Nichts statt Freiheit

"Ist der Markt ein Gott?", fragen sich Volker Jung, Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, und Udo Steffens, Präsident der Frankfurt School of Finance & Management im evangelischen Magazin chrismon, Ausgabe 4/2013. Volker Jung, intimer Kenner der Gedanken und Pläne vom Schöpfer des Universums, fürchtet Konkurrenz vom "Markt". Berechtigt?

Um diese Frage zu beantworten, muss man erst einmal wissen, wovon die Rede ist.

Was ist der "Markt"?

"Der Markt" sind Menschen, also wir, wenn wir freie Entscheidungen treffen.

Was ist "Gott"?

Gott ist unendlich. Doch alles ist, was es ist – und nichts anderes. Alles ist quantitativ und qualitativ begrenzt: Es ist so viel – und nicht mehr. "Unendlich" in Bezug auf eine Quantität bedeutet nicht "sehr groß", sondern "größer als irgendeine spezifische Menge". Das bedeutet: Keine spezifische Menge – also eine Quantität ohne Identität: Gott ist nichts Bestimmtes.

Gott ist der Schöpfer des Universums. Doch etwas kann nicht aus nichts erschaffen werden. Es gibt kein "nichts". Es gibt keinen leeren Raum. Der Raum legt die Beziehungen zwischen Entitäten fest. Ein Mensch in München hat eine bestimmte Position im Verhältnis zu der Grenze eines "Behälters", in diesem Fall Bayern. In Bayern befindet sich München und es liegt an der Grenze zu anderen Bundesländern wie Hessen. Die Bundesländer haben eine bestimmte Position im Verhältnis zur Grenze Deutschlands. Ein Raum ohne etwas darin, ohne Grenze, ohne Verhältnis zu anderen Behältern, ist bedeutungslos.

Gott ist allmächtig. Doch alles kann nur seiner Natur gemäß handeln. Wenn Gott alles tun kann, dann ist er nichts Bestimmtes. Gott ist – aber Gott hat keine Identität. Gott ist also nichts Besonderes – um nicht zu sagen: Gott ist nichts.

"Ist der Markt ein Gott?" bedeutet: "Sind freie Menschen nichts?"

Offenbar nicht. Laut Volker Jung und Martin Luther heißt "einen Gott haben" so viel wie: "dass da jemand ist, von dem ich alles Gute erwarte und bei dem ich Zuflucht suche in allen Nöten."

Also sind es weder man selbst noch andere Menschen, von denen man alles Gute erwartet und bei denen man in allen Nöten Zuflucht sucht. Vielmehr ist es das unbestimmte Nichts.

Und das Nichts muss mit staatlicher Gewalt gegen die Freiheit verteidigt werden. Zitate von Volker Jung:

"Aber Wachstum kann nicht unbegrenzt sein, denn die Rohstoffe der Erde sind endlich."

"Die Finanzkrisen zeigen, dass wir mit unreguliertem Wachstum Risiken eingehen. Es braucht globale Institutionen, die Regeln setzen und überwachen."

"Wir brauchen auch Gesetze, Verbote."

"Das sind Geschäfte mit Geschäften von Geschäften. Das wird immer unübersichtlicher und das finde ich bedrohlich, das muss man politisch begrenzen."

"Glauben heißt anzuerkennen, dass ich mein Leben nicht allein schaffe und auf Gnade angewiesen bin. (…) Was ich bin und kann, wird mir geschenkt. (…)."

"Unser Mischsystem aus öffentlich-rechtlichen und privaten Anstalten ist sinnvoll. Sonst würden wir kultureller Zugänge beraubt."

"Das kann der Markt zum Beispiel nicht allein regeln: Leute zusammenführen."

Zwischen Volker Jungs Kapitalismuskritik und derjenigen linker Atheisten gibt es keinen bedeutsamen Unterschied.

