Gedanken zur modernen Musik

Ich bekomme gelegentlich die Anfrage, ob ich denn auch die Musik unserer Zeit so kritisieren würde, wie ich die übrige Moderne, Postmoderne, Zeitgenössische Kunst in Der Westen. Ein Nachruf kritisiere – also als nihilistisch und als im Grunde keine Kunst. Diese Bewertung fällt mir nicht ganz so einfach, da wir:

1. in einer „post-musikalischen Epoche“ (Richard Carrier) leben: Das bedeutet, dass verschiedene Musikgenres nebeneinander bestehen, ohne dass eine klar dominant wäre, wie das bis in die 1990er Jahre stets der Fall war. Heute ist nicht die Epoche der Romantik (19. Jahrhundert), noch die Epoche des Rock’n Roll (1950er), noch ist der Alternative Rock (90er) dominant. Wir leben musikalisch in der epochenfreien Epoche. Jede mögliche Art von Musik kann populär sein, vom Punk-Rock (Green Day) bis zur klassischen Musik (David Garrett). Was genau davon in den Augen der Leute anspruchsvoll sein soll und was nicht, ist mir jedenfalls nicht ganz klar – abgesehen natürlich von der alten klassischen Musik, die nach wie vor gespielt wird, die aber eben nicht aus unserer Zeit stammt. Im Gegensatz dazu ist das, was heute „Kunst“ genannt wird, also die bildende Kunst, eindeutiger zu identifizieren. Man muss sich nur eine moderne Kunstausstellung wie die „Documenta“ ansehen. Aber was ist heute die „hohe Musik“? Wahrscheinlich gibt es so etwas auch, aber:

2. Mein Wissen über „moderne Musik“ ist aktuell noch zu begrenzt, als dass ich mir ein abschließendes Urteil erlauben könnte – außer über Phänomene wie die „Zwölftonmusik“ (Arnold Schönberg) oder die improvisierte (meist Jazz-)Musik, die man im Klassiksender als anspruchsvoll serviert bekommt. Diese würde ich in der Tat unter derselben Kategorie ablegen wie die Moderne Kunst. Das ist entweder gar keine Musik oder es ist disharmonische, nihilistische Musik (oder „progressive Musik“ laut Adorno). Im Falle der improvisierten Jazzmusik kann die Leistung des Künstlers durchaus beachtlich sein, aber wenn Kunst absichtlich nicht geplant wird, so ist das Ergebnis meist eher desintegriert; stimmungsschwankende, spontane Äußerungen des Musikers; fragmentierte Melodien.

3. Musik lässt sich generell nicht so einfach bewerten wie andere Varianten der Kunst. Musik ist sozusagen die epistemologische Variante der Kunst, sie erzeugt Emotionen. Sie hat aber mit Metaphysik nur indirekt etwas zu tun und laut dem Objektivismus ist Kunst normalerweise konkretisierte Metaphysik. Man beurteilt Kunst demnach daran, wie gut, wie klar der Künstler sein Lebensgefühl in seinem Kunstwerk ausgedrückt hat. Das funktioniert bei Musik nur bedingt. Was der Musiker konkretisieren kann, sind Gefühle und seine Art der Wahrnehmung, die Funktionsweise seines Verstandes. Kritisieren lässt sich vor allem, ob ein Werk integriert ist oder nicht, ob es eine Melodie hat oder zusammenhanglose Geräusche bildet, ob es Musik oder Lärm ist; ob es willkürlich Emotionen erzeugt oder ob eine bestimmte Anordnung und Harmonie bei der Erzeugung von Gefühlen vorhanden ist. Daher auch meine Kritik an der nervenzerstörenden, disharmonischen Zwölftonmusik.

