Braucht man ein Smartphone?

Und wo wir schon bei philosophiefreien, entspannenden Beiträgen sind – hier kommt noch einer.

Ja – wäre meine kurze Antwort auf die Titelfrage. Anfangs stand bei mir die Befürchtung vor Augen, ich könnte womöglich Geld für etwas ausgeben, das ich dann gar nicht verwende, weil ich sowieso den größten Teil des Tages Bücher lese. Aber nein, ich verwende tatsächlich eine größere Zahl der Funktionen, die ein modernes Smartphone bietet und zwar so häufig, das es die Investition durchaus wert war (und die 10-Euro-Internetflat/Monat weiterhin wert ist).

Update: Jetzt mit App-Tipps

In die Wolken sehen

Ich war vorher schon ein großer Fan von Internet-Festplatten („Clouds“), aber mit Smartphones ist das noch einmal so praktisch. Wenn ich mit meinem Handy, dem Optimus P920 3D, Fotos mache, kann ich die automatisch auf den Dropbox-Speicher laden und habe sie auf dem PC, ohne auch nur einen einzigen Knopf gedrückt zu haben. Oi! Je weniger Zeit ich damit verschwende, desto besser. Jetzt kann ich mir in der Uni-Bibliothek Dokumente knipsen und sie zu Hause nochmal lesen und bearbeiten. Juhu!

Fotos 

Wo wir schon bei Fotos sind: Die meisten Nutzer sind der Meinung, die 3D-Funktion von Handys wäre nur eine Spielerei und man würde sie ohnehin schnell nicht mehr verwenden. Es gibt daher auch nur wenige 3D-Smartphones (vornehmlich das HTC Evo 3D und das Optimus 3D Max, wobei diese laut Tests ungefähr so gut sind wie meines). Ich finde 3D-Fotos allerdings doch recht beeindruckend und mache immer wieder gerne welche.

Mit den genannten 3D-Smartphones kann man ohne Brille 3D-Fotos und sogar 3D-Videos ansehen, die man mit dem selben Gerät gemacht hat und ich finde, dass diese (insofern man es geschickt anstellt) wirklich einen großartigen Eindruck machen! Es klappt mir auch nach einigen Wochen immer noch die Kinnlade runter, wenn ich mir die besten Fotos von anderen oder von mir selbst ansehe – es gibt eine App mit den besten 3D-Fotos (Phereo 3D Photo) und auf YouTube einen eigenen Kanal für 3D-Filme. 3D ohne Brille ist einfach verdammt cool! Und ich bin jemand, der 3D-Fernsehen nicht leiden kann, weil es die Filme kaum verbessert, weil die Technik noch nicht ausgereift ist und weil die (für mich zusätzliche) Brille sehr stört – aber auf dem 4,3 Zoll-Bildschirm und auch im Kino ist das doch etwas anderes.

Was nun die Fotoqualität angeht, so gibt es laut Tests bessere Smartphones. Das EVO 3D soll beispielsweise besser dafür geeignet sein, weil es eine höhere Auflösung und einen besseren Foto hat. Zweifellos macht meine Kompaktkamera viel bessere Fotos – aber bezieht man ein, dass ich mir die meisten davon (abgesehen von fotografierten Dokumenten) ohnehin nur auf dem Fotobildschirm ansehe, finde ich, sie sehen überrauschend gut aus.

Videos

Die 3D-Videos sehen ähnlich gut aus wie die 3D-Fotos. Klar, an einen Camcorder für 1000 Euro kommen sie nicht heran. Wer das erwartet, ist selber schuld. Ich bin immer noch erstaunt, wie gut der 3D-Effekt doch auch in selbst gemachten Videos wirkt. Die bereits auf dem Handy gespeicherten 3D-Clips sind grandios und auch auf dem 3D-Channel von YouTube gibt es Beeindruckendes zu bestaunen.

