Gérard Depardieu folgt Galt

Der französische Schauspieler Gérard Depardieu wurde von John Galt rekrutiert. Als der französische Staat unter der sozialistischen Regierung Hollandes ihm 75% seines durch schauspielerische Leistung erworbenen Einkommens stehlen wollte, zog Depardieu einen Schlussstrich. Jene, die meinen, sie hätten ein Recht auf die produktive Leistung anderer, werden bald unter sich sein. Mal sehen, wessen Einkommen die Plünderer dann „gerecht“ verteilen wollen.

„Beachten Sie, dass jede soziale Bewegung, die damit anfängt, Einkommen ‚umzuverteilen‘ damit aufhört, Opfer zu verteilen.“

„Wer das ‚Recht‘ auf den Wohlstand, den andere produzierten, einfordert, der fordert das ‚Recht‘ ein, Menschen wie Vieh zu behandeln.“

(Ayn Rand)

24 Kommentare zu “Gérard Depardieu folgt Galt

  1. Marc Blömer sagt:

    Ich frage mich, was der Autor unter „produzierten Wohlstand“ verstanden haben möchte? Da wir alles Materielle sowie Immaterielle an den okkulten Mammon Geld ketten, werden wir wohl nicht erfahren, was uns allen Menschen GEMEINSAM wohl steht.

    • derautor sagt:

      Keine Ahnung, was das bedeuten mag. Klingt geradezu okkult.

      • Martin sagt:

        Ehrlich gesagt, ich habe auch kein Wort verstanden. Klingt, als hätte der Schreiber grade einen Schlaganfall gehabt.

    • Rüdiger sagt:

      …“was uns allen Menschen GEMEINSAM wohl steht“? Lebe doch einfach, was Dir selbst wohl steht. Die Verpflichtung der Gemeinschaft ist nicht mehr als: Dir zu ermöglichen, das zu leben, was Dir selbst wohl steht.

      Mit dem „Gemeinwohl“, „in dessen Interesse wir alle Opfer bringen müssen“ usw., wird zuviel Schindluder getrieben.

      Wie man am Beispiel Hollandes sehen kann: Eine Mehrheit in Frankreich hat herausgefunden, dass sie sich selbst Geld wählen kann – und hat Hollande gewählt, der ihnen dies versprochen hat. Nun wird eine wohlhabendere Minderheit ihres Geldes beraubt. Ein Teil der Beute wird an die Wähler verteilt. Mit dem Rest finanziert sich die Bande irrwitzige Projekte, die sie immer als im „Gemeinwohl“ liegend definiert.

      • Alex sagt:

        Die arme wohlhabende Minderheit. Mal ehrlich, glaubt ihr selbst, was ihr da schreibt (das geht sowohl an Rüdiger als auch an Andreas Müller)? Einkommensschwächere Schichten als Räuber zu bezeichnen, ist ziemlich hohl, da bin ich besseres auf diesem Blog hier gewohnt.

        Wenn man die Trends der Einkommensverteilung beobachtet, braucht man nicht viel von Statistik zu verstehen, um zu sehen, dass die Umverteilung mit ganz wenigen Ausreißern seit Jahren nach oben stattfindet. Man kann also kaum von räuberischen oder sozialistischen Tendenzen seitens des „Proletariats“ reden, das ist total an der Empirie vorbei.

        Ist doch auch klar: Reiche haben Geld, viel Geld, und somit massive Ressourcen, ihre Interessen (mehr Geld) durchzusetzen. Und zwar über Anwälte, Anlage- und Steuerberater etc. und zur Not wechselt man eben die Staatsangehörigkeit. So what.

        Daher vielleicht nochmal über die Raub-Semantik nachdenken und das nächste mal etwas gewählter ausdrücken. Dass 75% Spitzensteuersatz etwas absurd ist (und der französischen Staatskasse wenig nützt) sei dahingestellt.

        • derautor sagt:

          In Form von Subventionen und dem „Schutz nationaler / regionaler Märkte“ gibt es auch eine Umverteilung nach oben. Die ist ebenso falsch wie die Umverteilung nach unten. Was meinst du nun eigentlich konkret mit der Umverteilung nach oben?

          • Alex sagt:

            Meine Hauptkritik war die unangemessene „Raub“-Semantik im Beitrag/in den Kommentaren („stehlen“, „Beute“).

            Wenn man sich genau anschaut, wie das Geld verteilt wird und wer Lobby/Einfluss auf die Verteilung von Geld hat, dann ist es doch ein sehr verzerrtes Bild, welches hier widergegeben wird.

