V-Day: Gefährlich, fröhlich, einfach dumm

Am 14.02.2013 fand weltweit der One Billion Rising V-Day (Vagina-Day) statt.

Ich gebe dem Westen noch 30 Jahre.

Siehe auch Vonhaeftens Beitrag für einige der Quellen.

Am Valentinstag verließen Feministen in über 160 Ländern ihre Arbeitsplätze ( „so weit, so gut!“ – sarkastischer Einwurf Ende), um gegen „Gewalt gegen Frauen“ zu demonstrieren. Eigentlich sollte der Valentinstag dazu dienen, Männer und Frauen zusammenzuführen. Nun wurde er zu einem Männerhasstag umfunktioniert. Anstatt den Valentinstag mit etwas Positiven, mit der Liebe zwischen den Geschlechtern zu assoziieren, soll er von nun an mit der Bösartigkeit des Mannes in Verbindung gebracht werden.

Statt Valentinskarten – „Liebst du mich, kreuze an: Ja, nein, vielleicht“ – werden Männerhasskarten übergeben werden: „Schlägst du Frauen, kreuze an: Ja, nein, vielleicht“.

Eingeleitet wurde die Aktion von der Feministin Eve Ensler, die für das Theaterstück „Die Vagina-Monologe“ verantwortlich ist. In dem Stück werden Monologe von Frauen über Sex wiedergegeben. Mal gehts um vergewaltigte Frauen, mal um die ersten sexuellen Erfahrungen einer 13-jährigen. Sex ist eben Sex, wo ist der Unterschied? In der Zeit von „Piss Christ“ und Künstlern, die für viel Geld ihre Exkremente an Museen verkaufen, keine Überraschung.

„Die Betonung der Vagina fordert implizit die großen Sexualtheorien von Freud und Jacques Lacan heraus“, schrieb der SPIEGEL in einer Rezension. Also die Sexualtheorien vom längst widerlegten Wiener Quacksalber, der alle psychischen Probleme auf sexuelle Erfahrungen in der Kindheit zurückführte, und vom postmodernen Dummschwafler aus Frankreich, der uns bei der Sokal-Affäre so viel zu lachen gab. Die Sokal-Affäre zeigte auf, dass nicht einmal Lacons treueste Anhänger in der Lage waren, seine Texte von blankem Unsinn zu unterscheiden.

Die Belege sind ÜBERALL

Wikipedia:

Die Aktion wurde von Ensler initiiert, nachdem sie mit der Veröffentlichung der Vagina-Monologe 1998 den Anstoß für die V-Day-Aktionstage gegeben hatte.[8] Einer der Auslöser für ihren Aufruf waren die Äußerungen des US-amerikanischen Politikers der Republikanischen Partei Todd Akin über Abtreibungen, bei der selbst Schwangerschaften, die durch Vergewaltigung entstehen, nicht beendet werden dürften, da nach seiner Auffassung der weibliche Körper von sich aus eine Schwangerschaft verhindern könne, wenn es sich tatsächlich um eine Vergewaltigung gehandelt habe.

Niemand stimmte dieser Äußerung zu. Auch Konservative sahen sie als skandalös an – was man natürlich nicht weiß, wenn man die Publikationen der Republikaner nicht liest, wie Feministen. Es wird immer Leute geben, die unsinnige Äußerungen machen. Dass eine Milliarde Frauen wegen so einem Quatsch auf die Straße gehen sollten, sagt einiges über die Beteiligten aus, nichts über die Republikaner. Das einflussreiche republikanische Kampfblatt Frontpage Magazine schrieb beispielsweise über die Äußerung Todd Akins:

Wenige bezweifeln, dass der Kommentar auf tiefgehende intellektuelle Inkompetenz zurückzuführen ist und das gesamte konservative Establishment ist sich ausnahmlos einig, dass eine solche Person das konservative Anliegen nicht repräsentieren darf.

Klare Worte, aber das interessiert die Feministen wenig. Stattdessen wurde Eve Ensler die Ehrendoktorwürde vom Middlebury College verliehen. „Für ihr Engagement für die Zerstörung der Liebe“ oder so ähnlich.

Also, warum versammelten sich an jenem Tage Frauen und tanzten? Eve Ensler:

WARUM TANZEN?

“Durch Tanzen nehmen wir Platz ein, und obwohl es keine feste Richtung hat, tun wir es gemeinsam. Tanz ist gefährlich, fröhlich, sexuell, heilig, störend und ansteckend und er bricht die Regeln. Es kann überall passieren, jederzeit mit jeder und jedem, und es ist kostenlos. Tanz verbindet uns und treibt uns, weiter zu gehen, und das ist der Grund, warum er im Zentrum von One Billion Rising ist. “

Achso! Und ich dachte schon, die wären einfach geisteskrank. Aber nein, denn Tanzen ist gefährlich, fröhlich, heiß, kalt, nüchtern, betrunken, scharf, wässrig, ein bisschen salzig, rot, blau und vor allem grün! Er bricht die Regeln (welche?). Und er ist kostenlos, verdammter Kapitalismus! Schließlich werden Frauen vor allem in kapitalistischen Ländern geschlagen. In Indien oder Saudi Arabien lebt sichs viel gleichgestellter.

