jetzt gegeben hat. Und die griechische bzw. klassisch-griechische Zivilisation ist untergegangen, zum Teil aus Gründen, die uns recht bekannt vorkommen: Aufgabe des Rechtsstaats, Einschränkung der Meinungsfreiheit (ich denke hier an das Vorgehen gegen Astronomen/-logen der Spätantike), Einschränkung freier Märkte (Diokletians Wirtschaftsreformen), Abnahme der Bereitschaft der Bürger, ihre Heimat selbst zu verteidigen, zunehmende Geringschätzung der Vernunft und Neigung zu Mysterienkulten … die Liste ließe sich lange fortsetzen, auf jeden Fall zeigt die Akropolis sehr schön, wo man hinkommt, wenn man anfängt, die Grundlagen des eigenen Erfolgs geringzuschätzen.

  7. Wafthrudnir sagt:

    Pardon, ich meinte natürlich klassisch griechisch-römische Zivilisation.

  8. pinetop sagt:

    Oft wird der Westen mit der christlich-jüdischen Tradition gleichgesetzt. Griechenland wird zu gern übersehen. Kritisches Denken beginnt schon mit Anaxagoras, Protagoras und Demokrit. Deshalb ist das Cover richtig gut.

  9. Martin sagt:

    Ein Bild von Livingstone wäre als Symbol für die Ursache des Absturzes auch schön. Sozusagen.

    http://www.welt.de/kultur/article106134466/Buergermeister-Kandidat-hasst-Juden-und-Schwule.html

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