4. Da ich die letzten Jahre vor allem Punk-Rock gehört habe und jetzt erst wirklich zur klassischen Musik finde, bin ich selbst ein zu großer Musik-Crétin. Ich muss erst einen besseren Geschmack entwickeln, bevor ich in einem Buch über moderne Musik schreiben würde. Punk-Rock ist sehr energetisch, simpel, aber meist schon integriert und melodiös (im Gegensatz zu Death Metal) und auch recht aggressiv. Es ist keine disharmonische Musik, aber sie drückt in der Regel die Emotion Wut aus. Ich bemerke jetzt erst, welch destruktiven Einfluss diese Musik auf meine Stimmung hatte. Ich dachte zuvor, dies wäre einfach generell meine Stimmung und die Musik passt eben dazu. Jetzt erscheint es mir so, während ich klassische Musik höre, dass ich viel ausgeglichener bin. Auf die Idee hätte ich ruhig mal eher kommen können.

Mein Tipp für die Festtage: Hört euch auf eurem MP3-Player mit einem guten Kopfhörer (eher On-Ear und Offen oder Halboffen und weniger In-Ear; mein Tipp ist der Sennheiser Precision, wobei da leider die Umgebung mithören muss) Franz Schubert an (mein Favorit, noch integrierter und harmonischer als andere klassische Komponisten) und spaziert derweil durch euren Weihnachtsmarkt. Das hat jedenfalls mir eine romantische Festtagsstimmung beschert. Schubert + Weihnachtsmarkt = Romantische Festtagsstimmung.

Die 99 wichtigsten Schubert-Werke gibts in guten Aufnahmen als MP3s bei Amazon für lachhafte 1,63 Euro:

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So weit meine teils interessanten und teil ganz schön peinlichen Gedanken des Tages.

Hier ist der sehr natürlich und präzise klingende Sennheiser Precision – schon erstaunlich, dass dies kein bloßer Werbename sein sollte. Wann sonst heißt ein Produkt „precise“ und ist dann auch wirklich präzise?

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Der Kopfhörer kommt übrigens sehr gelegen, wenn ihr ebenfalls auf klassische Musik umsteigen möchtet. Bei anderen Genres denkt man sich nur noch „Ne, also dafür ist mir der Kopfhörer einfach zu gut.“ Es wäre geradezu eine Beleidigung für den Kopfhörer, sich damit Punk Rock anzuhören. Das Problem ist leider, dass man den nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln benutzen kann, da er viel Musik nach außen abstrahlt. Der ist nur gut zum Spazieren gehen und für Zuhause.

Sorry für die Werbung, aber ich bin eben Kapitalist. Das Kainsmal, das mich zeichnet. Wie immer empfehle ich einen Blick auf die Tests.

17 Kommentare zu “Gedanken zur modernen Musik

  1. Torsten Werner sagt:

    Ein Unterschied zwischen Musik und moderner ‚Kunst‘ ist auch noch, das ich selbst mangels Ausbildung die meiste Musik nicht selbst nachmachen könnte. Bei ‚Kunst‘ sieht das oft anders aus, da würde es mich höchstens etwas Zeit kosten, vieles selbst zu machen.

  2. Milfweed sagt:

    Ich lese gerade „Letters of Ayn Rand“ und Rand schrieb 1916 einen Brief an Raymond Nelson, der ihre Lieblings Radio Show moderierte. Sie beschwerte sich darin (nach viel Lob), dass immer mehr sinnloser Jazz gespielt wurde und verstand die Leute nicht, die sogar danach nachfragen, wenn sie doch einfach auf die hundert anderen „trashy“ Sender ausweichen können, die eh den ganzen Tag Jazz spielen.
    Im gleichen Brief hat sie noch den Wunsch geäußert nach:
    – Phaedra Overture by Massenet
    – Serenade by Drdla

    Meine Kumpels hören Deutschrock der Gegenwart und 90er, da dies wohl die einzig „wahre Musik“ ist. Von den Liedtexten eindeutig rechts. Ich kann damit nichts anfangen.

  3. sba sagt:

    …ich glaube, ich bleibe lieber bei Schopenhauer: „Musik ist sinnlich wahrnehmbare Arithmetik“ und erspare mir die Gefühle (auf welche die Kunst zu konzentrieren die Sache m.E. zu einem Rorschachtest ausarten lässt). Und wenn Schönberg die Lottoziehungen komponiert, soll er, anderswo findet sich besseres.

