Neues im Feuerbringer-Magazin

Das Feuerbringer-Magazin wird stetig erweitert und dazu gehören nicht nur die Blogeinträge…

1. Video zum Vortrag?

Das Video zu meiner Einführung in den Objektivismus in Mannheim wird noch von den Säkularen Humanisten für eine Veröffentlichung auf YouTube bearbeitet. Wer möchte, dass ich es danach online stelle, der kann mich nach wie vor mit großzügigen Spenden (siehe PayPal-Button rechts auf dem Blog oder schreibt mir) dazu motivieren. Ich danke schon einmal den bisherigen Spendern! Es ist schön, wenn man wirklich merkt, dass die eigene Arbeit anerkannt wird.

2. Erweitert: Metaphysik

Ich habe schon einmal den Metaphysik-Bereich in der Philosophie-Zentrale des Magazins erheblich erweitert. Dort findet man nun nähere Erklärungen über die Axiome und auch weitere Aspekte, die im Vortrag nicht erwähnt wurden.

Es folgen ähnliche Erweiterungen der anderen Philosophiebereiche.

Entschuldigung übrigens, dass die internen Links noch nicht alle funktionieren. Ein Relikt vom Umzug auf die neue Domain. Sie werden auch überarbeitet.

3. Neuer Autor: Wolfgang Scheide

Zum ersten Mal in der Geschichte des Feuerbringer-Magazins und seines Vorgängers habe ich einen festen Co-Autor aufgenommen. Wolfang Scheide ist der einzige andere aktiv publizierende Objektivist Deutschlands. Von daher fand ich es naheliegend, die Kräfte zu bündeln und dies eben auf der Website mit der größten Besucherzahl.

Wolfgang Scheide hat die Websites Objektivismus Heute und Objektivismus für Dummies ins Leben gerufen.

Er zählt sich dezidiert zu der David-Kelley-Fraktion des Objektivismus, die Alexander Fürstenberg (objektivismus.de, wird nicht weitergeführt) als „Neo-Objektivisten“ bezeichnet. Diese Fraktion sieht den Objektivismus als „offene“ Philosophie an mit einigen Grundprinzipien, die man als Objektivist teilen muss. Ich selbst zähle mich zu keiner speziellen Fraktion, weil ich einfach nichts mit diesen persönlich verstrittenen Gesellen zu tun habe. Inhaltlich vertrete ich zu 99% die offizielle Version des Objektivismus – was David Kelley allerdings auch tut, wenn man mal darüber nachdenkt. Schließlich sagte Ayn Rand nicht, man dürfe keine Tugenden wie Kelleys „Wohlwollen“ ergänzen. Mich überzeugen die Argumente und es ist mir egal, ob jemand meint, ich müsste dieses oder jenes glauben.

Das Ayn Rand Insitute leistet wichtige Aufklärungsarbeit, auch wenn Leonard Peikoff ein schwieriger Mensch zu sein scheint, der gerne andere ausschließt. Die Atlas Society bietet allerdings kostenfreie Webinars und mehr kostenfreie Aufklärungsvideos, Texte und sogar ganze Bücher als PDF an.

4. Einladung von Co-Autoren

Bei der Gelegenheit möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass auch jeder, der als Gastautor für meine Bücher tätig war, hier als fester Co-Autor willkommen ist. Wenn ansonsten noch jemand Interesse hat, könnt ihr mir schreiben – allerdings wäre man normalerweise zunächst Gastautor, nicht bereits Co-Autor.

Ihr müsst euch erst durchpaddeln lassen wie in der Simpsons-Folge, in der Homer einem Geheimbund beitritt. Na gut, müsst ihr nicht.

5. Inhalte zum Drucken / als PDF

Der neue grüne Button mit der Aufschrift „Print Friendly“ unter allen Beiträgen und Seiten ermöglicht den Lesern, diese auszudrucken oder als PDF zu speichern.

7 Kommentare zu “Neues im Feuerbringer-Magazin

  1. Joachim Sohn sagt:

    Servus Andreas,
    Du weißt aber schon, dass jede Aussage über den Objektivismus einzig rein subjektiver Natur sein kann, oder?
    Wie sagte schon der chilenische Neurobiologe Hamberto Maturana:
    ‚Alles was gesagt wird, wird von einem Beobachter gesagt‘
    Recht hatter 🙂

  2. Bjoern sagt:

    Aus ökonomischer Sicht ist es nicht ratsam, die Preishöhe den Käufern zu überlassen. Noch schlimmer sind freiwillige Spenden.

    Ich wäre bereit für deinen Vortrag zu zahlen, wenn er mir danach exklusiv zur Verfügung steht. Aber eine Spende, damit jeder in sehen kann? Ein Teil meiner selbst rebelliert gegen die Vorstellung. Vielleicht ist das sogar unmoralisch.

    Mein Vorschlag zur Verbesserung: Exklusive Zusatzinhalte für Zahlungswillige. Damit könnte ich leben.

