Kirche über Islam – damals und heute

Früher war eben doch nicht alles schlechter. Auszüge aus der offiziellen Catholic Enzyclopedia von 1913 über den Islam:

Die Quellen über Mohammed seien „insgesamt nicht vertrauenswürdig, übersät mit fiktiven Details, Legenden und Geschichten. Keine seiner Biografien wurde zu seinen Lebzeiten geschrieben und die früheste wurde 150 Jahre nach seinem Tod verfasst (…)“

„Es ist kaum notwendig, die Tatsache zu betonen, dass die Ethik des Islam der jüdischen Ethik weit unterlegen ist und der Ethik des Neuen Testaments ist sie noch mehr unterlegen.“

„In politischer Hinsicht ist der Islam ein Despotismus nach Innen und Aggression nach Außen. Der Prophet befiehlt absoluten Gehorsam gegenüber dem Imam. Niemals ist das Schwert gegen ihn zu erheben. Die Rechte der nicht-muslimischen Untertanen sind von der allgemeinsten und beschränktesten Art und ein Religionskrieg ist eine heilige Pflicht, wann immer es eine Chance auf Erfolg gibt, den „Ungläubigen“ zu bezwingen. Die mittelalterlichen und modernen muslimischen, vor allem türkischen Verfolgungen von sowohl Juden als auch Christen sind vielleicht die beste Veranschaulichung dieser fanatischen religiösen und politischen Geisteshaltung.“

Man vergleiche das mit der aktuellen Position des Vatikans:

Die offizielle Erklärung des Vatikans zu den Vorfällen um den Film „Innocence of Muslims“:

„Die schweren Konsequenzen von ungerechtfertigten Beleidigungen und Provokationen gegen die Gefühle muslimischer Gläubiger sind in diesen Tagen wieder einmal zu sehen”, schreibt Lombardi. Sie entfachten Reaktionen mit manchmal “tragischen Ergebnissen”, die wiederum Spannungen und Hass nährten und unakzeptable Gewalt entfesselten.

Vielleicht haben die Pius-Brüder in dieser Hinsicht recht: Nicht alles hat sich zum Guten gewandelt in der katholischen Kirche.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Religion.