    Betr. Jazz und Improvisation…Was heute „Improvisation“ heißt, war früher mal „phantasieren“ – Das Spiel nicht nur ohne Partitur, sondern ohne Stück, somit die Schaffung eines neuen Stückes aus dem Stegreif – wenn man es gut hinbekommt, hohe Kunst (da man sämtliche künstlerischen Entscheidugen sehr schnell treffen muss; vergleichbar etwa einer Bypass-OP); Ich habe Jam Sessions immer als Phantasieren zu mehrt verstanden: jeder Beteiligte braucht sehr viel gehör und muss sich sehr gut mit seinem Instrument auskennen und wissen, was die anderen und was er selber tut; dann kann es gut werden. (Und nebenbei frage ich mich gerade, wie sich die Msuiklandschaft ohne den Jazz wohl entwickelt hätte)

    Ach und ja: Für welchen Browser ist diese Seite eigentlich ausgelegt? (FireFox zeigt den Schubert-Link nicht an).

    Angenehmen zweiten Advent wünscht
    das S

    • derautor sagt:

      Na ja, Musik wird sicherlich auch bei dir Emotionen wecken.

      • sba sagt:

        Hauptsächlich qua Text, wenn es welchen gibt. Ansonsten erfreue ich mich einfach der Struktur (und manchmal des Chaos, jenachdem) und jedes neu entdeckten Details im Stück.
        (wobei ich dazusagen muss, dass mein Geschmack durch eine Zugfahrt in Bayern mit deffekter Wagontür korrumpiert ist)

        • sba sagt:

          …und vermutlich sollte ich auch erwähnen, dass ich mal eine mehr schlecht als rechte Musiklehrerin hatte, bei der wir Beethovens 5te, Satz 1 mal ohne Methodik quasi durch freies Assoziieren „interpretieren“ sollten. (eigentlich war das eine Übung in kreativem Schreiben).
          Oder wie ich in Latein gelernt habe: „Ohne Analyse wirst Du niemals wissen, was der Satz bedeuten soll.“

          Sorry, wollte niemandem die Stimmung versauen.

        • /me sagt:

          Natürlich kann Musik ohne Text Emotionen wecken. Schau Dir in „Spiel mir das Lied vom Tod“ die Szene an, bevor Frank den kleinen Timmy erschießt, einmal stumm und einmal mit Musik. Für sowas gibts viele Beispiele, man kann auch welche ohne Film dazu finden.

    • Celine sagt:

      Was den fehlenden Link angeht, das liegt vermutlich an Adblock, am besten für diese Seite den Werbeblocker deaktivieren, dann freut sich der Autor über ein paar zusätzliche Cents im Monat, die Werbung hält sich hier ja durchaus in tolerierbaren Grenzen.

  4. Rüdiger sagt:

    Auf den Trichter mit der seelisch aufbauenden Wirkung von klassischer Musik bin ich schon früher gekommen!

    Schubert zerfliesst mir aber schon zu sehr ins rein Gefühlsmässige. Wie überhaupt mit der Romantik schon der Abbau der Werte beginnt. Wie Du Rousseau beschrieben hast – so empfinde ich gegenüber Schubert. Es ist dieselbe Wesensart, auf verschiedenen Ebenen. Trotzdem habe ich Respekt vor seiner Musik – leide wie wohl jeder Hörer bei seiner „Winterreise“, und balle zornig die Faust, wenn ich seine wunderbare Vertonung von Goethes „Prometheus“ höre…

    Um aber wirklich Aufbauendes zu hören, muss ich zeitlich hinter die Romantik zurückgehen: Kraftvolle, strukturierte Klangerlebnisse bietet Beethoven (vor allem seine Klaviersonaten und die Klavierkonzerte). Die reine Lebensfreude strömt aber der Barock aus, vor allem der italienische: Guiseppe Torelli, Pietro Locatelli, Giovanni Battista Sammartini, Giuseppe Valentini, Massimiliano Neri, u.v.a.m. Völlig eigene, grandiose Musikwelten bieten Händel (z.B. seine Orgelkonzerte) und Bach – in die man aber, wie ich an mir selbst gemerkt habe, erst über Jahre hineinwachsen muss.

