Einigung mit Amazonen

So, nachdem ich einige Fragen über Der Westen. Ein Nachruf mit der deutschen Amazon-Kindle-Abteilung klärte, bin ich nun auch zu einer Einigung mit den amerikanischen Amazonen gekommen (man sollte besser Englisch beherrschen als Kindle-Schreiber). Diesmal hatte die KDP-Abteilung Probleme, weil KDP-Bücher exklusiv sein müssen. KDP ist ein Programm von Amazon, das es unter anderem Autoren ermöglicht, ihr Buch für kurze Zeit kostenfrei anzubieten. Das habe ich, wie bemerkt, diesmal nicht geplant, aber die Option möchte ich mir schon für kommende Zeitalter offenhalten.

Geschätzt über 95% von Der Westen. Ein Nachruf sind darum jetzt exklusiv darin nachzulesen. Keine Beiträge aus meinem Magazin, die als Ideenquelle dienten, gibt es länger online.

Off Topic: Ich plaudere gerade auf Facebook mit einem Algerier. Algerien ist eine islamische Diktatur mit Scharia-Recht. Er schrieb, seine Gesellschaft sei „schrecklich“ verglichen mit der deutschen, das Leben in seiner Familie sei gut, aber das Land sei „furchtbar“. Offenbar muss man kein böser, weißer Mann sein, um das so zu sehen. Freiheit, auf dass sie niemals schwinde!

Ihr dürft noch immer mein Buch kaufen, falls noch nicht geschehen… Übrigens: Es enthält einen von mir erstmals auf Deutsch übersetzten Beitrag vom Chefaufklärer Voltaire höchstpersönlich! Darin veralbert Voltaire den Öko-Sozialisten Jean-Jacques Rousseau auf seine typische, urkomische Weise. Solltet ihr euch nicht entgehen lassen. Amazon hat nun übrigens die Seitenzahl ausgerechnet: Ihr bekommt eine satte 496 Seiten umfassende, ausgefeilte Streitschrift – mein Hauptwerk von bislang fünf Büchern – für nur 8,49 Euro!

http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=feuerbringer-21&o=3&p=8&l=as1&asins=B0099N3362&ref=qf_sp_asin_til&fc1=000000&IS2=1&lt1=_blank&m=amazon&lc1=971919&bc1=000000&bg1=F2E2C1&f=ifr

4 Kommentare zu “Einigung mit Amazonen

  1. Maier sagt:

    Mich würde das Buch auf jeden interessieren, bin aber konservativ und habe (noch) nicht diesen neumodischen Kram wie Zahnbürste, Telefon, Schreibmaschine oder eBook. Was tun?

    • derautor sagt:

      Man braucht lediglich ein Amazon-Konto und diese Software, mit der man das Buch auf dem Computer lesen kann, nachdem man es sich gekauft hat:
      http://www.amazon.de/kindle-pc

      Die Einrichtung geht schnell und wird schrittweise von Amazon erklärt. Ist recht simpel, da braucht man sich keine Sorgen zu machen.

      • Bjoern sagt:

        Gibt es nicht auch einen Book-on-demand Dienst? Würde sich für die traditionell orientierte Leserschaft anbieten.

  2. foundnoreligion sagt:

    Ist der Satz von Voltaire nicht der hier: „Mon Sieur, nachdem ich ihr Buch gelesen habe, bin ich zu dem Gedanken gekommen, dass sie uns alle zu Tieren machen wollen. Ihr Werk bringt einen dazu, dass man auf allen vieren läuft. Eine Angewohnheit, die ich vor 65 Jahren abgelegt habe“. Als großer Bewunderer von Voltaire scheint man so eine Ahnung zu haben. Rosseau war genauso wie Nietzsche, Marx und die Existenzialisten ein Idiot, der die Vernunft für eine Sünde hielt. Die Vernunft ist dass was uns zusammen mit unseren kulturellen Leistungen von den Tieren unterscheidet. Kein Tier kann, egal wie intelligent es ist, die Bedeutung hoher Kunst erkennen und kein Tier könnte ein komplexes Gebilde, das sich Staat nennt kontrollieren. Als Transhumanist und Kosmopolit bin ich der Ansicht, dass wir über den menschlichen Errungenschaften hinaus gehen sollten, aber nicht hinter diesen zurück.
    Ich halte Ayn Rand auch für eine großártige Philosophin, weil ich und sie eine gemeinsame Grundlage haben, aber es ist nur eine Grundlage, auf der ich etwas ganz eigenes erbauen will.

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