Wie moderne Künstler Talente zerstören

Als Reaktion auf meinen Beitrag Moderne Kunst oder die Suche nach der Sinnlosigkeit, der die moderne Kunst auseinandernimmt, erhielt ich folgenden Kommentar einer talentierten Malerin, die sich durch die Modernisten von ihrer möglichen Berufung abbringen ließ:

HagiaSophia schrieb:

Danke für diesen Artikel, er spricht mir aus der Seele. Auch ich habe, ähnlich wie Felek ein regelrechtes Kunstunterricht-Trauma. Meine Mutter war Hobbykünstlerin, sie versuchte am Anfang ihrer Schaffenszeit Bilder alter Meister nachzumalen. Deshalb malte und zeichnete ich schon als Kind sehr gerne und sehr gut. Ich fertigte sehr feine Zeichnungen mit Bleistift an, an denen ich oft sehr lange arbeitet und die wie ein Foto genau aussahen. Meine Kunstlehrer entdeckten mein Talent und ich hatte im Zeugnis immer eine Eins im Fach Kunst. Auf dem Gymnasium hatte ich lange Jahre eine sehr nette Kunstlehrerin, sie war wirkliche Künstlerin und Bildhauerin vom alten Schlag. Sie stellte meine Bilder in der Schule aus und versuchte mich zu fördern. Auf dem Zeugins hatte ich weiterhin eine Eins, all die Jahre. Ich liebte Malen und Zeichnen, bis dann… In der 13. Klasse, ein Jahr vor dem Abitur geschah das Unglück: Wir bekamen einen neuen Kunstlehrer, einen Alt-68er. Dieser neue Kunstlehrer war ein großer Fan von Beuys. Er schleppte uns auf “Kunstausstellungen” auf denen beispielsweise eine Holzkiste auf Rädern zu bestaunen war oder mehrere Fernsehgeräte übereinandergestellt und auf allen Geräten wurde gleichzeitig ein Video abgespielt, auf dem Beuys persönlich zu sehen war, wie er ein Mikrophon in den Händen hielt und in dieses hineinstöhnte. Er sprach nicht, er stöhnte nur. Der Kunstunterricht bestand fortan darin, dass wir Interpretationen zu den Kunstwerken von Beuys schreiben durften. Mir sprach dieser Kunstlehrer ebenfalls jedes wahre Kunstverständnis ab und ich erhielt auf dem Abiturzeugnis immerhin noch 5 Punkte, dass heißt eine Vier.

Seitdem halte ich mich fern, von allem was mit Kunst zu tun hat. Auch ein Versuch mich vorsichtig anzunähern scheiterte, als ich vor zwei Jahren eine Kunstausstellung besuchte und mir gleich wieder ein Verehrer Beuys vor die Füße lief…

Inzwischen male ich wieder, nur für mich selber. Meine Mutter widmete sich nach ihrer frühzeitgen Pensionierung ganz der Kunst und gibt heute auch Malkurse. Aber auch sie verspürte in den letzten Jahren einen Druck, sich auch der “modernen Kunst” etwas anzunähern. Sie machte auf einmal komische Strichzeichnungen und klebte bunte, zerrissenen Papierfetzen auf ein Blatt weißes Papier, ähnlich wie es Kindergartenkinder tun.

Ich möchte mit einem Zitat von Max Liebermanns Bonmot schließen, der meine Meinung perfekt auf den Punkt bringt:

“Kunst kommt von Können – käme es von Wollen, hieße es Wulst”

In diesem Sinne
Viele Grüße

Dass wirklich talentierte Künstler heute in Deutschland in die innere Emigration gehen, nur weil sie keine Holzkisten stapeln oder Urinale fotografieren und daher im „Kunstbetrieb“ nicht unterkommen, ist ein Skandal. Entweder sie passen sich dem Unzeitgeist an oder sie ziehen sich zurück. Das passt nicht zu einer freien Gesellschaft, so etwas ist typisch für eine totalitäre Tyrannei.

Diesem Thema werde ich mich umfassender in meinem kommenden Buch Der Westen. Ein Nachruf widmen (sorry für die Verzögerung übrigens. Ich sage es wie John Carmack: „Es ist fertig, wenn es fertig ist.“ Besser spät und großartig als früh und unfertig.).