    Fürs erste Reinhören in den faszinierenden Barock möge das Concerto Grosso in a moll von Valentini dienen: http://www.youtube.com/watch?v=PSfJT3wLJeM . Ein bisschen mehr die Tiefen und auch Schwere des Lebens anrührend, ist Torelli op. 8 http://www.youtube.com/watch?v=mozKhktQmdE

    • derautor sagt:

      Der Objektivismus bewertet die romantische Kunst durchaus positiv. „Romantischer Realismus“ ist sogar der Name der objektivistischen Kunst. Die Romantik ist gerade die Epoche, die Werte, Selbstbestimmung, Willensfreiheit betont und die im Gegensatz zum deterministischen Materialismus steht. Dazu kommen in der Tat auch irrationale Inhalte, die mal mehr, mal weniger ausgeprägt sind (ich bin ja ein großer Fan von E.T.A. Hoffmann, dem liberalen, säkularen Romantiker).

      • Rüdiger sagt:

        Hm, vielleicht habe ich ein Vorurteil und es gibt in Wahrheit auch eine gute Seite der Romantik.

        Rousseaus „Zurück zur Natur“ ist ein ambivalenter Slogan, man kann sich die Natur als das Reine, von der Zivilisation Unverdorbene zurechtdichten – man könnte den Slogan aber ganz im Gegenteil auch als Bekenntnis zur Natur als unserer unmittelbarer Realität verstehen (statt diese mit Wunschdenken zu verleugnen).

        Ich müsste mich mal genauer damit beschäftigen. E.T.A. Hoffmann habe ich nie gelesen (wegen meines Vorurteils?), vielleicht sollte ich es mal tun.

        Ein typisch romantisches Werk wie das „Leben eines Taugenichts“ *habe* ich mal gelesen und nicht gut gefunden.

        Freut mich, dass Dir der Valentini zusagte!

    • derautor sagt:

      Danke für den Barock-Tipp, das gefällt mir. Ich bin ohnehin schon Vivaldi-Fan, da können noch welche dazukommen.

  5. Thomas B. sagt:

    Hast du dich schonmal am Progressive Rock versucht? Ist von der Komposition und der handwerklichen Finesse meist anspruchsvoller als Punk, inkorporiert Elemente klassischer Melodik und Harmonie und hat auch oft gute Texte zu bieten. Manche Bands gehen eher in die Metal-Richtung (z.B. Porcupine Tree, Dream Theater, Opeth, neuere Werke von Rush), während die „Urväter“ auch oft klassische Instrumente einsetzten und Konventionen sprengen (z.B. King Crimson, Van der Graaf Generator, Pink Floyd). Da ist meines Erachtens für jeden Geschmack etwas dabei, erfordert allerdings ein wenig Eingewöhnung.

    Ich mag auch sehr gern Klassik-Poprock, der geht für meine Begriffwe außerordentlich gut ins Ohr, kann aber hin und wieder ein wenig schnulzig oder pathetisch werden, was nicht jedermanns Sache ist (z.B. The Divine Comedy, Scott Walker, Duke Special oder Rufus Wainwright).

    Was pure Klassik anbelangt, so ist Bach für meine Begriffe kaum zu übertreffen. Ich würde vielleicht mit den Kantaten anfangen, von denen ich nie genug bekommen kann. Schubert ist aber auch sehr gut, mir aber teilweise etwas zu melancholisch.