Navigation, Notizen, Wetter, Telefon, SMS

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=lh7dNVzJK7w[/tube]

Anm: Den „Augendruck“ beim 3D-Videos schauen, der im Chip-Test erwähnt wird, habe ich noch nie erlebt. Es gibt manche Leute, die Probleme mit 3D-Materialien bekommen, testen Sie das am besten vorher selbst. Ich habe keinerlei Probleme mit 3D und kann mir Bilder, Videos, Spiele stundenlang ohne Folgen ansehen.

Die hauptsächliche Anwendung von Smartphones sind, abgesehen von Telefonieren und SMS, allerdings die „praktischen“ Apps, die man unterwegs nicht missen möchte. Das wäre auf jeden Fall die GPS-Navigation mit Google Maps. Nie wieder gedruckte Stadtpläne! Man kann sich beispielsweise Wikipedia-Artikel zu nahe gelegenen Sehenswürdigkeiten ansehen und einen Stadttrip via Google Maps machen. Man sieht stets genau, wo man ist und wo man hingehen muss. Braucht man gerade ein McCafé, findet man es mit ein paar Klicks. Auch Nahverkehr, Autoverkehr, alles ist mit einem Smartphone sehr einfach zu organisieren.

Dann gibt es die Apps für Notizen – ich verwende „Evernote“. Manche Nutzer stören sich an den Problemen mit dem Datenschutz bei wirklich so ziemlich allen Apps. Das ist zweifellos zutreffend, aber mir persönlich fast gleichgültig. Man kann mit Evernote am PC Notizen schreiben, etwa über das Hotel in der Stadt, zu der man fahren möchte, und sie werden automatisch mit dem Smartphone synchronisiert. Super praktisch – ich verwende fast kein Papier und Stift mehr. Wer möchte, kann damit auch Sprachnotizen aufnehmen, zeichnen und Fotos machen, um sie in die Notizen einzubauen.

Nach Navigation und Notizen kommen wir nun zu den Wetter-Apps. Zuvor waren mir Wettervorhersagen recht egal, aber manche dieser Apps sind so schön gemacht… Da man die Vorhersage sowieso beim Anschalten des Handys sieht und man mit einem Klick die 3-Tage-Vorschau hat, ist sogar das Wetter überraschend interessant geworden.

Telefon und SMS sind natürlich die wichtigsten Funktionen jedes Handys und diesbezüglich habe ich nicht viel auszusetzen. Manchmal ist der Empfang nicht gut, aber das liegt nicht am Handy. Telefon und SMS verwende ich nicht so tollwütig, als dass ich dafür eine Flat gebrauchen könnte. Das SMS-Schreiben ist sehr viel angenehmer als bei meinem vorherigen Nicht-Smartphone, wo eine Taste mit drei Buchstaben belegt war. Nun gibt es eine virtuelle Tastatur – man kann sich sogar eine mit deutschen Umlauten kostenfrei installieren.

Selbst bei meinem 4,3-Zoll-Handy habe ich aufgrund meiner großen Hände noch einige Probleme mit dem Tippen, aber es geht viel besser als zuvor. E-Mails würde ich allerdings nicht darauf tippen wollen und auch von Blogbeiträgen sehe ich ab (was allerdings technisch problemlos möglich wäre). Nur Kommentare, Notizen und SMS schreibe ich unterwegs.

Internet 

Und natürlich für das Surfen im Internet ist eine virtuelle Tastatur unentbehrlich. Das funktioniert sehr gut. Gewöhnliche Websites sind zwar schwer zu lesen, da man heranzoomen muss – in diesem Fall jedoch nicht immer eine Zeile auf eine Seite passt. Allerdings gibt es häufig mobile Sonderausgaben von Onlinemagazinen und die lesen sich sehr bequem. Die News lese ich sogar nur noch mit dem Handy. Übrigens habe ich für das Feuerbringer-Magazin auch eine mobile Ausgabe gebastelt, die optimal zu lesen ist.