Sie empfinden ein Bedrohungsgefühl, das daraus resultiert, dass sie die Wirtschaft nicht verstehen und sich aus Furcht nicht ernsthaft darum bemühen, sie zu verstehen (was sich im Gespräch darin zeigt, dass Jung Udo Steffens nicht wirklich zuhört). Sie wenden sich panisch an den Staat, dass er der Bedrohung gewaltsam Einhalt gebietet.

Psychologisch ist dies ein Resultat aus mangelndem Selbstvertrauen – dem Eindruck, man sei nicht qualifiziert, sein Leben selbst zu "schaffen" und man bedürfe der Erlaubnis, der "Gnade" einer höheren Macht wie dem Staat oder Gott. Was man ist und kann, hat demnach nichts mit den eigenen Entscheidungen zu tun, sondern es wird einem "geschenkt" von einer höheren Macht. Freie Menschen finden selbst nicht zusammen, sondern sie brauchen die höhere Macht, die sie zusammenführt.

Die anti-liberale Mentalität in der Nussschale.

3 Kommentare zu “Nichts statt Freiheit

  1. Zhuangzi sagt:

    Meister Aufgeblasen hat Angst davor, die Menschen und die Dinge würden nicht von selbst zueinander finden. Deshalb wendet sich Aufgeblasen an seinen Gott und wird am Hofe vorstellig. Beamte sollen die Dinge ordnen. Da aber alles von selbst geschieht, bleibt am Hofe nicht viel zu tun. Nur das Unvermeidliche zu tun, das wäre der Weg des Weisen.

  2. sba sagt:

    Habe gerade festgestellt, dass ich doch jetzt Zeit habe.Habe ich also den Artikel zu Ende gelesen und das Interview gelesen und festgestellt, dass Du Steffens' Aussagen zusammen fasst und auswertest und, dass ihr beide eine ziemlich wichtige Unterscheidung m.E. nicht ganz hinbekommen habt, wobei ich Dir als Nichttheologen weniger einen Vorwurf machen kann und der an Steffens dafür größer ausfällt. Vom Anfang:

    1.: Was ist Gott?
    Aha, das passiert also, wenn Scholastik sich zu protestantischer Theologie äußert. Interessant.(Zur Klärung: "scholastisch" geht es bei Gott abgesehen vom Menschen los, während wir (oder jedenfalls Luther) beim Menschen in Bezug auf Gott loslegen.) Deine Herleitung zu

    "Also sind es weder man selbst noch andere Menschen, von denen man alles Gute erwartet und bei denen man in allen Nöten Zuflucht sucht. Vielmehr ist es das unbestimmte Nichts."

    sieht auf den ersten Blick logisch aus (Definition, Relation, Schlussfolgerung), auf den zweiten dekonstruktivistisch, eben weil es zum vorgestellten Gottesbegriff Luthers nicht hinreicht, mit der Frage anzufangen, was Gott (als Individuum) sei, sondern vielmehr darum geht, was einen Gott (als Gattungsbegriff; als Funktion) haben bedeute. Steffens' Wiedergabe ist insofern fehlerhaft oder zumindest missverständlich, als er aus irgendeinem Grunde meint, sofort mit einer Personalität einsetzen zu müssen, was Luthers Formulierung im Großén Katechismus samt dem Kontext (Auslegung des Ersten Gebotes) zuwider läuft:

    "Was heißt ein Gott haben und was ist Gott? Antwort: Ein Gott heißet das, dazu man sich versehen soll alles Guten und Zuflucht haben in allen Nöten. Also daß ein Gott haben nichts anders ist, denn ihm [der als Gott fungierenden Entität, SK] von Herzen trauen und gläuben, wie ich [Luther] oft gesagt haben daß alleine das Trauen und Gläuben des Herzens machet beide Gott und Abegott" (BSLK 560,9-17)