  6. Claus sagt:

    Hmm wenn es auch um moderne Klassik Tipps geht gebe ich auch mal etwas dazu. Nachdem ich grosser Klassik Fan bin, v.a. die üblichen Verdächtigen gut finde (Bach, Händel, Beethoven, Schumann, Grieg, Schubert, Tschaikovsky) habe ich nun mit der Minimal Music (Philip Glass) ein neues Feld gefunden,dass ich „bearbeite“.
    Faszinierend finde ich z.b. den Film Kooyanisqatsi, den man ohne Musik kaum so anregend finden kann und umgekehrt vielleicht auch nicht.
    Auch Glass‘ Piano Solo Werke finde ich fantastisch. Die meisten werden die sich kaum veränderten Tonfolgen zwar extrem langweilig finden, aber das ist gerade das beruhigende dabei. Es ist wie eine Zugfahrt durch die Steppen Amerikas, es ändert sich lange Zeit nichts, nur Nuancen aber das macht die Sache so spannend.
    Ansonsten kann ich natürlich verstehen, dass man diese Musik nicht besonders aufregend findet- ist eben sehr minimalistisch. Aber mir gefällt es, auch wenn ich es nicht täglich höre.
    Die unmelodische Zwölftonmusik a la Schönberg, Stockhausen usw mag ich übriges auch nicht besonders.

  7. Stefan sagt:

    Mal abgesehen davon, dass es wahnsinnig unterschiedlichen Death-Metal gibt (von melodiös, ja klassisch bis brachial und dreckig), ist Death-Metal meist sehr anspruchsvoll zu spielen. Ähnlich wie Jazz erschließt sich die Tiefe dieser Musik halt nicht jedermann auf Anhieb. Sicherlich gibt es auch sehr primitiven und auch schlecht gespielten Death-Metal, aber gerade du als (Ex)Punk-Rocker solltest dich hüten deshalb ein ganzes Genre ins musikalische Abseits zu stellen.

    Ein Exempel für sehr melodischen (geht noch eingängiger) Death-Metal:
    http://www.youtube.com/watch?v=24N_cHHZEME (speziell „Insanity´s Crescendo (20:06)

    und ein Beispiel für komplexen Death-Metal:

    Insgesamt erinnerst du mich ein bisschen an den AmazingAtheist. Der hatte die Black-Metal Band Immortal als Primatencombo bezeichnet (sinngemäß). Du solltest ein bisschen kritischer zwischen persönlichem Geschmack und künstlerischem Gehalt unterscheiden wenns um dieses Thema geht, das kann dir nur helfen.

    Ich für meinen Teil habe mit Punk-Rock angefangen und musste mich auch erst in die härteren Sachen „einhören“ bevor ich sie wertschätzen konnte. An Geschwindigkeit und Härte muss man sich erst gewöhnt haben bis sich einem z.B. die Genialität erschließt die hinter Tech-Death-Musik steckt.
    Es ist ein bisschen wie mit den griechischen Statuen, die du immer als statisch und langweilig empfunden hast (so hab ichs in Erinnerung, ich wüsste gerade nicht aus welchem Blog-Beitrag ich das weiß), bis du sie durch die Fotographie aus anderen Blickwinkeln betrachtet hast.

    • derautor sagt:

      Ich sehe ja ein, dass es aufwändigeren Death Metal und weniger aufwändigen Death Metal gibt. Ich will jetzt auch nicht die übergroße Kluft zwischen Punk und Metal aufmachen. Aber im Vergleich zu klassischer Musik mit professionellen Sängern und Orchestern ist das doch alles nichts. Weder meine Musik noch Death Metal. Auch aufwändiger Metal/Punk ist doch eher desintegriert im Vergleich zu harmonischen Meisterwerken von Schubert, Mozart und so weiter.

      Das heißt nicht, dass ich jetzt vollkommen damit aufhöre, Punk zu hören (und Dragonforce – allein das Genre „Extreme Power Metal“ ist zu verblödet poserhaft, als dass ich widerstehen könnte). Aber ich würde schon gegenüber einem Klassik-Liebhaber anerkennen, dass auch das Beste meiner Musik im Vergleich zu seiner im Grunde ziemlicher Mist ist.

  8. philosopherofanniversary sagt:

    Als ein begeisterter Anime-Fan höre ich auch sehr gerne J-Music und da vorallem Yuki Kajiura. Eigentlich ist sie mehr Komponistin und für Freunde klassischer Musik sehr empfehlenswert. Das Singen übernehmen unterschiedliche Frauen, von denen jede einzelne ihre besonderen Fähigkeiten hat.

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