Was den Seitenaufbau und sogar YouTube-Videos angeht, gibt es in Punkto Geschwindigkeit überhaupt keine Probleme mit dem mobilen Internet. Zwar muss man (oder sollte man) auf HD-Videos verzichten, aber der Rest funktioniert einwandfrei, trotz Wlan-Mangel. Wenn man gar zu exzessiv Videos ansieht, dürfte man allerdings seine 1GB-Flat überschreiten. Da muss man sich sein eigenes Nutzerverhalten ansehen und entsprechend die Flat anpassen. Für mich reicht sie aus.

Die Allvernetzung

Mit Smartphones kann man sich einfach überall bequem anmelden, bei Facebook, YouTube, WordPress, Twitter und co. Theoretisch kann man so auch seine Mails verwalten, aber wie schon gesagt ist mir das zu viel Text für einen kleinen Bildschirm.

Die einfache Allvernetzung mit sozialen Netzwerken und anderen Orten im Netz ist sicher nicht für jeden geeignet. Ich weiß ja, was ich hier in meinem Magazin, auf Facebook und sonstwo online schreibe und sage; ich stehe zu allem und schäme mich für nichts. Im Gegenteil möchte ich irgendwann einen Oscar für mein aufklärerisches Onlinedasein bekommen. Wer hingegen soziale Netzwerke nutzt, um die Welt vornehmlich über seine Alltäglichkeiten wie sein Essverhalten und gar sein Sexualverhalten zu informieren, der sollte sich schon eher zwei Mal überlegen, ob das Internet der richtige Aufenthaltsort für ihn ist und ob es da nicht ein Berufsleben gibt, das man mit öffentlich zelebrierten Nichtigkeiten oder gar Intimitäten gefährden könnte – trotz der unrühmlichen Tatsache, dass wir im Zeitalter von YouPorn leben.

Die Schattenseiten: Kreditkarte, Spiele, Display

Ich will keine verdammte Kreditkarte! Leider braucht man unbedingt eine für den „Google Play“ genannten Android-Shop, über den man an die wichtigsten Apps und die besten Spiele herankommt. Bislang habe ich mir dort nur kostenlose Dinge besorgt und über den LG-Shop ein paar Spiele (der geht nämlich mit PayPal, ist aber nicht sehr aktuell).

Ich bestehe auf volle Kostenkontrolle, alleine schon wegen meinem Gottkomplex (oder so). Ich will alles beherrschen – insofern es mich Geld kosten könnte. Darum habe ich eine Prepaid-SIM-Karte mit einer Internetflat für 10 Euro und mehr nicht. Und viel mehr gebe ich auch nicht aus. Sollte Google mich irgendwann als Kunden für den Play-Shop gewinnen mögen, dann sollen sie dort PayPal ermöglichen, bis dahin verzichte ich lieber auf bessere Spiele und Bezahlapps. Kreditkarten sind eine undurchsichtige Kostenfalle. Satan hat sie erschaffen, um uns vom rechten Weg abzubringen.

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Damit wären wir also bei den Spielen angelangt. Angeblich werden Smartphones mobile Spielekonsolen wie die Playstation Vita oder den Nintendo 3DS ersetzen, weil dort Spiele nur 3-6 Euro kosten. Ich hoffe inständig, dass dies niemals geschehen wird, denn aufwändigere Spiele sind einfach nicht für einen Touch-Bildschirm geeignet.