Der gefährliche, sexuelle Tanz erinnert an den Tanz der Mänaden bzw. Bakchen aus der griechischen Mythologie, die einen Mann lebendig zerrissen.

„Gewalt gegen Frauen gibt es nicht nur in Indien. Es gibt sie auch in Deutschland, in Frankfurt und in unserer Nachbarschaft“ – Frankfurter Frauendezernentin Sarah Sorge (Grüne)

Eben. In Indien werden Frauen vielleicht von einer Gruppe Männer entführt, vergewaltigt, geschlagen und schließlich getötet – aber in Deutschland, da trauen sich selbst alte FDP-Politiker, jungen Journalistinnen ihre Tanzkarte anzubieten!

Und sich drum rum stellen

Im Facebook-Blog der Veranstalterinnen des Berliner Tanz-Events gegen Frauengewalt hieß es:

Danach kommt der Song mit Text und wir heben die Hände zum Himmel im Gebet, führen den kompletten Tanz durch (für weitere Übungstermine oben in “Veranstaltungen” reinschauen).
Zum Schluß: so lange wie möglich (und wie es für jede/n angenehm ist) den Zeigefinger hoch halten, Stille, danach mit Würde die Mitte verlassen und sich drum rum stellen.

Wo immer Schwachsinn zelebriert wird, da ist das Gebet nicht fern. Gott erschuf zwar die bösen Männer, die Frauen schlagen – aber hey. Gebet ist irgendwie tiefgründig und so. „Danach mit Würde die Mitte verlassen und sich drum rum stellen“. Drum rum stellen. „Mit Würde: Das Drumrumstellen und seine Funktion im modernen Feminismus“ von Dr. Iris Bitterfeld. Wir emanzipierten, selbstbestimmten Frauen versammeln uns jetzt an einem öffentlichen Ort und tanzen, weils gefährlich und sexuell ist und dann beten wir, weils Tanzen außerdem heilig ist und dann stellen wir uns drum rum!

Aaaaaaaaah!

Natürlich waren die „Solidarität für Palästina“-Judenhasser auch wieder mit von der Partie.

Ich bin so satt von dieser Vergewaltigungssoße!

Lest euch mal diesen ehrendoktorwürdigen Text von Ensler durch: Fertig damit!

Haben die schon mal was von ABSÄTZEN gehört in ihren feministischen Wohlfühlteestuben?

Ich bin so fertig mit dieser Vergewaltigungs(un)kultur, dieser Vergewaltigungsmentalität
und den Vergewaltigungsseiten auf Facebook.

Welche Vergewaltigungsseiten auf Facebook? Wir werden es niemals erfahren. Aber es gibt sie. Ganz bestimmt. Irgendwo muss sich die „Vergewaltigungskultur“ ja manifestieren. Einige vage Bemerkungen sollten ausreichen, um das zu beweisen. Facebook ist so groß, das merkt eh keiner, dass es dort keine „Vergewaltigungsseiten“ gibt.

Ich habe so die Nase voll von diesen Außerirdischen. Überall lauern sie uns auf! Sie sind in meinem Kopf! Sie sind in unser aller Köpfe! Und auf Facebook! Uaaaaah!

Lasst uns unseren Zorn und unser Mitgefühl miteinander verbinden, damit wir das Paradigma der
globalen Vergewaltigung beenden können.

Das „Paradigma“ der globalen Vergewaltigung? Klingt wissenschaftlich, da muss was dran sein.

Zugegeben habe ich auch die Nase voll von „Vergewaltigung“, insbesondere vom Gerede der Feministen über eine angebliche „Vergewaltigungskultur“, die nicht existiert (außer in der islamischen Welt – aber wir wollen hier tanzen und nicht gesteinigt werden für kritische Äußerungen) und die lediglich erfunden wurde, um die Geschlechter gegeneinander aufzuhetzen, um die bürgerliche Gesellschaft zu destabilisieren und mit dem neuen Klassenkampf endlich die klassenlose Gesellschaft herbeizuführen – soweit die radikalfeministische Theorie.

Alleine darum sollte man die Vergewaltigungsstatistiken auf absolut Null herunterfahren. Auf der anderen Seite interessieren sich Feministen nicht für empirische Zusammenhänge, also werden sie sich einfach eine neue Variante der „stillen“ oder „unsichtbaren“ Vergewaltigung herbeifantasieren, wenn es gar keine reale mehr gibt, wie es die Marxisten schon mit dem Rassismus taten, um ihre Quoten an US-Universitäten (erfolgreich) durchzusetzen.