Der Tierphilosoph

Was würde man über einen Philosophen sagen, für den der menschliche Geist kaum eine Rolle spielte und der Gefühlen eine gottähnliche Rolle beimaß? David Hume (1711-1776) gilt als der wichtigste angelsächsische Philosoph, ähnlich wie Immanuel Kant, der Selbstaufopferung mit Moral gleichsetzte und über „das Ding an sich“ fantasierte, als wichtigster deutscher Philosoph gilt. Beide waren Skeptiker, die den menschlichen Verstand in Zweifel zogen. Hume gehörte außerdem zu den wichtigsten Vertretern der Tierphilosophie, die den Menschen auf ein Tier reduziert, wie sie heute wieder populär ist.

 Wenn heutzutage jemand seine Gefühle, das Mitgefühl („Spiegelneuronen“), seine spontanen Gelüste, seinen Sexualdrang als rationale Argumente anführt, so können wir uns nicht zuletzt bei David Hume dafür bedanken.

Gefühle und nichts als Gefühle

Laut Hume würden wir von unseren Gefühlen gesteuert, die auf mechanistische Art unser Verhalten bestimmen. Der Verstand solle ausdrücklich ein „Sklave der Leidenschaften“ sein (und er sei dies auch de facto) und wir könnten unsere Gefühle nicht rational beurteilen oder korrigieren, denn dies sei ein Kategorienfehler. Hume unterteilt Gefühle in einen „higher and more refined taste“ oder „sentiment“, die ich im Folgenden „Empfindung“ nennen werde, und in die wilden „passions“ alias „Leidenschaften“. Der Verstand diene vornehmlich der Erfüllung unserer Launen.

Hume selbst ließ sich von seinen Emotionen steuern. In der „Conclusion“ des ersten Buches seines Treatise of Human Nature fühlt sich Hume wie ein „merkwürdiges, grobes Monster“, das aufgrund seines Skeptizismus von der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen sei. Diesen Zustand empfindet er als eine Art Krankheit. Zunächst fühlt er sich danach, die Philosophie aufzugeben, doch „die Natur“ segnet Hume mit einer neuen Laune, mit einem unbesorgten Skeptizismus, und so kann er wieder philosophieren.

Die Inhalte des Geistes unterteilt Hume in „Impressionen“ (Empfindungen und Leidenschaften) und „Ideen“, die er als „die blassen Abbildungen von diesen im Denken“ definiert. Im Grunde gibt es also nur Gefühle, über deren schattenhafte Abziehbilder wir nachdenken können.

Der Rest folgt konsequent. Unser Selbstbild konstruieren wir laut Hume beispielsweise nicht durch rationale Selbstanalyse und Selbstkorrektur, sondern durch „assoziative Verbindungen“. Hume beschreibt das Selbst auf exakt die Art und Weise, wie ein Tier, das kein Selbst hat, es beschreiben würde, als ein „kind of theatre, where several perceptions successively make their appearance; pass, re-pass, glide away, and mingle in an infinite variety of postures and situations“, aber ohne „the most distant notion of the place, where these scenes are represented“. Das Selbst sei eine Art Theater, wo verschiedene Leidenschaften nacheinander auftauchen, wieder verschwinden und sich mit verschiedenen Kombinationen von Haltungen und Situationen vermischen, ohne jegliche Vorstellung des Ortes, wo sich diese Szenen abspielen.

Für unsere moralischen Werturteile sei der Verstand ebenso kaum zu gebrauchen, sondern zunächst einmal die „Empfindungen“, also Humes höhere Gefühle. Unser Mitgefühl („sympathy“) sollten wir mit Hilfe sozialer Konventionen auf Menschen ausdehnen, die wir nicht kennen (von „natürlichen“ zu „künstlichen“ Werten). Sodann werden moralische Werte entweder vergnüglich für uns sein (wie Freundlichkeit oder Humor) oder nützlich (wie Gerechtigkeit und das Einhalten von Versprechen). Nun sollen wir unsere Leidenschaften durchaus korrigieren, aber die Grundlage hierfür ist lediglich, was wir durch Mitgefühl mit den bei der Beurteilung einer Person oder moralischen Handlung anwesenden Personen („general point of view“) erzielen – was also in der Gesellschaft aufgrund von deren Gefühlen „weithin akzeptiert“ sei.

