Schleichwerbung!

Dieser Beitrag dient vornehmlich dazu, Schleichwerbung für mein aktuelles Buch zu machen. Nur so zur Abwechslung, weil ich das schrecklich selten tue. Und hier ist es auch schon:

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Inzwischen gibt es sieben Rezensionen, die recht ordentlich in die Tiefe gehen. Es ist mir also gelungen, einen Vorgang des Hinterfragens auszulösen, wie es sich für philosophische Streitschriften gehört. Zum Beispiel einen Vorgang des Hinterfragens von meinem Buch. Aber auch von anderen Dingen.

Der Westen ist bereits jetzt mein erfolgreichstes Buch mit der positivsten Resonanz, den meisten Käufern und den meisten Lesern insgesamt in einem vergleichbaren Zeitraum. Insofern gibt es für mich nichts ernsthaft zu beklagen. Natürlich habe ich es trotzdem getan. Sorry dafür.

Der Ausgangspunkt des Buches ist die Feststellung, dass der Westen – die freie Welt – nur darum nicht in der Lage ist, mit äußeren Bedrohungen wie dem Islam umzugehen, weil es ihm an einer eigenen Identität mangelt. Wer nicht weiß, wofür er steht, der weiß auch nicht, wogegen er stehen sollte. Und wie. Und warum.

Braucht eine Kultur überhaupt eine Identität? Genügt es nicht, wenn jeder von uns individuell eine hat? Ironischerweise ist gerade der Individualismus eines der wichtigsten Identitätsmerkmale der westlichen Kultur. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sich das Individuum hier frei entfalten kann und dass seine Rechte respektiert werden.

Das Bild des Westens, das ich im Buch zeichne, hat keinen historischen Anspruch. Es gab in der Tat niemals einen Westen, wie ich ihn darstelle. Ich habe vielmehr die freie Welt auf ihre Grundideen zurückgeführt, auf die Ideen, die sie erfolgreich gemacht haben. Den Rest habe ich in den Papiermüll geworfen. Das Buch verteidigt sozusagen die reine Essenz des Westens. Außerdem wird die Gegenaufklärung geteert und gefedert und mit Mistgabeln durch die Straßen getrieben.

Ich möchte mich sehr bei meinen eifrigen Unterstützern bedanken, die so hilfreich waren wie nie zuvor. Natürlich gibt es auch nichts dagegen zu sagen, wenn sich jemand das Buch gratis besorgt hat, während ich es gratis anbot. Wenn ich mal wieder auf eine derartige Idee komme, muss ich mich lediglich rechtzeitig vor ein Zebra werfen. Diesmal habe ich wenigstens vorher lange mit mir selber gekämpft.

Und obgleich ich mir schon mehrmals ernsthaft vornahm, keine Bücher mehr zu schreiben, so ist auch diesmal nur eine finstere Laune für das Vorhaben verantwortlich, die sich über meine Seele legte. Selbstverständlich arbeite ich unlängst an meinem nächsten Buch. Sogar an dem Tag, an dem ich sagte, ich würde vielleicht keine mehr schreiben wollen, habe ich am nächsten geschrieben. Es gibt da gewisse Unausgeglichenheiten in dem, was anderweitig eine harmonische Präzision von Emotionen ist, die mein Selbst heimsuchen.

Im Prinzip ist es recht egal, was ich zu dem Thema vermelde. Ich arbeite immer gerade an meinem nächsten Buch, so überaus frustriert ich auch beizeiten deswegen sein mag. Sollte ich irgendwann von einem Zebra überrannt werden, schreibe ich es im Krankenhaus fertig.

Ich hoffe, dass auch mein nächster substanzieller Magazinbeitrag bald fertig ist, obgleich ich aktuell sehr viel anderweitig zu tun habe, nicht zuletzt Zebras bekämpfen.

Und hier ein tolles Cover von einem Weihnachtslied:

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=64tGJj6VZgs[/tube]