Ein Leben, das einem selbst gehört

A Life of One’s Own: Individual Rights and the Welfare State ist ein Buch des objektivistischen Philosophen David Kelley, das sich mit der Frage befasst, ob das Konzept der individuellen Rechte auf Wohlfahrtsrechte ausgedehnt werden kann?

Können wir, mit anderen Worten, ein Recht auf Unterkunft, Verpflegung, gerechten Lohn einfordern oder würde dies zu logischen Widersprüchen führen?

Disclaimer

Nun habe ich die Erfahrung gemacht, dass es viele Menschen gibt, die es gar nicht kümmert, ob ein Konzept widersprüchlich ist, eine Aussage also zugleich zutreffen und nicht zutreffen soll (was gegen den Satz vom Widerspruch verstößt; nicht nur ein Fundament der klassischen Logik, sondern auch der Erkenntnistheorie). Es gibt zum Beispiel Menschen, die mir sagten, dass es ihnen egal sei, ob die Übertragung von Rechten auf Embryos und Föten oder auf Tiere zu Widersprüchen führe oder nicht. Es komme vielmehr auf „Mitgefühl“ an und „Logik ist begrenzt“. Daher möchte ich darauf hinweisen, dass der vorliegende Beitrag nur für jene geeignet ist, die mit den Gesetzen des Denkens einverstanden und insofern nicht verrückt sind.

Private Fürsorge 

Kelley geht auf die Geschichte des modernen Wohlfahrtsstaates ein und erklärt, wie es dazu kam, dass die soziale Fürsorge, für die einst private Organisationen (in England und in den USA des 19. Jahrhunderts) verantwortlich waren, auf den Staat übertragen wurde. Kurz gesagt war Otto von Bismarck nicht nur der Begründer des deutschen Sozialstaates, sondern durch Vermittler führten seine Ideen auch zur Gründung der englischen und amerikanischen Varianten.

Private Organisationen konnten flexibel auf die Gegebenheiten vor Ort eingehen und sie konnten individuell prüfen, ob und für wen die Unterstützung angemessen war, für wie lange, unter welchen Bedingungen. Der Staat hingegen verfügt lediglich über weitaus gröbere Mittel. Er muss die Sozialhilfe in allgemeingültige Gesetze gießen, die nur bedingt den Einzelfall berücksichtigen können und diese Gesetze zu ändern, dauert viel länger als die Änderung der Richtlinien privater Wohlfahrtsunternehmen.

Es geht also nicht um die Frage: Sollen wir den Armen helfen oder nicht? Es geht vielmehr um Fragen wie diese: Besteht eine gesetzliche Verpflichtung für Individuen, dass sie einen Teil ihres Einkommens den Armen geben? Oder ist Wohltätigkeit etwas, das in den Bereich der freien Wahl fällt? Soll der Staat mit Hilfe seines Gewaltmonopols für Wohltätigkeit sorgen? Wie kann man die soziale Fürsorge so organisieren, dass möglichst wenige Menschen auf sie angewiesen sind und sie nur von jenen genutzt wird, die sie auch benötigen?

Unsere Schuld begleichen

Typisch für Objektivisten ist David Kelley der Meinung, dass keine ethische oder gar eine gesetzliche Pflicht besteht, Bedürftigen zu helfen (im Unterschied zur Möglichkeit, dies freiwillig zu tun). Seine Differenzierungen sind sehr interessant:

„Unseren Eltern schulden wir Dankbarkeit und gegenseitige Unterstützung; eine tiefgreifende, aber doch begrenzte Schuld.  Jenen, von denen wir ökonomisch profitieren, schulden wir eine Anerkennung der Handelsbedingungen – nicht weniger, aber auch nicht mehr. Den großen Geistern, welche das Wissen und die Kultur erschufen, die wir alle geerbt haben, schulden wir Anerkennung, aber ihre Arbeit ist schon längst ins Gemeingut übergegangen.“

Es gibt also durchaus Menschen, denen wir etwas schulden, ohne die wir es nicht geschafft hätten, auf deren Unterstützung wir zählen konnten und denen wir etwas zurückgeben müssen. Aber: Diese Menschen sind klar identifizierbar und unsere Schuld ist begrenzt. Wir schulden nicht alles, was wir haben, irgendwem oder allen oder irgendwelchen Fremden, mit denen wir noch niemals etwas zu tun hatten.