Selbstverständlich unterliegt die Ästhetik (wird neben Metaphysik – bei Hume nicht vorhanden – , Epistemologie, Ethik und Politik oftmals als fünfte Kategorie der Philosophie angesehen) ebenso Humes Gefühlsduselei. Zunächst einmal könne man sich über künstlerischen Geschmack nicht streiten, schließlich sei dieser ja – Überraschung! – von unseren Gefühlen abhängig, natürlich bestenfalls von unseren höheren Gefühlen, den Empfindungen. Ein guter Kunstrichter sei einer, der durch viel Erfahrung und Praxis die „allgemeine Haltung“, eine Art übersubjektive Gefühlsduselei, einnehmen kann. Als Beispiel für ästhetische Beurteilung erwähnt Hume eine Geschichte aus Don Quixote, die sich um den Genuss eines Weinfasses dreht. Bei der Ästhetik gehe es ferner um die „Eigenschaften von Objekten“ in Hinblick darauf, welche Gefühle sie bei uns auslösen.

Die Sein-Sollen-Dichotomie der Ethik, also die Auffassung, dass wir aus dem, wie es ist (Sein), nicht folgern könnten, wie es sein sollte (Sollen) ist ein integraler Bestandteil von Humes Tierphilosophie. Da die Moral laut Hume sowieso nur durch willkürliche Launen und Vorlieben aus der Perspektive eines „Betrachters“ bestimmt werde, sollte es niemanden verwundern, dass es für Hume „unvorstellbar“ ist, dass Fakten eine allzu große Rolle spielen sollten für moralische Werturteile.

Wenn moralische Urteile in erster Linie von Gefühlen abhängen und man fühlt sich danach, Konzentrationslager zu bauen und die Vernunft solle instrumental dazu dienen, den Gefühlen zu gehorchen, so könnte Hume eigentlich keinen Grund anführen, warum wir niemanden in ein Konzentrationslager stecken sollten. Das brachte er dann auch selbst noch schärfer zum Ausdruck: „Es widerspricht nicht der Vernunft, die Zerstörung der ganzen Welt dem Kratzen meines Fingers vorzuziehen.“ (A Treatise of Human Nature, Buch 2, Kapitel 3). Die Vernunft solle lediglich prüfen, ob sich die Gefühle auf real existierende Objekte beziehen oder nicht und ob die Mittel angemessen sind, unseren emotionalen Zweck zu erreichen oder nicht. Juden existieren wirklich, also bezog sich der Hass der Deutschen auf ein „real existierendes Objekt“ und die Mittel, die Konzentrationslager, um den Auslöser des Hasses loszuwerden, waren, so könnte man Humes Logik folgend argumentieren, dem Zweck angemessen. Hume selbst würde kaum Konzentrationslager befürwortet haben, aber seine Philosophie ist derart schlecht, dass sie sich damit wohl begründen ließen.

Humes zentrale Ideen

1. Der menschliche Geist ist nur eine Sammlung von Wahrnehmungen ohne kausale Verbindungen. Alles Wissen kommt aus der Erfahrung und wir können Kausalität nicht erfahren. Kausalität ist lediglich die Assoziation von Dingen miteinander, weil wir sie in der Vergangenheit zusammen beobachten konnten (etwa fallende Regentropfen und deren Aufprall auf dem Boden, wobei deren Aufprall auf dem Boden durchaus nicht durch das Fallen der Tropfen auf den Boden ausgelöst sein müsse).