    Man muss ein bisschen aufpassen, weil die Wertung nach dem "wahren Gott" schon mit hineinschießt, aber primär geht es ersteinmal nicht um eine Wesensbestimmung Gottes, sondern darum, wie ein Mensch zu seinem Gott kommt. "Denn die zwei gehören zuhaufe, Glaube und Gott. Worauf Du nu (sage ich [Luther]) Dein Herz hängest und verlässest, das ist eigentlich Dein Gott." (560,21-24) Moderner formuliert: Was auch immer die bewusste Grundlage Deines Lebens ist, wir nennen es "Deinen Gott". (Und das müsste auch für Frau Rand durchgehen können. Als höchsten, als ultimativen Wert gibt die das eigene Leben an; die Scholastik in persona Thomas von Aquin definiert Gott als summum bonum, höchstes Gut, höchsten Wert. Wenn also Leben= höchster Wert und höchster Wert= Gott, dann Gott=Leben (oder, logisch zwar irrelevant, performativ aber für die Akzentsetzung wichtig: Leben= Gott…was komischerweise auch irgendwo im NT steht).

    Zusammengefasst: Eines Menschen Gott (als Funktion des Lebensfundamentes) kann alles Mögliche und Unmögliche sein und ist durchaus nicht "nichts".

    Erst danach geht es um die Frage nach wahrem Gott und falschem Gott bzw. nach Gott und Abgott:

    "…Gott [diesmal als den, "persönlichen" Gott; SK] zu haben kannst Du wohl abnehmen, daß man ihn nicht mit den Fingern ergreifen und fassen noch in Beutel stecken oder in Kasten schließen kann." (563,3-6).

    (Nebenbei gefragt: Stimmst Du mir zu, dass dieser Satz eigentlich auch auf das Leben zutrifft?)

    "Das heißet ihn aber gefasset, wenn ihn das Herz ergreifet und an ihm hanget. Mit dem Herzen aber an ihm hangen, ist nichts anders, denn sich gänzlich auf ihn verlassen. Darümb will er uns von allem andern abwenden, das außer ihm [also Geschöpf; SK] ist, und zu sich ziehen, weil er das einige ewige Gut ist." (563,6-13).

    Und das ist m.E. der eigentlich wesentliche Unterschied zwischen uns, das Kriterium für die Bestimmung des höchsten Gutes. Rand sagt "Leben" (als Leben in der Welt) mit dem Hinweis, dass beyond the grave=Tod. '"Wir" sagen "Gott" mit dem Hinweis auf den Schöpfer der Welt, der Existenz und des Lebens, sowie auf die Ewigkeit (die "Ihr" uns nicht abnehmt.) Wenn Du mir daraufhin sagst, dass das, was ich "Gott" nenne, nichts ist, dann von mir aus (wenn auch nicht ohne, dass ich darauf hinweise, dass dieser Eindruck letztlich bloß dadurch entsteht, dass sämtliches Wahrnehmbare eben Geschöpf ist und nicht Gott…letztlich ist es eine ontologische Differenz; und natürlich, dass der Vorwurf in beide Richtungen werfbar ist.).

    Ansonsten: Wer hat Dir eigentlich den Floh ins Ohr gesetzt, dass Gott "unendlich" sei? Und in welchem Sinne unendlich (temporal, spatial, quantitativ, qualitätiv (was ist "qualitativ unendlich?))?
    Was die anfängliche Schöpfung angeht…nunja; die Gelehrten streiten weiter. Dass es kein "Nichts" gibt, maf innerhalb des Universums zutreffen; für ein Außerhalb bräuchte man im Außerhalb einen Raum, der "dort" gar nicht vorhanden sein dürfte. Btw. ist der Raumbegriff, den Du in Anschlag bringst, gar nicht so weit von Schopenhauers entfernt; dieser lässt sich aber kaum noch mit dem Phänomen in Einklang bringen, das in der Physik als "Raum" bezeichnet wird. Der Physiker in mir hat dazu eine These, zu deren Nachweis mir allerdings Zeit und Mathematik fehlen. Sollte es jemals klappen, könnten alle diesbezüglichen Probleme gelöst sein; oder wir stecken dann in größeren Schwierigkeiten, als jemals zuvor. (und nein, ich phantasiere nicht. Ich mache bloß bei der Jagd nach der Verbindung zwischen Planck und Einstein mit; und ich kenne meine Falsifikationsbedingungen).

