Anders Breivik lobt al-Qaida

Der Attentäter von Norwegen sagte am Dienstag, 17. April, bei seinem Prozess aus, die islamistische Terrorgruppe al-Qaida habe ihn inspiriert.

„Wir haben uns von al-Qaida und militanten Islamisten beeinflussen lassen. Man kann al-Qaida als die erfolgreichste militante Gruppe der Welt ansehen.“

Breivik sagte außerdem aus, er habe geplant, den ehemaligen norwegischen Premierminister zu entführen und zu enthaupten, um die Enthauptung zu filmen und das Video im Internet zu veröffentlichen. Er sei durch al-Qaidas Einsatz der Enthauptung inspiriert worden, die er als „eine sehr mächtige psychologische Waffe“ beschrieb.

Quelle: FrontPageMag

So anti-islamisch ist er wohl doch nicht. Breivik gebrauchte immerhin die Methoden der Dschihadisten in seinem Kampf gegen die freie Welt und für, in seinem Fall, eine nationalistisch-erzkonservative Diktatur.

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2 Kommentare zu “Anders Breivik lobt al-Qaida

  1. Helios sagt:

    Meinst du nicht, dass er eher von den Methoden als vom Islamismus an sich inspiriert wurde?

  2. Rüdiger sagt:

    Von einigen Machtmenschen wie Mao, Stalin, Hitler, Mohammed spricht man noch lange nach ihrem Tod. Sie haben nicht nur diese Methoden angewendet – brutale Morde an ihren Gegnern, an Andersdenkenden oder -gläubigen, um ihre politischen Ziele zu erreichen – sondern waren damit auch noch erfolgreich.

    Breivik hat es auch probiert. Der Unterschied zu Leuten wie Mao, Stalin, Hitler und Mohammed ist lediglich, dass Breivik keinen Erfolg hatte (Gott sei Dank). In einem Jahrzehnt wird niemand mehr seinen Namen kennen. Oder kennt etwa noch jemand Ted Kaczynski?

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