2. Wir können nicht mit Sicherheit sagen, dass es Objekte, Identität, Kausalität, Ordnung oder andere Gesetze der Realität gibt.

3. Weder induktives noch deduktives Denken kann den Menschen mit realem, sicheren und notwendigen Wissen ausstatten. Hume sagte, er habe niemals „Kausalität“ beobachtet, das „Selbst“ oder „Bewusstsein“ erlebt. Laut Hume nehmen wir nur einen Fluss von Eindrücken und Gefühlen wahr. Die scheinbare Existenz eines Dinges garantiere nicht, dass es dieses im nächsten Moment noch gäbe. Das menschliche Bewusstsein ist also auf die Wahrnehmungsebene beschränkt, die der Mensch mit Tieren teilt.

4. Da sich die Wissenschaft mit kausalen Verbindungen befasst, wird sie durch Hume von vorneherein negiert. Trotzdem gilt Hume als bedeutender Wissenschaftsphilosoph.

Ayn Rand über Hume

Als Hume erklärte, dass er sehe, wie sich Objekte bewegten, aber niemals ein Ding namens ‚Kausalität‘ beobachtet habe – so war es die Stimme Attilas, die die Menschen hörten. Es war Attilas Seele, die sprach, als Hume erklärte, dass er einen Fluss von vorübergehenden Zuständen in seinem Schädel verspüre, etwa Sinneseindrücke, Gefühle oder Erinnerungen, aber dass er niemals die Erfahrung eines Dinges wie Bewusstsein oder Selbst gemacht habe.

 Als Hume erklärte, dass die scheinbare Existenz eines Objektes nicht garantiere, dass es nicht im nächsten Augenblick spontan verschwinden würde und der Sonnenaufgang von heute beweise nicht, dass die Sonne morgen aufgehen werde; als er erklärte, dass philosophische Spekulation ein Spiel wie Schach oder Jagen sei, von keinerlei Bedeutung für den praktischen Gang der menschlichen Existenz, da die Vernunft bewiesen habe, dass die Existenz unverständlich sei und nur die Unwissenden die Illusion des Wissens aufrechterhielten – all dies begleitet von einer ausdrücklichen Gegnerschaft zum Mystizismus des Schamanen und von Loyalitätserklärungen gegenüber der Vernunft und Wissenschaft – so hörten die Menschen das Manifest einer philosophischen Bewegung, die man nur als Attila-ismus bezeichnen kann.

Wäre es einem Tier möglich, den Inhalt seines Bewusstseins zu beschreiben, so wäre das Ergebnis eine Mitschrift von Humes Philosophie. Humes Schlussfolgerungen wären die Schlussfolgerungen eines Bewusstseins, das auf die Wahrnehmungsebene beschränkt ist und passiv auf die Erfahrung von direkten Konkreta reagiert, ohne Fähigkeit, Abstraktionen zu bilden, Wahrnehmungen in Konzepte zu integrieren, das vergeblich auf das Erscheinen eines Objektes namens ‚Kausalität‘ wartet (abgesehen lediglich davon, dass ein solches Bewusstsein keine Schlussfolgerungen ziehen könnte).“

(Einleitung, For the New Intellectual)

Fazit

Die negative Meinung, die Christen über Atheisten traditionell teilten – jemand, der keinen Grund hat, gut zu sein, der nur seinen Gelüsten folgt, der keinen Kunstgeschmack hat – alles dies trifft auf David Hume einwandfrei zu.