Was die Kosten angeht: Im Playstation Network gibt es für die PS Vita und die PSP echte Spiele (und nicht diese Plagiate von Konsolenklassikern, die für Smartphones typisch sind) für sieben bis zehn Euro. Das ist wirklich in Ordnung und dank echter Buttons und physischen Analogsticks kann man die sogar spielen, ohne in Wutanfälle zu geraten oder sich die Hände zu verknoten, weil der dämliche Touchscreen die Eingaben nicht akzeptieren will. Auch der 3DS bietet ganz hervorragende, echte Spiele wie einige der besten Mario- und Zeldatitel oder Resident Evil: Revelations, der angeblich beste Resident-Evil-Titel auf irgendeinem System. Ganz abgesehen vom unverschämt gut aussehenden Uncharted: Golden Abyss für die Vita. Obwohl die neuesten Smartphones (Galaxy S3) eine theoretisch ähnliche Leistung wie die Vita bieten, kann man dank der mageren Spielauswahl und der miesen Touch-Eingaben gar nichts damit anfangen.

Wer mit Smartphones aufgewachsen ist und Konsolen nicht mehr kennt oder noch nie zu Spielekonsolen gefunden hat: Ihr wisst gar nicht, was ihr verpasst! Natürlich sollte man nicht sein Leben mit Computerspielen verschwenden, aber wenn die Alternative lautet, sein Leben mit Handyspielen zu verschwenden, sollte die Wahl leicht fallen. Angry Birds hat wirklich eine Weile lang süchtig gemacht, aber davon abgesehen sind Handys einfach nicht für Spiele gemacht. Die Spiele sind günstig, aber das ist auch nicht verwunderlich. Sie taugen ja auch nichts! Sieht man sich die Tests von Handyspielen an und vergleicht sie mit den Ergebnissen von echten Spielen, so sind doch äußerst selten gute Titel bei den Smartphone-Games dabei. Ich spiele sowieso nicht häufig (in der Tat habe ich wohl viel mehr über Spiele gelesen, als tatsächlich welche gespielt), aber wenn ich schon welche spiele, dann aber auch die besten auf den besten Geräten. Das sollte man sich wert sein. Das Leben ist zu kurz für irgendeinen Handymüll. Amen.

Eine letzte Schattenseite ist das Display der meisten Smartphones. Die sehen zwar inzwischen sehr gut aus, aber es gibt immer noch häufig Probleme, in der Sonne irgendetwas darauf erkennen zu können, weil entweder die Helligkeit zu gering ist oder sie zu sehr spiegeln. Bei AMOLEDs ist das Problem normalerweise geringer, aber auch die brauchen eine hohe Helligkeit (was z.B. die PS Vita nicht hat). Das Optimus 3D hat einen hellen und guten LCD-Bildschirm, aber bei direkter Sonneneinstrahlung sehe ich gar nichts mehr. Das ist durchaus relevant, weil man so Probleme bekommt, sich via GPS in einer Stadt zu orientieren oder Fotos zu machen.

Der Akku

Die schmächtigen Akkus waren stets ein angebliches Problem von Smartphones. Das Galaxy S3 hält endlich lange durch, kostet aber absurd viel Geld. Ich muss sagen, dass sich mir die Relevanz dieses Akku-Problems allerdings nicht erschließt, denn:

1. Es gibt auf Amazon für jedes Smartphone eine reichhaltige Auswahl von Akkus mit mindestens doppelter Kapazität und neuem Akkufach. Nachteil: Das Handy wird dicker und schwerer, was mehr nervt, als ich anfangs vermutete. Aber es löst das Akku-Problem.

2. Es gibt auf Amazon für jedes Smartphone eine reichhaltige Auswahl von Ersatzakkus mit derselben oder leicht höherer Kapazität als die Original-Akkus. Wenn das Ding leer ist, können Sie das Akkufach schnell öffnen und den Akku austauschen. Das ist wirklich kinderleicht und die Ersatzakkus kosten nicht mehr als 15 Euro.

Gut, es wäre besser, wenn die Smartphone-Akkus länger halten würden, aber es ist angesichts der günstigen Ersatzakkus wirklich kein so großes Problem, wie es manchmal darstellt wird.

Welches Smartphone soll ich nehmen?