Darum fragt Kelley herausfordernd: „Kann eine Mutter, die in Des Moines Sozialhilfe empfängt, einen Anteil von dem einfordern, was ich meinen Eltern schuldig bin? Kann ein Rentner in Sankt Petersburg einen Anteil von dem einfordern, was ich Aristoteles schulde, oder Newton, Shakespeare und ihresgleichen für alles, was sie erschufen?“

Die Widersprüchlichkeit der Wohlfahrtsrechte

Wie schon angedeutet, sind Wohlfahrtsrechte ein widersprüchliches Konzept. Warum das so ist, erklärt David Kelley unter anderem wie folgt:

„Der Wohlfahrtsstaat beruht auf der Idee, dass Güter und Dienstleistungen inhärente Menschenrechte seien, auf einer Ebene mit Leben, Freiheit und Eigentum. Und dies garantiert, dass das Rechtesystem mit Widersprüchen gespickt ist. Zum Beispiel hat eine Person das Recht auf das Einkommen, das sie sich verdient. Jemand, der einen Teil des Einkommens eines anderen durch Veruntreuung oder Erpressung abzweigt, würde einen Akt des Diebstahls begehen.

Und doch muss die Regierung mittels Zwangsbesteuerung genau dies tun, um das Recht von Sozialhilfeempfängern auf ein Grundeinkommen zu finanzieren. Ebenso verstößt ein Gesetz für einen Mindestlohn, welches das „Recht auf einen Lohn, von dem man leben kann“ für einige Arbeitnehmer zu garantieren sucht, gegen die Freiheit von Arbeitnehmern, Arbeit für einen geringeren Lohn anzubieten und auch gegen die Freiheit von Arbeitgebern, solche Arbeitnehmer einzustellen.

Ein Regierungsauftrag zur Gesundheitsfürsorge, der das Recht eines Paares auf eine Unfruchtbarkeitsbehandlung garantiert, erhöht die Versicherungskosten oder verdrängt Versicherer aus dem Markt und erkennt anderen Familien die Freiheit ab, die bescheidenere Versicherung zu wählen, die sie sich leisten könnten.“

Ist der Staat eine große Familie?

Unterstützer des Wohlfahrtsstaates argumentieren manchmal, der Staat sei eine Art Familie und in Familien unterstützen sich die Mitglieder ebenso gegenseitig. Diese Metapher ist allerdings schlecht gewählt, denn es gibt bedeutende Unterschiede zwischen dem Staat und einer Familie:

„Eine Familie ist ein gemeinschaftliches Unternehmen, in dem das Leben der Mitglieder durch eine Bereitschaft verbunden ist, sich gegenseitig zu lieben und zu unterstützen. Familien teilen ihre Resourcen, leben normalerweise in einem Haushalt zusammen und erfüllen ihre Bedürfnisse als Gruppe. Eltern verfügen über ein intimes Wissen über ihre Kinder und sorgen sich um sie. Nur auf der Grundlage dieser tiefen persönlichen Verbindung können Eltern Entscheidungen darüber treffen, wie man die Resourcen der Familie einsetzen soll und nur auf dieser Grundlage können sie Regeln machen und Disziplin durchsetzen.