Die meisten Menschen haben (im Gegensatz zu mir) eben keine Lust, gegen die ganze Welt anzurennen und man kommt auch nicht ohne Weiteres auf den Gedanken, dass alle anderen grundlegend im Unrecht sein könnten und nicht mehr alle Tassen im Schrank haben, in staatlich finanzierten Kunstausstellungen Misthaufen ehrfurchtsvoll anzustarren wie mittelalterliche Bauern früher heilige Relikte begafften.

Wie praktisch, dass meine Philosophie, der Objektivismus, gerade für Multimillionäre sehr attraktiv ist. So wurde für den Anfang das amerikanische Art Renewal Center gegründet, das im Gegensatz zum Zeitgeist und entgegen jeglichem Anstand die Frechheit besitzt, wahre Künstler finanziell und organisatorisch zu fördern. Bis es eine solche Organisation auch in Deutschland gibt, werden echte Talente weiterhin in die innere Emigration gehen.

Vielleicht ist das die späte Rache für das Verbot moderner Kunst durch die Nazis, was damals zur inneren Emigration moderner Künstler führte. Fressen und gefressen werden, damals wie heute die leitende Philosophie im Kunstbetrieb. Nur sind diesmal moderne Künstler die gefräßigen Löwen (geniale Nietzsche-Referenz übrigens – ihr wisst, wohin ihr die Blumen schicken müsst). Übrigens kann man etwas für schlecht halten, ohne es gleich verbieten zu wollen oder durch staatliche Förderung der eigenen Kunst und Kunstlehrer die Konkurrenz auszustechen. Trotzdem schade, dass es modernen Künstlern in der inneren Emigration nicht gefallen hat.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Kultur.

18 Kommentare zu “Wie moderne Künstler Talente zerstören

  1. Nikolai Alexander sagt:

    Vielen Dank für diesen sehr lesenswerten Artikel.
    Habe mich hierüber ebenso wie über den Artikel mit dem Picasso-Zitat sehr gefreut. Beuys Abfallprodukte sind keine Kunst, sondern der letzte Dreck, ebenso wie 95% aller (post-) modernen Kunst. Wenn man alles, wofür es keinen anderen Begriff gibt, Kunst nennt, wird wahre Kunst entwertet. Aber für Exkremente in Dosen, Fettecken und gestapeltes Gerümpel gibt es schon ausreichend Begrifflichkeiten: Abfall, Müll, Dreck – oder einfach: Manifestation einer Geisteskrankheit.

    Ich habe vollsten Respekt vor allen, die nicht mit diesem kranken Zeitgeist gehen und weiterhin wahre Kunst produzieren, anstatt Gerümpel zu stapeln. Es ist traurig, wie verkommen unsere Epoche ist, aber jeder verschmähte Künstler sollte sich dabei denken: „Will unsre Zeit mich bestreiten, ich lass es ruhig geschehn. Ich komme aus anderen Zeiten, und hoffe in andere zu gehen.“

  2. MałyFelek sagt:

    ///Dieser neue Kunstlehrer war ein großer Fan von Beuys

    Liebe HagiaSophia, das scheint so eine Berufskrankheit zu sein und wie ich sehe in ich nicht der einzige Geschädigte ;-)-meine Kunstlehrer waren auch extremst von Beuys angetan.Ich nicht.Ich habe sie das auch,vor einem „Werk“ von Beuys stehend,wissen lassen (ala „Wieviel hat das Museum dafür bezahlt?“ Ich würde das sofort für ein 10tel des Preises machen-und 10 000 Sfr für 30 min Arbeit sind doch kein schlechter Reingewinn ;-)). Das hat ihnen weniger gefallen.Mir fehlt es anscheinend am „Kunstsinn“ oder so was Ähnlichem. Also ging ich in ein anderes Kunstmuseum wo alte holländische Meister hingen.Das fand ich ganz toll. Später traf ich auch auf einen zeitgenössischen „Künstler“. Er lief in farbklecksenbespritzten Handwerkeranzug herum und hatte ein Postkartenalbum seiner „Werke“ bei sich, z.B eines Names „Mutter 2“ (oder so etwas Ähnliches)- eine Vagina aus Knetmasse in blau an ein Kreuz genagelt was irgendwie religionskritisch (oder so was) sein sollte. Das fand ich gar nicht toll.Wahrscheinlich habe ich einfach keine „künstlerische Intuition“.