    2.: Was ist Gnade?
    Du psychologisierst an der Stelle. Angewiesenheit auf Gnade als Hinweis auf mangelndes Selbstwertgefühl. Mag ja so aussehen, geht aber am theologischen und anthropologischen Sinn der Sache vorbei. Dieser ist zweierlei, einmal hinsichtlich der Ausgangsbedingungen, andermal hinsichtlich der Endbedingungen. Zum Ersten:Kannst Du mir zustimmen, dass niemand sich initial selbst erzeugen kann, sondern vielmehr das eigene Leben, die eigene Existenz als Bedingung der Selbsterzeugung und Selbsterhaltung von anderswoher bekommen muss? Profan und irgendwie auch trivial gesagt: Dass man Eltern braucht, die einen zeugen und gebähren um überhaupt zu sein? Und ferner, dass diese Zeugung und diese Geburt unverdient geschehen? Und, dass hinsichtlich dieser Unverdientheit, hinsichtlich dieses "Ich habe nichts dazu getan" von der eigenen Geburt als von einer Gnade gesprochen werden kann (jedenfalls, wenn man unter "Gnade" eine unverdiente Gewährung eines Wertes versteht (also unter anderem auch Ausdruck von Wohlwollen ist) – was auch auf die oben von Dir angegebene Gnade als "Erlaubnis" zutrifft, insofern sie als Gewährung des Rechtes auf die Erlangung und Erhaltung eigener Werte ergeht…also eigentlich halte ich, offen gesagt, die Gleichsetzung von Gnade und Erlaubnis für Mist (sorry) weil zu eng geführt)? Natürlich ist es Sache der Eltern, was sich mit der Fortpflanzung bezwecken, was sie davon wollen und sich erhoffen. Das kann einem betr. der Konsequenz recht egal sein, solange diese Konsequenz bloß die eigene Geburt ist, zu der man nichts getan hat, weil man dazu gar nichts tun konnte, weil es einen noch gar nicht gab. Und sich die Geburt nachträglich zu "verdienen" kann, solange es mit rechten Dingen zugeht, wohl nur dadurch geschehen, dass man das eigene Leben erfolgreich erhält? Diese Fragen sind nicht ganz so rhetorisch gemeint, wie sie vielleicht aussehen, denn Du kannst gerne "nein" dazu sagen und dann eben nicht die Schlussfolgerung teilen, dass es legitim sein kann, den Fakt, selbst am Leben zu sein, bereits als Gnade zu erfahren. Und davon ausgehend, dass das eigene Leben, als Gnade verstehbar, die notwendige Vorraussetzung für alles andere ist, in dieser Weise diese Gnade, und von daher verallgemeinert, Gnade überhaupt (konkretisiert in der einen, ohne die sonst gar nichts geht) die Vorraussetzung für alles andere ist. Falls dies teilbar ist (und wenn nicht, würde mich natürlich Deine Gegenposition interessieren), sind wir gar nicht so weit voneinander weg. Jedenfalls auf der Phänomen-Ebene. Der eigentliche Unterschied besteht auf der ontologischen Ebene, auf der "Freiheit der Wahl und Entscheidung" und "Schöpfungsordnung" sich gegenüberstehen. Beispiel Ehe: Leute, die meinen, zusammen zu passen, entscheiden sich verbindlich, ihre Leben miteinander  zu teilen und wenn sie können und wollen, auch Kinder zu bekommen. Im "Sermon von der Ehe" führt Luther dies auf das berühmte "Seid fruchtbar und mehret Euch" zurück und damit letztenendes auf die anfänglich gesetzte Schöpfungsordnung (zugleich räumt er auch ein, dass es Menschen gibt, die nicht zur Ehe gemacht sind; und ob man das nun "Bestimmung" nennt oder schlicht daran scheitert, dass man niemanden mit einem geeigneten Wertekanon findet, bleibt sich gleich). Verallgemeinert und zurück auf die Gnade gelenkt heißt das, dass Schöpfungsglaube (m.E.) 1. besagt, dass die Welt, das Dasein und alles sich, analog zum Menschen durch die Geburt, nicht selbst verdankt (was Du gerne bestreiten kannst; wichtig ist mir hier nur das Folgende), sondern einer initialen Gnade als Gewährung des Wertes ihrer Existenz, zu dem sie und man nichts dazu getan hat; 2., dass Gott die Welt nuneinmal so geschaffen hat, wie wir sie kennen und erforschen können, ob wir ihn nun darin (an)erkennen oder nicht. (Aus diesem Grund ist die Welt relitiös anzusehen m.E. auch, die Dinge so zu sehen, wie sie sind, nur in einem andern Licht…oder in einem anderen Schatten, je nach Gusto; und verstehe ich auch gewisse Wissenschaftsfeindlichkeiten in "meinen eigenen Reihen" nicht).