Kaufen Sie sich das Galaxy Note. Ich weiß, ich habe bislang nur von meinem eigenen (viel günstigeren) Handy Optimus 3D gesprochen und dessen 3D-Funktion bewundert, aber alles in allem und am Ende des Tages ist doch das Galaxy Note das objektiv beste Smartphone aller Zeiten auf der ganzen Welt. Alle Tests sind sich einig, dass das neue Galaxy S3 und das Galaxy Note zu den allerbesten Smartphones gehören – und das stimmt meiner eigenen Einschätzung nach (ich habe sie in Geschäften ausprobiert) wirklich.

Warum habe ich dann keines? Weil es gebraucht mindestens 350 Euro kostet und meines kostete „nur“ 200 Euro neu im Sonderangebot. Und wenn Sie sich das auch nicht leisten können? Egal. Sparen Sie sich das Geld lieber eine Weile und dafür bekommen Sie ein Smartphone mit einem augenausätzend schönen, gr0ßen AMOLED-Display, das meiner Einschätzung nach besser aussieht als die Realität. Mit einem großartigen Fotoapparat, der neuesten Android-Version, einem schnellen Prozessor, besserer Internetdarstellung und so weiter. Sie werden sich wahrscheinlich fragen, ob Sie nicht blöde dabei aussehen werden, sich ein so großes 5,3 Zoll-Ding ans Ohr zu halten. Nein, werden Sie nicht – es sei denn, Sie sind ein kleines Mädchen. In diesem Fall sollten Sie kein Smartphone haben, weil Sie wahrscheinlich in einer Woche 5000 Euro für Apps ausgeben. Erwachsene hingegen werden wahrscheinlich wissen, dass Sie sich das Galaxy Note ans Ohr halten, weil es das gottverdammte beste Ding ist, das Gott jemals erschuf.

Ja, 3D-Smartphones sind eine eigene Dimension der Coolness, aber leider gibt es kein Galaxy Note mit 3D – das wäre natürlich Gottes Wiedergutmachung für das gewaltige Artensterben am Ende des Ordovizischen Zeitalters.

Das Galaxy S3 ist natürlich auch sehr gut, hat aber einen viel kleineren Bildschirm. Es ist schneller als das Note, was aber nur Spieler interessieren wird und Spieler sollten sich eine PS Vita oder einen 3DS holen, weil Smartphones aufgrund ihrer Touchsteuerung nicht für Games geeignet sind, oder ich werde sie als alter Spiele-Nerd und Ex-Spieleredakteur nicht als wahre Gamer anerkennen, was sie ungemein stören wird. Das Note ist schnell genug für alles, was normale Menschen mit Smartphones möglicherweise anfangen möchten. Unnormale Menschen wie das Monster von Doktor Frankenstein werden ohnehin mit menschlichen Knochen telefonieren.

Aber vielleicht brauchen Sie gar kein Smartphone? Wenn Sie den ganzen Tag zu Hause sitzen und niemals oder so gut wie nie weggehen, dann brauchen Sie keines. Stimmt. Aber für alle anderen Menschen – entgegen finster munkelnden Stimmen definitiv ich selbst -, die häufiger rausgehen, sind Smartphones das ultimative Werkzeug für alles; viel praktischer als das Schweizer Taschenmesser zu den Zeiten, als man sich noch mit Taschenmessern durch die Natur kämpfte und sich gegen Bären zur Wehr setzte mit der richtigen Fußnagelschere.

Meine Co-Intellektuellen werden vielleicht die Nase rümpfen, aber sie werden früh genug einsehen, dass Smartphones einfach zu cool sind, um sie nicht zu mögen. Ja, die ewig auf Handys rumtippenden Mädchen sind eine Qual, eine Vergewaltigung der natürlichen Ordnung, Gottes brutalstmögliche Rache – aber nur weil Sie ein Smartphone haben, werden Sie noch lange nicht ständig ihren Freundinnen SMS schicken.

Ebenso wie ich mir kaum vorstellen kann, wie ich vor der Erfindung des Internets überhaupt leben konnte, weiß ich heute nicht mehr, wie die grauen Vorzeiten ohne Smartphone ausgesehen haben mögen.