    • Das Projekt hatte ich ja schon einmal mit dem „Exklusiv-Bereich“ des Blogs, aber das hat sich nicht durchgesetzt. Für so etwas ist mein Magazin zu klein, das ist den Leuten nicht zu vermitteln. Spiegel.de kann so etwas machen, ich nicht.

      Grundsätzlich verstehe ich es irgendwo, andererseits machen die Atlas Society und das ARI dasselbe. Im Grunde geht das in die Richtung ehrenamtliches Engagement, Volksaufklärung. Wenn es nicht weh tut, kann mans machen. Zudem ergibt sich dadurch die Möglichkeit, das Video zu teilen und zu kommentieren. Oder man sieht die Spende, wie es auch manche sehen, als Gegenleistung für all die Beiträge an, die sie hier auf dem Blog lesen dürfen – ohne dafür zahlen zu müssen. Insofern ist es doch wieder ein Tausch.

      • Bjoern sagt:

        Vielleicht ist es wirklich eine Frage der Größe, aber falls du es noch mal versuchen solltest, schlage ich „Free2Read“ mit dem gestaffeltem „Kickstarter“ Spendensystem vor. (5,-€ ideelle Spende, bei 10,-€ 15 Minuten Bonusvideo, bei 250,- € Themenwahl eines Blogposts etc.)

        Anders Thema: Was hältst du von der „Alternative für Deutschland“?

        • Free2Read habe ich nicht gefunden. Gibt es eine Website dazu?

          Von der „Alternative für Deutschland“ halte ich überhaupt nichts. Eine weitere nationalistische Partei von vielen.

          1. Der Euro ist nicht das Hauptproblem. Irgendwann einmal, sobald ein freies Bankensystem etabliert ist, kann man sich mal über den Euro aufregen – bzw. ist es dann nicht mehr nötig. Wir brauchen keine „kleineren Währungsverbünde“, sondern Freiheit!

          2. Inflation durch das Überschwemmen des Marktes mit Geld (egal welche Währung) ist das Hauptproblem.

          3. Nein, nicht jedes Volk sollte demokratisch über seine Währung entscheiden dürfen. Sondern jedes Individuum. Woraus natürlich gemeinsame Währungen in geografischen Regionen entstehen würden. Währungen, die tatsächlich etwas wert sind. Am besten, das noch mit dem Goldstandard decken.

          4. „Über Glühbirnen und Gurkenkrümmungen kann der Bundestag alleine entscheiden.“ Ach, und warum sollte er darüber entscheiden dürfen?

          5. „Wir fordern ein Steuersystem, in dem Reiche absolut und prozentual stärker belastet werden als Arme.“ Und wie begründet ihr das doch gleich? Lasst mich raten… gar nicht? Ich fordere die Abschaffung aller Steuern bis auf die Mehrwertsteuer, die dazu dient, die legitimen Staatsaufgaben zu finanzieren.

          6. „Wir fordern, dass die Höhe der Renten langfristig garantiert wird.“ Ich wünsche mir, zusammen mit Dornröschen in Atlantis zu leben.

          7. „Wir fordern, eigene Kinder stärker bei der Rentenberechnung zu berücksichtigen. Ein Durchschnittsverdiener mit zwei eigenen Kindern muss ohne zusätzliche betriebliche oder private Ersparnis eine ausreichende Rente erzielen können.“

          Ach, muss er das? Wieso?

          Mir geht das auf die Nerven. Ich werde einen Blogbeitrag zum Thema schreiben.

          • Bjoern sagt:

            Free2Read habe ich aus Free2Play abgeleitet (sorry für die Irreführung). Oberbegriff hierfür ist Freemium. Darunter fallen zumeist Geschäftsmodelle aus dem IT Bereich.

            Die Brücke zur Vermarktung von schriftstellerischer Leistung sehe ich durch die Natur des immateriellen Werts gegeben.

            Meine Vision war, dass du deinen Vortrag, wie bei Kickstarter, veröffentlichst sobald eine bestimmte Spendenhöhe erreicht ist. Anreize zum Spenden erhalten die Leute, wie bei Kickstarter, durch Zusatzinhalte basierend auf der Höhe der Spende.
            Ergebnis ist, dass allen der Vortrag zur Verfügung steht und die Spender für sie wertvolle (!) Zusatzinhalte gemäß der Spendenhöhe erhalten.

            Einzige Merkwürdigkeit an dieser Stelle ist, dass der Vortrag ja bereits existiert. Aber vielleicht kannst du so ein zukünftiges Projekt finanzieren? Beispielsweise dein nächstes Buch.

            Mir fallen gerade noch allerlei andere Vermarktungsideen ein, aber ich will nicht ausufern.

            Danke für deine Meinung zur AfD. Obwohl ich dir in deiner Kritik zustimme, finde ich die Partei immer noch reizvoller als die gegenwärtige Politik. Das ist ein übles Zeichen.

      • Auf der anderen Seite wäre es natürlich weitaus einfacher, Vorträge für YouTube anzufertigen, wenn die User dafür bezahlen müssten. Könnte man sich für die Zukunft mal vormerken. Aber diesen hier möchte ich dann doch für alle anbieten.

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