            Die Reichen werden immer Reicher, den entsprechenden Statistiken wird hier denke ich keiner widersprechen, oder? Nein? Prima. Dass die einkommensschwächeren Schichten einen besonderen Einkommenszuwachs in den letzten Jahren bekommen haben, sehe ich jedoch nicht. Insofern sehe ich einfach keine Umverteilung von oben nach unten, erst Recht keine, die als Raub bezeichnet werden kann.

            Nochmal: Das bedeutet nicht, dass man die Höhe dieser Steuer nicht kritisieren kann.

        • Martin sagt:

          Das ist ja die Perfidie daran… es sind normalerweise nicht die einkommensschwächeren Schichten selbst, die rauben. Es sind die sich selbst als deren Interessenvertreter ausgebenden, die dauernd neue Helferstellen und Pöstchen für sich selbst schaffen, wert- und nutzlose Angebote um sich selbst zu bereichern. Die gesamte „Sozial- und Hilfeindustrie“ halt.

          • A. Behrens sagt:

            Die Interessensvertreter, die Verteiler, sie können gar nicht anders. Sie brauchen existenziell Arme und Bedürftige. Denn ohne Arme und Bedürftige gibt es keinen Existenzgrund mehr für die Verteiler.

            Aus diesem Grund haben die Verteiler auch ein existenzielles Interesse daran, dass es immer Arme gibt.

        • A. Behrens sagt:

          Die durchschnittliche Rendite am deutschen Aktienmarkt (DAX) beträgt rund 10% (gemittelt über Jahrzehnte). Bestehend aus Dividende und Kursgewinnen.

          Angenommen jemand kauft für 100,- EUR pro Monat mit jährlicher Steigerung gemäß Inflationsrate breitbandig Aktien, dann ist dieser jemand nach 40 Jahren Millionär. Und zwar Millionär nach heutigem Wert, also inflationsbereinigt.

          Es ist damit für praktisch jeden Arbeitnehmer in diesem Land möglich, im Laufe seines Lebens Millionär zu werden und ein gewaltiges Vermögen anzuhäufen.

          Das es nicht passiert, liegt nicht an den bösen Reichen. Die veröffentlichen sogar Bücher wo drin steht, wie sie reich geworden sind (durch sparen und investieren).

          Das es nicht passiert, liegt an den Armen selbst. Wir haben eine Kultur der Bedürftigkeit. Bedürftige bekommen ohne eigene Leistung Zuwendung, während Nicht-Bedürftige als Ausbeuter und Sozialschmarotzer bezeichnet werden.

          • Xazas sagt:

            Ich widerspreche ja wirklich nur ungern und kleinlich bin ich erst recht ungern, aber entweder ich kann nicht Rechnen oder du hast dich da irgendwo vertan.

            Bei einer jährlichen Kapitalerhöhung von 1200+Inflationsausgleich und einer Rendite von 10% hab ich bei einer angenommenen Inflation von 3% nach 40 Jahren nominal ca 680.000 und real ca. 310.000 raus. Ist ne Stange Geld, aber kein Millionär.
            Ich bin auch der letzte der die Verteiler verteidigt, aber ganz so einfach sollten wir es uns dann auch nicht machen, zumal auch eine solche Sparquote nicht für alle Arbeinehmer realistisch ist.

    • freeman sagt:

      Was ist „der Mammon“?
      Nichts Mystisches, kein schrecklicher Götze, sondern schlicht und einfach ein Mittel, um Leistungen, Wünsche und Bedürfnisse in Zahlen fassen zu können.

      Wir könnten stattdessen auch Kaori-Muscheln verwenden – wären dann Kaori-Muscheln böse?

      Oder sind es die Zahlen, die es böse machen?
      Wollen wir zurück in die Zeit vor der Entdeckung des Mathematik?

      Zum Thema gibt es in Atlas Shrugged übrigens eine interessante Rede von Francisco d’Anconia – hier gibt es sie als Auszug:
      http://capitalismmagazine.com/2002/08/franciscos-money-speech/

  2. Martin sagt:

    Hinweis auf einen recht interessanten Artikel ( die beschriebene Studie ist dort verlinkt, dann als PDF downloadbar), der einen möglichen Grund für die fortschreitende Attraktivität sozialistischen Gesabbels hierzulande beleuchtet, mangelnde Mindestkenntnisse ökonomischer Art.
    Bis etwa in die Mitte des Artikels mäandert er ein bischen ums Thema herum, dann wird es aber interessant.

    http://sciencefiles.org/2013/01/11/kan-wirklich-jeder-uberall-mitreden-z-b-wenn-es-um-okonomie-geht/

  3. Lexi sagt:

    Soweit ich weiß, geht es bei den 75% um den Spitzensteuersatz.
    Depardieu „verliert“ also nicht 75% seines Einkommens, sondern lediglich 75% von dem was über die 1.000.000€ hinausgeht.

