Es waren radikale Muslime!

Nun ist die Identität der Terroristen bekannt, die zwei Bomben auf dem Bostoner Marathon zündesten: Es waren zwei Islamisten, die den Anschlag als Teil ihres heiligen Krieges gegen die freie Welt begriffen.

Die nächsten paar Seiten möchte ich nur zu gerne mit Ausführungen darüber füllen, dass ich Recht hatte und meine Kritiker nur Unsinn redeten, aber stattdessen gibts mehr Details über die Terroristen.

Es handelt sich um Tamerlan Tsarnaev, der in einem Feuergefecht mit der Polizei von Massachusetts getötet wurde, und seinen Bruder Dzhokhar. Die beiden Brüder sind Muslime aus Südrussland. Was ihre Motivation angeht, kann sich jeder selbst überzeugen.

Hier ist Tamerlans YouTube-Seite, die mit islamistischer Propaganda gefüllt ist. Dort sind unter anderem zwei Videos von Scheich Feiz Mohammed untergebracht, der laut der Zeitung The Australian „Muslime dazu auffordert, die Feinde des Islams zu töten und der Märtyrer mit einer gewalttätigen Interpretation des Dschihads lobt“. Tamerlan bezeichnete sich als „sehr religiös“ und gab an, dass seine italienische Freundin zum Islam konvertiert sei.

Und hier hätten wir Dzhokhars Social-Network-Seite, die ebenso mit islamistischer Progaganda gefüllt ist. Dzhokhar war demnach auf der „Cambridge Ringe & Latin School“ und Boston und wollte Karriere und Geld machen, was er sich offenbar kurzzeitig anders überlegte.

Die zwei Terroristen waren tatsächlich weiße Männer, aber keine gebürtigen Amerikaner. Das stellt Linke vor praktisch unlösbare Schwierigkeiten, da sie seit dem Anschlag behaupten, rechte, weiße Amerikaner, die Muslime hassen, hätten die Anschläge verübt. Jetzt waren es allerdings weiße Muslime, die Amerikaner hassen. Im Grunde unmöglich. Gut, dass ich nicht vollkommen bescheuert bin, sonst würden sich jetzt echte Probleme für mein Weltbild ergeben.

Für liberale Islamkritiker gibt es dagegen keine Überraschungen. Religiöser Wahn hat nichts mit Hautfarben zu tun.

Wie Robert Spencer schreibt, wird sich niemand für die Spekulationen über terroristische Tea-Party-Anhänger entschuldigen. Stattdessen werden wir jetzt wieder Linke in den Medien sehen, die vor rechten, weißen Amerikanern und ihren eventuellen Racheaktionen gegen Muslime warnen. Bald werden sie „Terroristen“ erneut in Anführungszeichen setzen, wenn Terroristen einen weiteren Anschlag verüben. Sie werden jene, die von einem Dschihad gegen die freie Welt ausgehen, zu paranoiden Rassisten erklären. Wenn der 11. September, London, Madrid, Fort Hood nichts ändern konnten, wird Boston auch nichts ändern.

Was sich sehr bald ändern wird ist, dass ihnen niemand mehr zuhört und sie niemand mehr wählt.

P.S.

9 Kommentare zu “Es waren radikale Muslime!

  1. Mme. Haram sagt:

    wenn man Leserkommentare in der SZ („Prantl-Prawda“) liest bekommt man eine Vorstellung vom Begriff Realitätsstörung

    „LostName vor 4 Stunden
    Man muss sich schon sehr hinterfragen dass gerade in einem Land wie den USA solche Anschläge und Amokläufe in ständiger Folge stattfinden. Ein Land, dass einen rigoros rassischtisch agierenden destruktiven Polizeistaat unterhält fordert so etwas bei dieser Waffen und Schiesspulverfreiheit wohl einfach sprichwörtlich heraus. Ist der Zugang zu Gewaltmitteln derart offen für alle, frage ich mich was all die Depressionen und grossen Trauerbekundigungen sollen, wenn man nicht strikt den Waffenzugang , und zwar für alle Privatpersonen untersagt. !?
    Damit wäre wohl auch nichts mehr ausgerichtet, angesichts der Zahl was es in freier Hand schon an Waffen gibt.
    Wer seinem Volk Krieg als Philosophie des Starken verkauft über TV, der braucht sich halt nicht zu wundern wenn er das ideell gesäte Gedankentum in Kleinkriegen und Anschlägen im eigenem Land erlebt.
    Sämtliches Geheuchel erübrigt sich darüber.
    Ich kann kein Volk sich maßlos bewaffnen lassen und glauben es wäre alles Friede Freude Eierkuchen und in Butter. Sowas ist einfach scheinheilige Doppelmoral.
    Das war sicherlich nicht der letzte Akt dieser Art.

