Video: Brauchen wir Krieg?

Mein neuestes Video ist fertig! Diesmal mit gutem Ton und in HD! Geheiligt werde meine neue Webcam!

Es geht um die Legitimität von Kriegen. Ich gehe auf meine alte Neocon-Position ein, auf meine neue objektivistische Haltung und beantworte Fragen wie: Ist Waffenhandel in Ordnung? Sind Kriege legitim? Und wenn ja, wie viele?

Irgendwelche Kritik, Wünsche für zukünftige Videos? Bitte im Kommentarbereich angeben.

Das hier ist übrigens die Webcam:

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12 Kommentare zu “Video: Brauchen wir Krieg?

  1. JMA sagt:

    Das hier ist übrigens die Webcam: … ?

  2. sba sagt:

    Der Aufschrei wird vermutlich darüber ergehen, dass Diktatoren einfach liquidierbar seien. Aus der vertraglichen Perspektive der Menschenrechte geht das logisch hervor: Wer eine Vertrag bricht, kündigt ihn damit zugleich auf. Das blöde ist, dass der einzige tatsächliche Vertrag, die Allgemeine Erklärung, im ersten Satz der Präambel die Unveräußerlichkeit vorsieht, also die Möglichkeit, die Menschenrechte bis zum letzten I-Punkt zu brechen, ohne sie zu verlieren. Ist unlogisch und damit nachvollziehbar, dass einige Staaten die Allg. Erklärung nicht ratifiziert haben.

    PS: Der Link auf das WebCam Modell ist nicht zu sehen.

  3. Ja, aber die Frage ist entscheidend : Funktioniert das denn überhaupt?? Also, statt nen bösen Unrechtsstaat einen guten Rechtsstaat aufbauen, der die Rechte all seiner Bürger auch wirklich anerkennt.

    Erfahrungsgemäß gibts ja nur neues Unrecht. Aber es ist wies is oder macht doch was ihr wollt (H)

  4. Wafthrudnir sagt:

    Ganz nachvollziebar ist Deine Ablehnung der Wehrpflicht für mich nicht:
    Ich denke, man kann sich darauf einigen, daß niemand auf Kosten anderer leben oder überhaupt Leistungen empfangen soll. Nun habe ich aber seit meiner Geburt von meiner Regierung die Leistung „Sicherheit“ erhalten, und ich werde es auch tun, solange ich mich in dem jeweiligen Land aufhalte, denn es dürfte kaum möglich sein, daß ein Heer Leben und Eigentum einiger Bürger verteidigt und jenes anderer nicht. Es erscheint mir also nicht unfair zu verlangen, daß ich eine der empfangenen Leistung entsprechende Gegenleistung erbringe, also mich an der Verteidigung meiner Heimat im gleichen Ausmaß beteilige, wie es diejenigen taten und tun werden, die sie beschützen, wenn ich noch nicht/nicht mehr im Wehrdienst bin.
    Man könnte hier einwenden, daß ich ja für meinen Schutz mit Steuern bezahle, aber der Wehrdienst kann schließlich ans Leben gehen, was schwer durch eine noch so hohes Gehalt abgedeckt werden kann. Meine Steuern finanzieren also sicherlich Ausrüstung und Zeitaufwand der Soldaten, sind aber kaum eine faire Entschädigung für ihre Bereitschaft, gegebenenfalls ihren Kopf hinzuhalten.
    Hier könnte man einwenden, daß durch die zufällige Tatsache, daß ich in einem Land mit Wehrpflicht geboren bin, kein bindender Vertrag zustande kommen kann – ich könnte ja die Schutzleistung des Staates ablehnen und nur durch meine Minderjährigkeit am Auswandern gehindert worden sein. In diesem Falle erschiene es mir aber fair, das weitere Zur-Verfügung-Stellen von Schutz – also den Erhalt meiner Staatsbürgerschaft – von der Ableistung der Wehrpflicht abhängig zu machen, ähnlich wie es einem Verein freisteht, von seinen Mitgliedern nicht nur die Mitgliedsgebühr, sonder z.B. auch ihre Mitwirkung am Putzen des Vereinslokals zu verlangen.
    Insofern unterscheidet sich die Sicherheit grundlegend von praktisch allen anderen Leistungen des Staates, bei denen ich ebenfalls für Freiwilligkeit plädiere, denn ich kann eine Person, die nichts beiträgt, durchaus von der Benützung öffentlicher Verkehrsmittel, vom Bezug einer Pension, ja im Extremfall sogar von der Benutzung von Straßen ausschließen, aber nicht davon, daß sie von der Souveränität und Integrität des jeweiligen Staates profitiert.

    • sba sagt:

      das selbe Argument könnte man für einen verpflichtenden Plizeidienst verwenden (die ja die selbe Aufgabe wie die Armee erfüllt, bloß nach innen)

    • derautor sagt:

      Die Argumentation geht davon aus, dass man sich in eine ähnliche Gefährdungslage begeben sollte wie jene, die für einen arbeiten. Das lässt sich auf die Polizei anwenden, wie sba bemerkte, also müsste jeder eine Weile lang der Polizei beitreten, aber das gilt auch für Bauarbeiter, Chemiker, Ingenieure, … Es genügt durchaus, wenn man für die Leistungen bezahlt, die man nutzt; man muss nicht die Tätigkeiten ausführen, die dabei anfallen.

      • Wafthrudnir sagt:

        Das Problem mit der Polizei ließe sich lösen – Polizeianwärter sind einfach vom Wehrdienst befreit, sodaß ein Risiko das andere aufwiegt. Aber ich muß zugeben, mein Argument liefert keinen logisch zwingenden Grund, um Menschen mit Gewalt zum Dienst zu zwingen.
        Allerdings kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, daß eine Gesellschaft, in der es keine Wehrpflicht, aber auch keine Tradition gibt, im Fall des Falles freiwillig seinen Beitrag zur Verteidung der allgemeinen Freiheit zu leisten (und es ist ziemlich offensichtlich, daß diese Bereitschaft in unserer Gesellschaft ziemlich gering ist), ihre Freiheit nicht allzulange, nämlich genau bis zu ersten ernsthaften Bedrohung, genießen wird. Aber das ist wohl ein anderes Problem.

  5. Positron sagt:

    Das Video ist privat.

    • Ich weiß. Mir waren die Kommentare darunter zu dumm. Die Deutschen sind nicht in der Lage, rational über dieses Thema nachzudenken und ich werde mir nicht damit schaden, mein Gehirn für sie zu benutzen.

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