    Ob er nun soviel bekommt, dass die 1.000.000€ jährlich im Verhältnis zu seinem Gesamteinkommen marginal werden, weiß ich nicht.

    Und was das verlieren angeht, so genießt er gewiss die Annehmlichkeiten, die durch staatlich (also auch anderer Leute Steuergelder) getragene Infrastruktur, Polizei, Feuerwehr etc. existieren.

    • Martin sagt:

      Da hast Du danebengewußt. Es ist sogar noch mehr, denn es gibt bereits auch schon eine „Solidaritätsabgabe“ auf Vermögen, die er auch bezahlt.
      Natürlich genießt er auch die Annehmlichkeiten, die andere genießen, aber wie sollte sich daraus begründen lassen, das er dafür das tausendfache von anderen zahlen sollte?

      • Lexi sagt:

        Zum Beispiel weil es wesentlich ungerechter ist, wenn jeder, von der Friseuse mit 3€ Stundenlohn bis hin zum Megakonzernvorstand mit einem jährlichen Multi-Millionen-Einkommen, dasselbe zahlt.
        Eine Gesellschaft kann nur funktionieren, wenn jeder das bei*steuert*, was er kann.

        • adhoc sagt:

          Bleibt immer noch die Frage warum Steuerprogression und Vermögensabgabe gerechter sind als Einheitssteuer und keine Vermögensabgabe, denn jemand mit mehr Einkommen zahlt auch im zweiten Fall mehr als jemand mit weniger Einkommen

        • Martin sagt:

          Wieso sollte das „ungerechter“ sein?
          Die in Anspruch genommene Leistung ist dieselbe. Gerecht ist, wenn jeder für dieselbe Leistung das gleiche zahlt.

        • Martin sagt:

          Und wie sieht es damit aus, das der Multimillionär durch seine herausragende Leistung, Schaffung von Arbeitsplätzen, produktivitätserhöhendenInvestitionen etc. eh schon das tausendfache zum „funktionieren der Gesellschaft“ beigetragen hat, als die „arme Friseuse“?

          Ein Problem ist, das „gerecht“ per Definition bereits ein Gegensatz zu „sozial“ ist, die Umverteiler aber immer versuchen, das Ganze irgendwie gleichzusetzen. Leider sind die meisten Leutchen durch die jahrzehntelange Propaganda auch bereits entsprechend verblödet.

        • Martin sagt:

          Bei der Beurteilung jeden Eigentumstransfers gibt es zwei grundsätzliche Fragen:
          1. Gibt es das zu transferierende Eigentum?
          Ist das nicht der Fall,kann es auch nicht transferiert werden.
          2. Steht dem Empfänger des Transfers das überhaupt zu?
          Wird die Frage verneint, dann handelt es sich bei dem Transfer schlicht um Diebstahl.
          Irgendwie beschränken sich die Befürworter der hohen Besteuerung sich nur aufs „weil er’s zahlen kann“.
          Das kann man dann als Rechtfertigung begreifen, jeden von dem man glaubt, er könne das „verkraften“ (wobei natürlich die eigenen Maßstäbe gelten….) beliebig auszurauben.

  4. Martin sagt:

    Und weil’s doch auch ganz gut zum Thema paßt:
    Eine Studie, deren Ergebnisse nahelegen, das es grade die faulsten sind, die öffentliche Anstellungen anstreben. Nicht überraschend….

    http://sciencefiles.org/2013/01/12/wissenschaftlich-bestatigt-offentliche-angestellt-sind-faul/

  5. Joachim sagt:

    Letzte Jahr hatte ich die Neuübersetzung ‚der Streik‘ gelesen und war noch nicht ganz überzeugt. Nun, ich gebe Ayn Rand jetzt wirklich Recht.

  6. Martin sagt:

    Danke übrigens für die vor einiger Zeit publizierte Beschreibung und den Link auf „Spiked Online“. Es ist wirklich verblüffend, aber es gibt tatsächlich überzeugte Linke mit Verstand.

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