    Zum Zweiten: Gnade hinsichtlich der Endbedingungen. Insofern es sich um eine rein christlich-interne Angelegenheit handelt, zu der wir niemals auf einen Nenner kommen werden, könnte der Punkt, der zur Soteriologie und Eschatologie gehört, eigentlich irrelevant sein, wenn Steffens ihn nicht – durch unzureichende Unterscheidung – mit hineingezogen hätte. Diese Unterscheidung ist die zwischen Soteriologie und Ethik (zwischen denen per Analogieschluss zwar Querverbindungen möglich sind, m.E. viel mehr aber auch nicht) und von da aus zwischen dem Bezug des Menschen zu Gott und dem Bezug des Menschen zur Welt.Stein des Anstoßes ist ja, dass Steffens aus der Angewiesenheit auf Gnade anscheinend ethische Schlussfolgerungen gezogen sehen möchte. Christlich-spezialethisch mögen solche Erwägungen eine Rolle spielen, etwa in der Frage, ob wir bedingungslos vergeben sollten oder nicht (was m.E. durch die Natur der Vergebung gar nicht möglich ist, jedenfalls im strengen Sinne des Wortes "Bedingung" ). Ansonsten meint die Angewiesenheit auf Gnade (hinsichtlich der Endbedingungen) erstmal den Bezug des Menschen zu Gott, der, wie jede andere Person auch, eine Beziehung zu ihm zulassen muss, damit sie zustande kommen kann, und sie aber auch verweigern kann, ohne, dass man ihn, wie jede andere Person auch, dafür zur Rechenschaft ziehen könnte. In der Ethik geht es aber um den Bezug des Menschen zur Welt, der durch die Gnade hinsichtlich der Anfangsbedingungen bereits gegeben ist. Diese Sache ist also für alle Lebenden bereits eingelöst und die ethische Schlussfolgerung ist, sein Leben zu leben. An der Stelle greife ich dann in die scholastische Trickkiste um die Brücke zur objektivistischen Ethik zu basteln: Der Gott, der die Welt so geschaffen hat, wie wir sie kennen, hat uns auch die Vernunft gegeben, um sie zu erkennen und in der Schöpfungsordnung ermächtigt, unser Leben zu leben, was im biblischen Zeugnis so klingt:

    Machet Euch die Erde untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, dass auf Erden kriecht. (Gen. 1,28)

    Zusammenfassung: Die Gnade, die ethisch relevant ist, ist uns allen bereits widerfahren. Die Gnade, die Steffens vermutlich meint und vermutlich ethisch relevant sehen möchte, hat mit der allgemeinen Ethik (auch auf christlicher Seite, solange sie Doktore Luther nicht aufkündigt) eher weniger zu tun.

  3. sba sagt:

    Mist, Verwechslung…man ersetze gedanklich oben "Steffens" durch "Jung". :-/

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