    ///ein Mikrophon in den Händen hielt und in dieses hineinstöhnte
    Oh, das kenne ich ja gar nicht. Ein Mann vieler „Talente“ dieser Beuys. Aber irgendwie bewundere ich ihn auch.Ich meine, ich würde mich voll schämen so etwas als meine Kunst zu präsentieren, selbst wenn ich sehr viel Geld dafür bekäme. Ich würde mich als Betrüger fühlen, ganz sicher nicht als ein Gleicher neben Leuten wie Goya,Matejko oder Rembrandt.

    ///Interpretationen zu den Kunstwerken von
    Nachdem, was ich heute weiss, wäre meine Interpretation: Geisteskrankheit.Kurz und Knackig.

    ///Mir sprach dieser Kunstlehrer ebenfalls jedes wahre Kunstverständnis ab und ich erhielt auf dem Abiturzeugnis immerhin noch 5 Punkte, dass heißt eine Vier
    ICH:FASSE:ES:NICHT.Ich meine, das zieht den Schnitt runter,man kommt nie im Leben auf eine „Kunst“hochschule,das bestimmt das ganze Leben.So ein Dreck. Ist übrigens einer Klassenkameradin meines Bruders auch passiert. Die Beschreibung der „Gutachter“ (Professoren einer Kunsthochschule) hat mich umgehauen, ich verkürze es mal auf Althippies und eine Kunstschwulette in knallengen Lederhosen die irgendwas von „fehlender textuellen Struktur“ (des fertigen Tongegenstandes) fasselten und ihr dann 4 Punkte haben.Wirklich.

    ///gleich wieder ein Verehrer Beuys vor die Füße lief…
    Hast Du den Augenblick genutzt so ala versehentlich reintreten? 🙂

    ///Sie machte auf einmal komische Strichzeichnungen
    NEIN! Wenn sie Talent hat, so sollte sie es nicht verschwenden! Ich liebe echte Kunst,wenn ich die Wahl habe,würde ich die Bilder Deiner Mutter oder Deine sicherlich eher sehen wollen als irgendwas „modernes“. Ich bin auch sicher, dass sehr viele so denken, aber Angst haben, etwas zu sagen,um nicht als „ignorant“ ect darzustehen.Zeit, den Teufelskreis des Schweigens zu brechen 🙂

    Liebe HagiaSophia, bitte gib nicht auf,zeichne/male tapfer weiter,denn ewig KANN dieser Niedergang nicht weitergehen,wirklich nicht-es wäre doch mal echt „Avantgarde“ eben NICHT „modern“ zu sein sondern „konservativ“, Werte zu haben,z.B dass Talent etwas ist, was Anerkennung haben sollte ect. Ich persönlich bin überzeugt, dass viele so wie ich denken, frage mich aber, wie es möglich wäre, dass daraus eine grössere Bewegung wird…Bis dahin, vielleicht könntest Du deine Kunst im Internet zugänglich machen und die Menschen wissen lassen dass Du stolz darauf bist keinen Schrott zu liefern? Liebe Grüsse
    Felek

  3. Ken sagt:

    Lesetipp: Die „Sovereign“-Trilogie von John L. Pattillo.
    http://www.amazon.de/John-L.-Pattillo/e/B004GSNAGS/ref=ntt_dp_epwbk_0/B004DL0PES/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1344891363&sr=8-1 (Erster Band: „A Raking Light“)

    Im Mittelpunkt steht der Konflikt von Individualismus und Kollektivismus anhand von Braq, dem genialen Maler, und Nollo, seinem Halb-Bruder. Neben den Übeln von Rassismus und Multikulturalismus wird immer wieder Kunst bzw. der Weg eines Künstlers behandelt. Deutlich beeinflusst von Ayn Rand, aber auf seine Weise kreativ und originell. Und was philosophische Tiefe, Spannung und Dramatik betrifft, kann es die Trilogie m.E. durchaus mit „The Fountainhead“ aufnehmen.

