Die Nihilismus-Kollektion

Passend zu unserer Kultur habe ich eine neue T-Shirt-Kollektion entworfen, die unsere Werte und Ziele angemessen zum Ausdruck bringt. Zugegeben war ich selbst nicht allzu gut gelaunt, als ich auf die Idee gekommen bin:

9 Kommentare zu “Die Nihilismus-Kollektion

  1. Rüdiger sagt:

    Voll die Stimmungsmacher – gibt’s ne Packung Antidepressiva gratis dazu?

    Im Ernst: Ich laufe doch nicht mit den (wenn auch wenigstens glasklar auf den Punkt gebrachten) Parolen des Feindes durch die Gegend!

    • derautor sagt:

      Ist auch sarkastisch gemeint, wie viel in meinem Shop.

      • Rüdiger sagt:

        Schon klar. Aber erstens ist es lästig, allen möglichen Leuten, die so einen T-Shirt-Spruch lesen, immer erklären zu müssen: „Hey, das ist nur sarkastisch gemeint!“ Und ausserdem hat es m.E. – Sarkasmus hin, Sarkasmus her – auch für den Träger keine aufbauende Wirkung.

        *Aufbauend* finde ich Produkte menschlicher Höchstleistungen (z.B. Musik-Darbietungen von aussergewöhnlich guten Interpreten) [zugegeben, das ist weit jenseits des T-Shirt-Themas] – und Parolen, die mich mit Optimismus, Schaffenskraft und Lebensfreude erfüllen.

        Ich habe mir z.B. selbst einige T-Shirts mit dem Satz „Freiheit ist die Gesundheit der Seele“ von Denis Diderot drucken lassen. Trage ich gern!

        Witzige T-Shirts hatte ich auch schon, aber der Witz leiert so schnell aus. Nach einiger Zeit ist es nur noch langweilig (jedenfalls für den Träger).

        • derautor sagt:

          Weiß nicht. Ich denke, ein T-Shirt mit „Nein.“ oder „Nichts.“ oder „Es gibt keinen Gott.“ hat eine gewisse Originalität, die sich nicht so schnell verbraucht. Muss man natürlich nicht kaufen; ich nutze den Shop ja auch einfach zur Ausarbeitung sarkastischer Ideen, die noch witziger dadurch werden, dass man Produkte mit diesen Sprüchen wirklich kaufen kann.

  2. sba sagt:

    ähm…ich habe irgendwann mal in Berlin einen Button mit der Aufschrift „Nein.“ gefunden und trage den eigentlich immernoch mit ziemlicher Überzeugung, vor allem auf Flecktarn. Bei dem Zeitgeist, den man leider voraussetzen muss, ist das effektiver, als ständig den Mund aufzumachen (als würde irgendjemand bei der Begründung noch zuhören).
    Insofern: Ohne den Button hätte ich jetzt das entsprechende T-Shirt geordert.

    PS: Ich warte immernoch auf die Floh-der-Aufklärung-(Raute)-Aufnäher für die Ärmel.

    • derautor sagt:

      Sowas gibts leider nicht im Spreadshop, sorry. Ich könnte dir die Vorlage schicken, wenn du es selber anfertigen lassen möchtest; müsste ja gehen beim T-Shirt-Drucker in deiner Nähe.

  3. eichhrnchen sagt:

    Das T-Shirt ist tatsächlich nicht aus sich heraus verständlich. Könnte der Vatikan ebensogut heraus geben: Man sieht es dem Träger eines Shirts nicht an der Nasenspitze an, wie er/sie/es tickt.

    Selbst wenn man unter „I love nothing“ noch ein Kreuz setzen würde, würde es ja doch zumindest kein Christ tragen. Wenn Du das Shirt anziehst, müsstest Du Dir schon noch ein fettes goldenes Kreuz um den Hals hängen oder eine Papst-Mütze aufsetzen, dann ergibt es einen Sinn.

  4. Julian Estragon sagt:

    Wenn du mal wieder etwas brauchst, worüber du dich aufregen kannst, dann versuch es mit diesem Buch:

    http://www.amazon.de/Better-Never-Have-Been-Existence/dp/0199549265/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1353427260&sr=8-1

  5. Fred sagt:

    Danke für die Links in letzter Zeit.

    Ich hätte allerdings eine kleine Anregung: Wäre es nicht besser wenn du als Schriftart in deinem Blog wieder eine nicht-serifen Schriftart verwendest.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.