Literatur

Humes Werke, insbesondere A Treatise of Human NatureDissertation on the PassionsEnquiry Concerning the Principles of Morals

Standford Encyclopedia of Philosophy: David Hume

Edward W. Younkins: Immanuel Kant: Ayn Rand’s Intellectual Enemy

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13 Kommentare zu “Der Tierphilosoph

  1. ZM sagt:

    Humes Philosophie lässt sich nicht nur auf die genannten Werke beschränken und erst recht nicht durch diese verstehen. Dazu sind mindestens noch die beiden „Enquiries“ notwendig. Zudem ist er, was Religionskritik anbelangt, unschlagbar: Rhetorisch so gestrickt, dass es zahm aussieht jedoch durchschlagend in der Wirkung ist.
    Die Auseinandersetzung mit Humes Philosophie in diesem Artikel ist oberflächlich, Titel und Fazit unaufgeklärt und in ihrer Art abstoßend.

    • derautor sagt:

      Wenn du keine Fehler nennen kannst, kann ich keine Fehler verbessern. Hume führt einen Angriff auf die Vernunft, die Überlebensmethode des Menschen, dies wiederum löst Empörung aus bei jenen, denen die Vernunft etwas bedeutet. Keine Ahnung, was „unaufgeklärt“ im Kontext mit dem humoristischen Titel und Fazit zu tun haben soll. In ihrer Art abstoßend ist wieder eine rein subjektive Einschätzung, ich finde es witzig. Wenn wir Hume glauben, habe ich ebenso recht wie du. Insofern sind deine Einschätzungen so unaufgeklärt und abstoßend wie meine, oder so aufgeklärt und anziehend.

      Eine gehaltlose Kritik, die sich auf bloße Behauptungen verlässt (ich hätte noch mehr Werke von Hume rezipieren müssen – warum? wo läge der Unterschied in meiner Beurteilung?) und elitären Dünkel (wir müssen dir einfach glauben, weil du den Eindruck erweckst, es besser zu wissen als ich. Wer sich davon beeindrucken lässt, ebenso ein Idiot wie Hume).

    • derautor sagt:

      Erinnert mich an die Theologen, die sagen, man müsste die Gesamtheit der Theologie genauestens studiert haben, bevor man sich ein Urteil darüber erlauben könne, ob Gott existiert oder nicht, ob Religion Unsinn ist oder nicht. Ich denke, es genügt schon, die Grundprinzipien zu kennen und zu wissen, warum sie nicht zutreffen. Dito Hume.

      • sba sagt:

        „Theologen, die sagen, man müsste die Gesamtheit der Theologie genauestens studiert haben,“ erählen Quatsch. Theologie kann nur vor dem Hintergrund des Glaubens adäquat getrieben werden, da sie erzählt, was der Glaube glaubt. Alles andere ist „Religionswissenschaft“.

  2. frau tau sagt:

    was wir „realität“ zu nennen belieben, ist nur ein kleiner ausschnitt, den uns unsere wenigen sinne via biologischer rezeptoren/schnittstellen übermitteln,- u. auch hier nur in begrenzter bandbreite/frequenz. weder hören wir ultraschall (u. was sonst noch alles nicht), noch sehen wir außerhalb unserer mickrigen augenkapazität etwas. olfaktorisch gesehen sind wir totale blindgänger.
    ein maulwurf kommt auch ganz gut durchs leben. und hält seine blind geschaufelten erdarbeiten für die einzig existente realität. gäbe es eine maulwurfreligion, wäre die sonne gewiß der satan.

  3. frau tau sagt:

    und was wir „vernunft“ zu nennen belieben, ist nur die subjektive umsetzung dieser begrenzten sinneseindrücke auf unsere momentane lebenssituation,- u. meiner überzeugung nach einzig u. allein abhängig vom hormonlevel. der mensch ist halt auch nur ein säugetier. würde ich mich selbst nach über 50 jahren rückblickend als versuchsperson/tier betrachten, so käme ich zu dem beschämenden schluß, daß viele, vielleicht gar die meisten ! – lebensentscheidungen rein gar nichts mit vernunft zu tun hatten (obgleich man sich das jeweils einbildet), sondern da hat das gehirn nur eine art kassenzettel ausgespuckt, als summe irrationaler inputs.

    • derautor sagt:

      Sprich für dich selbst. Immerhin ist das alles ziemlich sehr Hume.