  4. Ken sagt:

    Im Übrigen finde ich es nach dem Lesen von HagiaSophias Geschichte erschütternd, wie der heutige Kunstbetrieb Künstler behindert. Die Geschichte steht exemplarisch für ein System, dass Individualität und Unabhängigkeit mehr und mehr unterdrückt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie es um die Geisteswissenschaften bestellt ist, aber die Kunst scheint da mindestens gleichauf zu sein.

    Andererseits gibt es dank des Internet Künstler, die abseits des herkömmlichen Kunstbetriebs ihren eigenen Weg gehen – wie etwa der Berliner Maler Edward Gordon, der seine Tagesbilder (so was wie Studien) über seinen eigenen Blog promotet und versteigert:

    http://edwardbgordon.blogspot.de/

  5. MałyFelek sagt:

    Das Perverse ist ja dass Leute andächtig und nachdenklich (aussehend)durch die Galerien eilen und verzückt sind. Durch z.B so etwas hier-

    (meine absolute zeitgenössische polnische Hass“künstlerin“ Kozyra.Und ich gebe zu, dass ich Anfälle kriege wenn ich an all meine Freunde und Bekannten denke für deren Talent sich kein Schwein interessiert.Aber für Kozyras sinnlosen Schrott hat unser Staat natürlich Geld und sie bekommt auch noch Sendezeit.Dabei kann sie nicht mal erklären, was ihre „Kunst“ überhaupt soll).So sieht das leider aus. Nicht nur in Deutschland und Polen, auch in Japan.

    • MałyFelek sagt:

      Eine Bitte: Bitte dieses Video negativ bewerten,vielleicht kommt die Botschaft ja irgendwann mal an 🙂

  6. Wolfgang T. sagt:

    Den Weg vom Können zur Kunst kannst du zu zur Zeit in Nürnberg in der Ausstellung „Der frühe Dürrer“ http://der-fruehe-duerer.gnm.de/ sehen.
    Von Würzburg ist es ja ein Katzensprung nach Nürnberg.(Man sollte um 9:30 kommen, um eine Wartezeit von 2-3 Stunden zu vermeiden) Für mich war es sehr interessant in welchen gesellschaftlichen Umfeld Dürrer aufgewachsen ist.

  7. Sophian Philon sagt:

    In Hamburg kann man zur Zeit ganz große „Kunst“ erleben, der Hafen erstrahl wieder nachts in Blau. Wer hat’s bezahlt?

    Die Welt schreibt:

    „Ob Michael Batz den „Blue Port“ bei den nächsten Kreuzfahrttagen wieder inszenieren kann, ist noch nicht sicher. „Dafür ist eine gehörige Portion politischer Wille und Hamburger Leidenschaft nötig“, sagte er im Gespräch mit der „Welt“. Wie bereits berichtet, fehlen Batz in diesem Jahr noch 30.000 Euro, um die Gesamtkosten des Projektes zu decken. Insgesamt 300.000 Euro kostet die Lichtinstallation. Schon die vergangene Inszenierung 2010 sei ein Verlustgeschäft gewesen. Manche Anlieger beteiligen sich an den Kosten, doch das seien zu wenige, kritisiert Batz.“

    http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article108626698/Blaue-Naechte-im-Hamburger-Hafen.html#disqus_thread

    Hinter dem „politischen Willen und Hamburger Leidenschaft“ verbirgt sich die Tatsache, die in den Nachrichten kaum eine Erwähnung wert ist, dass die Stadt die Hälfte aus dem geraubten Geld der Bürger bezahlt. Und trotzdem müssen sich die Anlieger noch kritisieren lassen, dass sie nicht noch mehr für den Schund bezahlen! Raubkünstler!

    • sba sagt:

      Vorsicht mit Wertungen bei Presseberichten.
      1. haben wir kein wörtliches Zitat der „Kritik“
      2. Ist das „kritisierte“ vollkommen auf dem Mist des Berichterstatters gewachsen.
      Genausogu hätte er „bedauerte“, „schimpfte“ oder „heulte“ schreiben können.