Die Bürger einer Nation kennen sich hingegen nicht persönlich. Sie haben sich nicht darauf geeinigt, ihr Leben oder ihre Resourcen miteinander zu teilen. Da ihnen kein Wissen über die anderen oder eine persönliche Verbindung zueinander zur Verfügung steht, sind sie nicht in der Lage zu wissen, was für ihre Landsmänner das Beste ist. Und als Erwachsene haben sie das Recht, nicht wie Kinder regiert zu werden.“

Literatur

David Kelley: A Life of One’s Own

(Gedruckt ab 23, 31 Euro und für den Kindle schon für 5,98 Euro!)

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23 Kommentare zu “Ein Leben, das einem selbst gehört

  1. V. Maier sagt:

    Interessanter Text, enthält nur einen unlogischen Satz:

    „Unseren Eltern schulden wir Dankbarkeit und gegenseitige Unterstützung; eine tiefgreifende, aber doch begrenzte Schuld.“

    Stell dir vor: Zwei Personen entführen dich und setzen dich, gegen Deinen Willen, irgendwo in der Wüste Sahara aus. Ohne Essen und Trinken. Dann entscheiden sie sich jedoch, die zu verpflegen, füttern dich durch und retten dich vor dem Hitzetod. Schuldest du diesen Personen Dank? Never!

    Wenn schon auf Logik pochen: Dann bitte richtig. Danke.

    • derautor sagt:

      Ich sehe nicht, inwiefern die Analogie auf Eltern zutreffen sollte. Meine Eltern haben mich erst in die Welt gesetzt, sie haben mich nicht gegen meinen Willen (den ich in den ersten Lebensjahren nicht einmal bewusst denken konnte) entführt, erst recht nicht in die Wüste Sahara und auch nicht ohne Essen und Trinken.

      • V. Maier sagt:

        Vergleiche hinken…

        Die Analogie will heißen: Niemand hat sich das Leben selbst ausgesucht. Das war die Entscheidung der Eltern. Diese haben mit dieser Entscheidung dadurch die Pflicht übernommen, das Kind die ersten ein bis drei Jarhzehnte zu unterstützen und „durchzufüttern“. Mensch und Gesellschaft sind so beschaffen, dass man sonst als Kind nicht überleben könnte. Deshalb hat das Kind ein unveräußerliches Recht auf dies Unterstützung. Ohne Dankes-Pflicht!
        (Danken darf’s natürlich trotzdem, wenn’s den Drang verspürt. Das machen Kinder auch. Besoners oft und gerne in Amerikanischen Hollywood-Streifen ;-))

        • derautor sagt:

          Schon, aber die Pflicht der Eltern ist in dem Bereich nur sehr beschränkt; die meisten Eltern tun doch viel mehr für ihre Kinder, als sie es müssten. In der Regel wäre Dank und gegenseitige Unterstützung also angebracht, denke ich.

          • Ano Nym sagt:

            Es ist schon zynisch mit dem Hinweis, man hätte das Kind ja auch ganz am Kalorienmindestbedarf großziehen können, dem Kind die Pflicht aufs Auge zu drücken, es müsste nun auch noch für seine Eltern einstehen.

            Richtig ist, dass der Staat erkannt hat, dass er aus biologischen Gründen bei Bedürftigkeit der Eltern nicht auf die Großeltern zurückgreifen kann. Er hat sich daher einfach die Kinder ausgeguckt und erwartet, dass ihr Mitgefühl (nichts anderes, keine Logik oder so!) zur Elternunterstützung wird, bei den anderen appelliert er an das vierte Gebot und für die Atheisten hält er das zwölfte Buch bereit. Nicht Mose sondern SGB. Das ist natürlich „angebracht“.

            Apropos Denkgesetze: Hast du mal deinen „Objektivismus“ an den Denkgesetzen gemessen?

          • derautor sagt:

            Ist irgendetwas passiert in den letzten zehn Jahren, dass es nicht mehr selbstverständlich macht, dass man seinen Eltern gegenüber dankbar sein sollte?

            Ansonsten habe ich keine Ahnung, wovon du überhaupt redest.