      • sba sagt:

        naja… w e n n es einen Einfluss des Hormonbildes auf das Denken gäbe, wäre das interessant. Könnte z.B. erklären, warum man in der Pubertät gerne so doof ist. Eine andere Deutung wäre, dass best. Hormonbilder die Bereitschaft, zu denken und/oder rationaler Selbstkontrolle, erheblich herabsetzen, etwa bei Ekstase oder starker Aggression.
        Also: Wenn es einen Einfluss gäbe, wäre der nachweisbar und sollte in entsprechenden Situationen (in der Schule z.B.) berücksichtigt werden.

  4. frau tau sagt:

    @sba: dank für das passende beispiel vieler jugendlichen, welche als wabernder hormoncocktail auf zwei beinen „himmelhoch jauchzend/zu Tode betrübt“ sich äonen weit weg von dem bewegen, was „vernunft“ auch immer bedeuten solle.
    ebenso ergeht es allen hormondrüsengeschädigten. schilddrüsen- od. bauspeicheldrüsenprobleme (unbehandelt) führen direkt zu wahrnehmungsverzerrungen, bzw. fehldeutungen. folgen sind z.b. angstzustände, panikattacken, bis hin zu völlig grundlosen gewalttätigen ausbrüchen. seltsamerweise bastelt sich das gehirn zu diesen wirren verhaltensweisen aber oft vermeintlich rationale gründe zusammen.
    es gibt auch viele von der natur gewollte hormon-schwemmen: z.b. bei mutterschaft od. brunft. mensch & tier unterscheiden sich da in vielem überhaupt gar nicht.

  5. frau tau sagt:

    @sba: selbstverständlich gibt es diesen einfluß von hormonen auf das denken. und ich finde den ansatz gut, dieses in schulen einfließen zu lassen. an jugendliche wird ein viel zu strenger und unrealistischer maßstab angesetzt.

  6. sba sagt:

    na…grobes Missvertändnis: erstmal denk ich, dass Jugendliche (und so weit bin ich davon auch noch nicht weg) zu sanft angefasst werden.

    „jugendlichen, welche als wabernder hormoncocktail auf zwei beinen “himmelhoch jauchzend/zu Tode betrübt” sich äonen weit weg von dem bewegen, was “vernunft” auch immer bedeuten solle.“
    im weitesten Sinne ist Vernunft das Vermögen, abstrakte Vorstellungen zu verarbeiten. Und das ist owohl in der ubertät als auch bei Hormondrüsenschädigungen vorhanden (die nachträgliche Rechtfertigung impulisiver Ausbrüche bestätigt dies). Und meine Idee ist nicht, Leute sanfter anzufassen und blöd bleiben zu lassen, sondern: Wenn ich in der Pubertät gewusst hätte, warum ich so doof war, hätte ich die Chance gehabt, weniger doof zu sein, weil ich gegen die Gründe hätte vorgehen können. Dito erkrankungen des Hormonsystems. Da kommen einerseits Behandlung (medikamentös oder operativ), andererseits praktische Selbstkontrolle ins Spiel.
    Abgesehen davon, dass Erkrankungen nicht der Regelfall und „natürliche“ Hormonschwemmen mit dem gesunden Menschenverstand (sofern er gesund ist) in den Griff zu kriegen sind.

  7. philosopherofanniversary sagt:

    Ist es nicht komisch, dass der von den Objektivisten so verachtete Hume ebenfalls ein Vertreter des Laissez-fairre-Kapitalismus war, und das der geistige Begründer des Wirtschaftsliberalismus, Adam Smith in regen Kontakt zu ihm stand? Andererseits ist die Ökonomie von Hume nicht besonders interessant. Ausserdem sei gesagt, dass Smith ebenfalls ein Gefühlsethiker war. Siehe hierzu sein Werk “ Von der Ethik der Gefühle“.

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