    • derautor sagt:

      Wobei man meiner bitteren Erfahrung nach gemeinhin als ziemlicher Freak betrachtet wird, wenn man die öffentliche Finanzierung eines Projektes (außerhalb Gerichte, Polizei, Militär) als „Diebstahl“ oder „Raub“ ansieht. Die Mehrheit der Bevölkerung hat sich daran gewöhnt und glaubt, es wäre legitim, den Leuten ihr Geld abzunehmen, wenn nur die Mehrheit der Meinung ist, sie dürfe das. Es werden ja auch schon seit Jahrzehnten Pseudo-Rechtfertigungen dafür fabriziert, warum wir Kulturförderung, Denkmalschutz u.s.w. bräuchten (= aus Steuermitteln finanziert bräuchten).

      • Sophian Philon sagt:

        Die absolutistischen Fürsten sind nichts gegen die heutigen Politiker, die zu Repräsenatationzwecken mit dem Geld der Untertanen nur so um sich werfen!

        Eine verantwortliche Politikerin aus dem Rat der Stadt sagte gestern im ZDF sinngemäß: „Ich wünsche mir, dass Hamburg mal nicht nur als Handelsstadt wahrgenommen wird!“ Wie ekelig!

  8. Young Believer sagt:

    HagiaSophia schreibt, dass sie Bleistiftzeichnungen anfertigen kann, die genau wie Fotos aussehen und dass sie durch ihre Mutter, die als Hobbykünstlerin Bilder von alten Meistern versucht hat nachzumalen, zum Zeichnen und Malen kam und wird hier als Beispiel für Künstler, die wegen des Drucks des „Moderne-Kunst“-Establishments in die innere Emigration gehen präsentiert. Geht’s noch? Dann weiterhin viel Spaß am Alte-Meister-Nachmalen! (Übrigens sollte HagiaSophia froh sein, dass ihre Mutter sich offenbar neuerdings auf die eigene Kreativität zu besinnen scheint anstatt zu kopieren!)

    • derautor sagt:

      Sobald moderne Künstler keinen Cent mehr vom Staat bekommen, stehen echte Künstler und diese Clowns im freien Wettbewerb und niemand ist gezwungen, eine der Seiten zu finanzieren und zu bevorzugen. Vorher missbraucht der Staat sein Gewaltmonopol, um den Modernisten einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

    • doublemoth sagt:

      Ich frage mich grade, wie du dich weiter entwickeln willst, wenn du nicht das Wissen und Können von anderen lernen und anwenden willst? Wollen wir immer wieder bei Höhlenmalereien bleiben, weil die ja so toll kreativ sind?

      • Arthur Schopenhacker sagt:

        Was der Autor bevorzugt und als sosehr allein selig machende Kunst versteht, dass er am liebsten alles andere verbieten lassen möchte (> „Andrew Ryan for president“(!), siehst du ja an den Kitschbildern, die er im Blog streut. Fehlt nur noch der obligatorische röhrende Hirsch und die feurig-laszive Zigeunerin!

        • derautor sagt:

          Ich möchte gar keine Kunst verbieten lassen und habe dergleichen nirgends geschrieben. Andrew Ryan liess auch keine Kunst verbieten und jetzt unterlassen Sie endlich Ihre hirnverbrannte und bösartige Trollerei und den ganzen infamen Schwachsinn, den ich unter immer neuem Pseudonym hier lesen muss. Die Kitschbilder sollen keine Kunst sein, das behaupte ich NIRGENS, zum letzten Mal!

      • Young Believer sagt:

        Man entwickelt nichts weiter, wenn man kopiert. Dann wäre Wolfgang Beltracchi, der letzthin entlarvte und überführte „großartige“ Kunstfälscher ja als ein wirklich großer Künstler zu bezeichnen.

        • sba sagt:

          es gibt Dinge, die sind bei ihrer Vollkommenheit angelangt (z.B. der Hammer — kann man das Konzept noch wesentlich verbessern?).
          Selber dahin zu kommen, dass man sich nicht mehr verbessern kann, wer hat das erreicht? Wenn ich objective der beste aller gegenständlichen Maler wäre, dann erst getraute ich mich zu überlegen, nichtgegenständliche Kunst zu malen, wenn sich ein Weg finden ließe, dass es dann auch noch Kunst sei.

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