Max Payne 3: Jetzt ist er ein Sozi

Max Payne 3: Sie haben ihn kaputt gemacht (Bild: Remedy)
Max Payne 3: Sie haben ihn kaputt gemacht (Bild: Remedy)

Bei „Max Payne“ handelt es sich um eine Reihe von Computerspielen, Third-Person-Shooter. Die ersten beiden Teile sind nach wie vor meine liebsten Computerspiele. Es geht um einen Polizisten, der Rache für den Tod seiner Frau übt. Darum wurde der erste Teil auch indiziert. Rache durfte man nämlich nicht. Inzwischen wurde die Indizierung aufgehoben und man darf ihn sich günstig für Android-Systeme runterladen. Offenbar ist Rache jetzt in Ordnung. In Max Payne 2 ging es um die Liebesbeziehung zwischen Payne und der Auftragskillerin Mona Sax.

Die ersten beiden Teile zeichneten sich durch eine stilvolle Atmosphäre im Film-Noir-Stil aus, mit Anleihen bei John-Woo-Actionfilmen (The Killer, Mission Impossible 2) und den Zeitlupeneffekten aus The Matrix („Bullet Time“). Typisch für die Entwicklerschmiede Remedy (Alan Wake) wies die an Kinofilme angelehnte Story außerdem überraschende Wendungen auf, vielschichtige Charaktere mit geheimnissvollen Hintergründen und eine dramatische Handlung ließen Kino-Feeling aufkommen. Vor allem die finstere Atmosphäre, die bitteren Sprüche Paynes, wahnsinnige Gegenspieler, Batman-ähnliche, grotesk-düstere Welten, grandios inszenierte Feuergefechte machen die Spiele zu Klassikern.

Und dann, 2012, brachte ein anderes Entwicklerstudio, nämlich Rockstar Studios (GTA), den dritten Teil der Reihe heraus. Diesmal schrieb nicht Sam Lake – der im ersten Spiel auch Max Payne mimte – das Drehbuch, sondern Dan Houser (Red Dead Redemption). Leider. Weiterlesen „Max Payne 3: Jetzt ist er ein Sozi“

Himmel

Ich hatte gerade eine Diskussion mit einer alten Dame, die mich von der Wahrheit des christlichen Endzeit-Fundamentalismus überzeugen wollte. Schon wieder.

Diesmal habe ich die Chance genutzt, ein populäres aber schechtes Argument von Atheisten gegen die Freuden des Himmels anzuführen: Im Himmel wäre es langweilig.
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