Boston-Reaktion: Der Westen hasst sich selbst

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Inzwischen ist die Zahl der Todesopfer beim Marathon-Anschlag in Boston auf drei angewachsen, die Zahl der Verletzten auf 150. Die Zahl meiner Nerven nach einer Flut von relativierenden Facebook-Kommentaren auf einen.

Die Amerikaner seien so böse wie ihre Feinde, man solle sich nicht auf die Seite des Westens schlagen, ich soll nicht irgendwelche Minderheiten vorverurteilen (ich spekulierte, dass möglicherweise radikale Muslime für den Anschlag verantwortlich sein könnten), die „Terroristen“ waren vielleicht gar keine (weil nämlich auch harmlose Nicht-Terroristen die Zuschauer und Läufer eines Marathons in die Luft jagen) und es wurden ja nur ein paar Menschen getötet im Vergleich zur viel höheren Zahl von Opfern durch betrunkene Autofahrer.

Und die haben alle das Wahlrecht.

Wie zu erwarten wurde mir auch noch richig schön das Wort im Mund herumgedreht, damit jemand „faschistisch“ schreien konnte. Wahrscheinlich beschweren sie sich jetzt, dass ich ihnen das Wahlrecht abnehmen will. Dabei wäre es eine viel bessere Idee, sie einfach in der Wüste auszusetzen.

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