          • derautor sagt:

            Wobei, interessant eigentlich: Ich argumentiere in diesem Beitrag für die Abschaffung des Sozialstaats und die eine Kritik, die ich erhalte, lautet: Man schuldet seinen Eltern keinen Dank.

            Das wäre eine irrationale, ausbeuterische Form des Egoismus aus meiner Sicht, aber sei dem, wie es will: Ist es nicht irgendwie beunruhigend, dass dies das einzige Problem sein sollte, das die Leute mit einem solchen Beitrag haben? Dass er nicht egoistisch genug ist?

            Egal, in welche Richtung sich die Deutschen ethisch bewegen, in Richtung Altruismus (Kant) oder in Richtung umgekehrter Altruismus (Nietzsche), es bleibt doch stets im Rahmen des Irrationalen.

  2. frau tau sagt:

    um noch einen halbwegs logischen blick auf ein modernes staatsgefüge zu werfen, behelfe ich mir selbst gerne mal mit vergleichen zu sog. naturvölkern. da hat niemand etwas „einzufordern“, ohne irgendetwas zur gemeinschaft beizutragen, was im rahmen seiner möglichkeiten liegt. z.b. wer kaputte beine hat, flechtet matten. wer blind ist, erzählt den kindern geschichten, erfindet lieder. selbstverständlich kümmert sich eine menschliche gemeinschaft um alte u. kranke (siehe „rente“), welche ihren tribut an die gruppe bereits in vorjahren gezollt haben. aber in absolut keinem „naturvolk“ würden z.b. gesunde junge leute geduldet, die nur faul abhängen und den ziegenkäse for nothing serviert bekommen wollen.

  3. frau tau sagt:

    allerdings räume ich ein, daß auch „naturvölker“ kapitalismus u. gier kennen. vor etlichen jahren erzählte mir mal ein junger (busch)afrikaner (der auf der suche nach der modernen, vermeintlich besseren welt nach nairobi abgehauen war u. dort bei siemens jobbte), daß sein vater im heimischen dorf den lieben langen tag immer nur unter einem baum sitzt und maulaffen feilhält. zuletzt habe der 14 (!) frauen gehabt u. der junge mann berichtete von 74 (!) geschwistern. diese familien-armee bestellte felder, züchtete vieh, erledigte sämtliche arbeiten. der vater war imgrunde eigentlich nur eine art…sorry…zuchtbulle. ein archaischer sklaventreiber halt.

  4. frau tau sagt:

    darf ich zur eltern/kind-debatte hier einkopieren, was m.E. ins schwarze trifft u. von h.gibran stammt? also zitat:
    Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
    Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
    Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
    Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
    Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
    Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
    Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
    Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
    Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
    Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
    Ihr seid die Bogen, von denen eure Kinder als lebende Pfeile ausgeschickt werden. (usw. zitat ende)
    ——
    ich finde, besser kann man es kaum ausdrücken.

  5. Ano Nym sagt:

    Deine Uhrzeit ist übrigens verkehrt. Jetzt ist es 00:12 Uhr am 11. Mai 2012.

    • derautor sagt:

      Danke, ist eingestellt.

      • frau tau sagt:

        nochmals, ich denke, kinder müssen niemandem für ihr leben „dankbar“ sein.

      • Ano Nym sagt:

        Da ist noch ein anderer Punkt offen:

        Apropos Denkgesetze: Hast du mal deinen “Objektivismus” an den Denkgesetzen gemessen?

        • derautor sagt:

          Ähm… ja? Der Objektivismus beruht auf den Denkgesetzen. Ich war ja nicht von Anfang an Objektivist, sondern das ist das Endresultat meines philosophischen Werdegangs – aus gutem Grund.

