Barack Hussein Obama: Das Böse in Menschengestalt?

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Urkomisches Video vom Amazing Atheist über die Dämonisierung von Barack Obama seitens der Konservativen. Auf der anderen Seite ist er eben auch ein unverbesserlicher, amerikahassender Sozialist, der den Westen zerstören will. Nur dass Mitt Romney auch kein Traumkandidat ist mit seinem mormonischen Kult und seiner Abtreibungs-Gegnerschaft, seiner Ablehnung der Stammzellenforschung und all der typische konservative Unsinn. Trotzdem besser als der Nihilist in Chief. Amen.

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12 Kommentare zu “Barack Hussein Obama: Das Böse in Menschengestalt?

  1. Carlo sagt:

    Obama ist sicher kein Nihilist. Wie kommen Sie nur auf so eine beknackte Idee?

    • derautor sagt:

      Weil er Amerika zerstört, um sich für den Imperialismus zu rächen.

      • Bjoern sagt:

        Diese Begründung, kannst du die näher ausführen?

        • derautor sagt:

          Könnte ich schon, ist mir jetzt aber zu viel Aufwand. Ich verweise für Infos über Obama aufs FrontpageMag und empfehle die Doku „2016: Obama’s America“ von Dinesh D’Souza. Auch interessant:
          http://markhumphrys.com/blog.election.12.html

          • JMA sagt:

            Dinesh D’Souza? Ist das nicht der bekloppte Faith-head, der schon gegen einige kluge Leute wie Christopher Hitchens und Peter Singer blöd ausgesehen hat.
            Wenn man zu einem Thema Quark redet, ist es zwar nicht zwingend, dass man auch zu anderen Themen Senf redet. Aber die Erwartung und Geduld der Zuhörer schwindet doch. Bei mir ist sie in Bezug auf diese Figur 0, in Worten „Null“.

            Es ist überdies kaum zu erwarten, dass die mormonische Lachnummer die bessere Alternative wäre zu Obama. Da kann man besser noch einen beliebigen Sonderschüler nehmen.

            Und Reagan, wie Humphreys meint, war ein Segen? Bestenfalls das kleiner Übel. Und doch sind Romney und Reagan Brechmittel. Da müsste Obama wirklich noch so manche Macke haben, damit er nicht mehr die BESSERE Alternative wäre.

          • derautor sagt:

            Was ist denn das für eine Ausdrucksweise? Man schreckt vielleicht zurück vor d’Souza wegen seinen Debatten mit den neuen Atheisten, aber US-Konservative im Mainstream sind oft politisch und ökonomisch rational. Ich finde ihn zwar persönlich nervig, aber seine Doku ist gut. Ebenso mag Reagan ein Evangelikaler gewesen sein, aber er hat das Sowjetimperium fast eigenhändig zerstört und die freie Welt gerettet. Wen interessiert seine Religion im Vergleich dazu? Man sollte schon etwas differenzierter werten. Wichtiges vor Unwichtigem, einzelne Aspekte getrennt betrachten und ebenso sehen, wie sie zum Rest passen und wie wichtig sie waren. Gelegentlich übernahm Aristoteles platonische Ideen. Das macht ihn nicht zu Plato.

          • JMA sagt:

            Der von Humphreys als brillant gekennzeichnete Running Mate von Romney, Paul Ryan, ist anscheinend auch eine Marke, die hier nicht so populär sein sollte: „Ryan rejected Rand’s philosophy as an atheistic one“ – oder?

            In USA kann man offenbar nur zwischen Pest und Cholera wählen. Linke Postmoderne unterstützen oder reaktionäre Wiedergeborene. Was soll man da tun? Es gibt in beiden Lagern kluge Leute. Aber ich bringe es nicht über mich, Tea-Party-Vollpfosten für voll zu nehmen. Dann schon lieber mit Postmodernen rumärgern – die kann man auch ganz gut selber ärgern. Bei Tea-Party- und wiedergeborenen Trotteln ist, so weit ich das erfahren habe, der Verstand komplett abhanden gekommen.

          • derautor sagt:

            Gut, der Aspekt von Ryans Denken gefällt mir auch nicht, aber darum würde ich keinen Sozialisten wählen, der Appeasement betreibt und Amerikanern die Freiheit nimmt.

  2. spion sagt:

    Du argumentierst exakt wie die theologisch-fanatisierte Rechte in den USA, die sich gerade versucht die Realität in den USA zusammenzulügen um mit 4 weiteren Jahren Obama klar zu kommen. Alternativ klingst wie ein libertärer Randianer der zwar die ganze theologisch christianistische Suppe nicht mag, aber irgendwie doch Limbaugh und so ganz gut findet. Universal healthcare = Sozialismus und Freiheitsentzug.

    Dass Obama ein moderater Präsident ist und nach Clinton der erste wirklich fiskal konservative im Oval Office, ist ja ganz egal: Obamacare oh no!

    Aber du denkst auch Obama wär ein Sozialist.
    Du warst mal jemand dem man zuhören konnte, das scheint jetzt wirklich ein Ding der Vergangenheit zu sein.

    • derautor sagt:

      Ach, bitte. Meine Obama-Beiträge hatten nicht viel Substanz, also lässt sich daraus nicht viel ableiten. Ich habe immerhin beobachten dürfen, wie manche Leser reagieren, wenn man sich der universellen deutschen Mitgliedschaft im Obama-Club verweigert. Das war auch mal ganz aufklärend. Obama ist aus europäischer Sicht ein Sozialdemokrat. Er lehnt wie Romney die Homoehe ab. Er hat der Wirtschaft nicht geholfen mit seiner Ausweitung des Staates, siehe Humphrys Statistiken. Er hat sich für die Koranverbrennung und für den Mohammedfilm entschuldigt.

      Er hat den Irak aufgegeben. Guantano Bay ist noch da. Er setzt im Gegensatz zu Bush Dronen statt Bodentruppen ein. sein Familienpriester ist noch verrückter als der von Palin.

      Es gibt keinen Grund für Linke, ihn zu mögen. Und natürlich bin ich wirtschaftsliberal. Besser spät als nie.

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