New York verbietet große Softdrinks

Der Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, hat nun in „seiner“ Stadt alle Softdrinks in Restaurants und Kinos, die größer als 16 Unzen (0.473176475 Liter) sind, verboten. Er verteidigte sich mit den Worten, dass man sie anderswo noch kaufen könne, außerdem könne man einfach zwei Becher, die bis zu 16 Unzen groß sind, trinken. Der Bürgermeister will damit der Verfettung der New Yorker entgegenwirken. Zuvor ließ Bloomberg bereits trans-Fettsäuren in Restaurants und Rauchen in allen Geschäften verbieten.

Siehe: Center for Consumer Freedom: The Nanny. You only thought you lived in the land of the free und The Daily Show: Drink different – Pick your Poison.

„Es ist ein großer Fehler zu glauben, dass eine Diktatur eine Nation mittels strenger, unbiegsamer Gesetze beherrschen würde, die mit rigoroser, militärischer Präzision befolgt und durchgesetzt würden. Eine solche Herrschaft wäre bösartig, aber beinahe zum aushalten; die Menschen könnten auch die härtesten Erlasse ertragen, insofern sie bekannt, spezifisch und stabil sind; es ist nicht das Bekannte, das die Seele des Menschen bricht, sondern es ist das Unvorhersehbare. Eine Diktatur muss unberechenbar sein; sie muss mit dem Unvorhersehbaren herrschen, mit dem Unverständlichen, dem beliebig Irrationalen; sie muss nicht den Tod hervorbringen, sondern den plötzlichen Tod; was Menschen psychologisch nicht aushalten können ist ein Zustand chronischer Unsicherheit.“ (Ayn Rand, Antitrust: The Rule of Unreason in The Voice of Reason)

Natürlich ist New York keine Diktatur, aber Bürgermeister Bloomberg scheint eine Vorliebe für deren Logik zu haben.

Literatur

http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=feuerbringer-21&o=3&p=8&l=as1&asins=B002OSXD7I&ref=qf_sp_asin_til&fc1=000000&IS2=1&lt1=_blank&m=amazon&lc1=971919&bc1=000000&bg1=F2E2C1&f=ifr

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4 Kommentare zu “New York verbietet große Softdrinks

  1. Mauna sagt:

    “The true essence of a dictatorship is in fact not its regularity but its unpredictability and caprice; those who live under it must never be able to relax, must never be quite sure if they have followed the rules correctly or not.” Christopher Hitchens

    Musst ich sofort dran denken, bei dem obigen Zitat von Ayn Rand.

  2. Sophian Philon sagt:

    Überall dasselbe:

    Ilse Aigner für halbe Portionen:

    • Martin sagt:

      Yep. Eigentlich sollte ihr Ministerium nur noch Verbraucherkontroll- und Bevormundungsministerium genannt werden.

  3. Rüdiger sagt:

    Ein weiteres Symptom für den europäischen Ungeist, der zunehmend die amerikanische Gesellschaft vergiftet. Der Staat schwingt sich zum Kontrolleur privater Angelegenheiten auf, über die er es besser weiss als seine Bürger. Alles dient natürlich nur den besten Zwecken. („Bist du gegen Bloombergs Vorschlag – bist du etwa für Fettsucht?“)

    Die Limobecher sind der Anfang. Ist der Anfang erst einmal gemacht – wird die Bevormundung der Bürger durch die „Nanny Staat“ erst einmal als legitim hingenommen – lässt sich solchen Massnahmen kein Ende mehr setzen. Am Ende dieser schiefen Bahn steht der totale Staat.

    Verdammt – in welches Land kann ich denn noch auswandern, wenn mir die Rahmenbedingungen hier zu lästig werden? Wie war das noch: „Give me your tired, your poor, your huddled masses yearning to breathe free“?

    Glücklicherweise bin ich sicher, dass Lee Doren (noch) für eine Mehrheit der Amerikaner spricht:

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