          • Ano Nym sagt:

            Google meint da was anderes, verweist zum Beispiel auf http://www.antirand.org/

            As this site intends to show, these disturbing trends were seeded decades ago by the sophistry of novelist and pseudo-philosopher, Ayn Rand. This site is therefore dedicated not only to exposing the numerous contradictions and fallacies contained in Rand’s own writings, but those being promulgated today by her present day followers, admirers, and advocates.

            Ich habe mich da noch nicht durchgearbeitet.

  6. frau tau sagt:

    irgendwie ist es heute so (ich überspítze mal), daß kinder entweder aus dummheit heraus geboren werden (man war zu blöd zu verhüten),- oder gegenteilig von übereifrigen eltern wie ein hund angeschafft werden.
    ich stiefel ja eh abendlich durch die koppeln. früher sprach ich noch mit leuten, mittlerweile nicht mehr. besonders ankotzen tun mich die donnerstags-akademiker mit ihren frauke und heidelind-kindern.

  7. frau tau sagt:

    manchmal frage ich mich, ob frauke od. heidelind bald nach kanada auswandern werden, um ihren nervigen eltern zu entgehen und neue namen zu beantragen.

  8. V. Maier sagt:

    … Die meisten Kinder werden ja absolut gruselige Gesellschaften hineigeboren. Nehmen wir beispielsweise an meine Eltern wären Islamerer und hätte mich beispielsweise in Arabien zur Welt gebracht: Ich würde sie auf Schadenersatz verklagen. :-C

  9. Sophian Philon sagt:

    Danke für den Hinweis auf das Buch!

    Dazu fällt mir das schöne Zitat von Ayn Rand ein:

    „A collectivist tyranny dare not enslave a country by an outright confiscation of its values, material or moral. It has to be done by a process of internal corruption. Just as in the material realm the plundering of a country’s wealth is accomplished by inflating the currency – so today one may witness the process of inflation being applied to the realm of rights. The process entails such a growth of newly promulgated “rights” that people do not notice the fact that the meaning of the concept is being reversed. Just as bad money drives out good money, so these “printing-press rights” negate authentic rights.“

    Und wie Sozialisten wie Lenin erkannt haben, dass die freie Wirtschaft durch die Zerstörung des Geldwesens korrumpiert werden kann, so haben die Kulturmarxisten erkannt, dass sie durch die Inflation der Menschenrechte die Fundamente der freien Gesellschaft aushebeln können. es schein als seinen die Kulturmarxisten damit äußerst erfolgreich…

  10. frau tau sagt:

    zitat d. autors: „Wobei, interessant eigentlich: Ich argumentiere in diesem Beitrag für die Abschaffung des Sozialstaats und die eine Kritik, die ich erhalte, lautet: Man schuldet seinen Eltern keinen Dank.“ –

    Doch. das ist vollkommen logisch. nach (fiktiver) abschaffung eines sozialstaates würden kinder ihren eltern auch wieder dank schulden. denn dann wären sie wahrliche wunschkinder u. unter sozusagen erbringung von opfern selbstlos großgezogen worden.

  11. frau tau sagt:

    was hat es übrigens mit diesem „objektivismus“ auf sich? (muß ich mir mal ergoogeln – vor 5 jahren bin ich für sowas noch in die bücherei getapert.)
    aus biologischer sicht kann es gar keine „objektive“ sicht-/od. denkweise geben. des einen nutzen ist meist des anderen schaden. was zum erhalt der löwen objektiv nutzvoll ist, stellt sich für die zunft der gazellen als objektiv ziemlich unerfreulich dar.

  12. frau tau sagt:

    das menschliche gehirn ist ja von subjektiven, vorgefilterten eindrücken dermassen geflutet (übermittelt durch nur ein paar abgezählte sinnesorgane,-..welche auch nur mehr od. weniger funktionieren), die es als verwaltende schaltzentrale halt irgendwie in eine ordnung bringen muß,…und diese ist grundsätzlich immer nur subjektiv.

    was also ist objektivismus (…verbrämter subjektivismus?)

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