App-Tipps

Barcode Scanner: Damit kann man Barcodes scannen, die überall auf Flyern, Plakaten, Magazinen angebracht sind und einen Internet-Link zum Angebot öffnen

DB-Navigator: Deutsche Bahn Fahrpläne

Dolphin Browser: Der wohl beste Handybrowser – funktioniert sogar recht gut mit Gesten und Spracheingabe

Dropbox: Virtuelle Festplatte. Damit kann man Daten automatisch vom Handy auf den Computer und andersrum übertragen (eigenlich auf die virtuelle Festplatte, auf die man von überhall her zugreifen kann).

Evernote: Für Notizen. Mit PC-Sychronisation.

Facebook: Wichtigstes soziales Netzwerk

Google Calendar: Sehr praktischer Kalender, in dem man seine Termine festhalten kann. Austausch zwischen PC und Handy automatisch.

Google Maps: Kostenloses Navigationsprogramm.

LG SmartWorld: Hier gibts Apps und Spiele via LG – mit PayPal möglich.

Phereo 3D: Gratis 3D-Galerie von internationalen Nutzern (nur für 3D-Smartphones)

Play Store: Zentrale für Android-Apps. Leider Kreditkarte nötig, wenn man etwas kaufen will.

Spiele: Angry Birds (alle Varianten), 9mm (tolles, Max-Payne-artiges Actionspiel), Max Payne (das beste Spiel der Welt), BackStab 3D (Mischung aus verschiedenen Actiongames, durchaus gelungen und unterhaltsam – 3D-Modus ist mies), Cut the Rope (simpel, süchtigmachend), Asphalt 5-7 (Burnout-Klon, gelungen)

Twitter: Für Kurznachrichten

RssDemon: Zum Lesen von allen möglichen RSS-News

WhatsApp: Damit kann man kostenlose Nachrichten (Quasi-SMS) an andere WhatsApp-User verschicken.

YouTube: Alle möglichen gratis Videos, kann man auch selbst aufnehmen und hochladen

Die Smartphones bei Amazon

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Die Handhelds (mobile Spielekonsolen) bei Amazon

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3 Kommentare zu “Braucht man ein Smartphone?

  1. Richard sagt:

    Danke für die guten App-Tipps, habe ich mir gleich mal geholt.
    Hier auch mal, was ich so nutze:

    – Wikipanion (Wikipedia-app)
    – DB-Navigator (Deutsche Bahn Fahrpläne)
    – Mensa-app (Speiseplan *g*)
    – yuilop (jeden Tag ein paar gratis-Sms)
    – Whatsapp (bei den Göttern, Andreas, wie kannst Du diese App nicht erwähnen… – gratis Nachrichten zwischen Smartphonenutzern)

  2. handydandy sagt:

    boahh watt die leute heutzutage alles unterwegs machen müssen. total karass leute, ihr seit ja alle so total busy. simsen, sumsen, surfen, fingern, chatten, twittern, mailen, navigieren, online-shoppen, für watt eigentlich??? mir geht dabei keiner ab. ich glaube ja langsam, ihr seit alle nicht mehr überlebensfähig ohne den ganzen handy krams. voll die süchtig abhängigen der multimedia & marketing mafia. kürzlich ist mir son dauernd-aufs-display-glotzer volle granate in die arme gelaufen und hat blöd geguck. hallo welt da draussen augen auf. joo mann früher gabs nur telefonzellen so gelbe dinger mit ner tür davor, ist noch gar nicht so lange her. da hatte man 20pfennige in der tasche oder die ganz hippen ne telefonkarte vom rosa riesen, toll. irgendwie haben die menschen damals voll karass auch überlebt. na dann noch viel spass beim lebenszeit vergeuden mit eurem blinki blinki spielkrams. ich bin dann ma weg.

    euer handydandy

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