Hamas-Terroristin: „Sie gratulierten sich alle gegenseitig“

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Die von Israel in Verbindung mit einem Gefangenenaustausch freigelassene Hamas-Terroristin und zur Zeit ihres Anschlags Universitätstudentin Ahlam Tamimi spricht im palästinensischen Fernsehen über ihren Anschlag von 2001.

Sie begleitete den Selbstmordattentäter Izz al-Din Shuheil al-Masri, Sohn einer wohlhabenden Familie, zum Anschlagsort; dieser platzierte eine Gitarre mit Sprengstoff in einem israelischen Restaurant namens „Sbarro“.

Als die Palästinenser im Bus, mit dem Tamimi den Anschlagsort verließ, im Radio von der Explosion erfuhren, seien alle glücklich gewesen und hätten sich gegenseitig gratuliert, so Tamimi.

Zunächst war Tamimi ein wenig enttäuscht, weil scheinbar nur drei Juden getötet wurden, dann konnte sie aufatmen, als das Radio von fünf toten Juden sprach. „Ich wollte mein Lächeln verbergen, aber ich konnte es nicht. Es war großartig, Allah sei gelobt! Und als die Anzahl der Toten zunahm, fingen die Passagiere an, zu applaudieren. Sie wussten nicht einmal, dass ich unter ihnen war. […] Wir fuhren an einem palästinensischen Polizei-Checkpoint vorbei und die Polizisten lachten.“

Am Ende wurden 15 Zivilisten bei dem Anschlag getötet, darunter sieben Kinder, und es gab 130 Verletzte. Als man Tamimi im Gefängnis von den toten Kindern erzählte, lächelte sie zufrieden.

Das Interview im palästinensischen Fernsehen wird wie ein Interview mit der Hauptdarstellerin eines neuen Hollywood-Films präsentiert, mit einem sympathisierenden Moderator.

Nach dem Selbstmordattentat errichteten palästinensische Universitätsstudenten der An-Najah Universität in der West Bank eine Ausstellung, die den ersten Geburtstag der zweiten Intifada feierte. Die Hauptattraktion war ein Ausstellungsstück in Raumgröße, welches das Attentat nachstellt. Neben zerstörten Möbeln konnten die palästinensischen Besucher Kunstblut und künstliche menschliche Körperteile begutachten.

Den Nazis konnte man immerhin „zu Gute halten“, dass sie den Holocaust vor der Bevölkerung verborgen hielten und dass vielen Nazis das Morden eine gewisse Überwindung kostete. Die Palästinenser freuen sich hingegen mehrheitlich ganz offen über tote Juden und feiern Terroristen im Fernsehen wie Filmstars und würdigen sie mit Ausstellungen.

Ergänzung: Infos über die Ausstellung gibts auf Wikipedia, Statistiken über die Meinungen der Palästinenser gibts in der Einleitung von Ist der Wald endlich tot? und in der umfangreichen Quellensammlung von Mark Humphrys.

Entschuldigt übrigens, dass euer Prophet auf schändlichste Weise von einem kalifornischen Regisseur beleidigt wurde, liebe Islamisten. Wie der deutsche Innenminister erklärte, werden wir alles daran setzen, eine Ausstrahlung dieser grausamen Verspottung von allem, was euch heilig ist (wenn auch das menschliche Leben nicht dazugehört), zu unterbinden. Es kann ja nicht angehen, dass die Ehre von solch großartigen Zeitgenossen wie euch durch satirische Filme befleckt wird. Das bekommt ihr auch ohne uns hin.

Literatur

Mehr zum Thema in meinem neuen Buch Der Westen. Ein Nachruf, Kapitel 5. Islam

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3 Kommentare zu “Hamas-Terroristin: „Sie gratulierten sich alle gegenseitig“

  1. Vollmond sagt:

    „Die Palästinenser freuen sich hingegen mehrheitlich ganz offen über tote Juden und feiern Terroristen im Fernsehen wie Filmstars und würdigen sie mit Ausstellungen.“ Derartige Behauptungen sollte man wohl, wenn man sich als Philospoph betrachtet, mit Evidenz untermauern, die über die anekdotischen Aussagen einer Terroristin hinausgehen.

    • derautor sagt:

      Nichts davon hat etwas mit den Aussagen der Terroristin zu tun. Dass Terroristen im Fernsehen gefeiert werden, siehst du, indem du dir diesen Clip oder weitere Clips von MEMRI (die muslimische Fernsehsendungen englisch untertiteln) ansiehst. Die Meinungen der Palästinenser wurden in systematischen Umfragen festgehalten, ich habe einen Link zu einer Quellensammlung im Beitrag ergänzt. Infos über die Ausstellung gibts auf Wikipedia, die wurde von der Terroristin nicht erwähnt.

      • Vollmond sagt:

        Okay, es erschien nur so, als würdest Du die Behauptung auf dem Video aufbauen. Danke für die Links.

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