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    Sag-Geschwind vor 4 Stunden
    Interessante Interpretationen des Autoren-Teams. Ich verstehe, dass ein Schwerpunkt der Verfasser darin besteht, die Anschläge aufgrund von Hörensagen mit Muslimen in Verbindung zu bringen und die Beschuldigten als besonders böse darzustellen: „oder soll man sagen: genießen“.

    Interessant auch die naive Interpretation: „Die Jagd nach ihm wächst sich zum Live-Drama aus“.
    Den Autoren kommt nicht der Gedanke, hier einer medial ausgeschlachteten Hatz dystopischer Natur das Wort zu reden.

    8 Leser empfehlen diesen Beitrag“

    • Rüdiger sagt:

      Wie man sogar noch Angriffe auf die USA für seine widerwärtige antiamerikanische Hetze nutzen kann!

      Egal was passiert: Man kann es immer so kneten und drehen, bis es die USA als „rassischtischen Polizeistaat“ (sic) entlarvt.

      Dass Deutsche bei praktisch *allen* Problemen reflexhaft den Ruf nach mehr staatlicher Kontrolle, mehr staatlichen Massnahmen, nach Gesetzen, Erlassen, Ausschüssen, Arbeitskreisen und staatlichen Sonderzuwendungen für besonders Betroffene im Munde führen, war beinahe zu erwarten und hat vielleicht mit ihrer Geschichte zu tun. Wenn etwas Schlimmes passiert, liegt es immer daran, dass den Bürgern zu viele Freiheiten gegeben wurden. Deshalb kommen sie auf böse Ideen, z.B. ihre Mitbürger auszubeuten oder totzumachen.

      Aber auch in Amerika wird dieser Anschlag genutzt, um Stimmung gegen das 2. Amendment zu machen, wonach jeder Bürger das Recht hat, eine Waffe zu tragen. Allen Totalitaristen seit jeher ein Dorn im Auge: Was ist, wenn die Bürger das Vertrauen ihres Staates verlieren? Sie könnten die Waffen ja gegen ihren fürsorgenden Vater Staat wenden.

      Ich habe mir noch nicht die Zeit genommen, um Sen. Rand Pauls ziemlich lange Filibuster-Rede zu diesem Thema anzuhören

      Vielleicht sollte ich es einmal tun… Hat das jemand anders unter den Feuerbringer-Lesern mal gemacht und kann sie kurz zusammenfassen? 🙂

      • sba sagt:

        Das interessanteste am „Polizeistaat“-Kommentar, finde ich, ist ja der Widerspruch, der am Ende gleich aber unbemerkter Weise angeführt wird, als von „Pulver- und Bleifreiheit“ (oder so ähnlich) die Rede ist – normalerweise neigen Polizeistaaten dazu, ihre Bürger zu entwaffnen (was auch immer das über die BRD aussagen mag).

        PS: DEn wollte ich unterbringen, seit es ihn gibt:
        Zach Weinersmiths Erklärung, warum die Leute im Netz so gerne so impertinent sind
        http://www.smbc-comics.com/index.php?db=comics&id=2939#comic

  2. Ich bin bekennender Christ und es macht mir Angst wie das Leben sich in Deutschland entwickelt. Immer mehr greift die islamistische kultur auf unser Land über, geht zum Teil schon so weit dass eine Politikerin habe den Namen vergessen, meinte aus Kirchen die nicht mehr genutzt würden könne man doch eine Moschee bauen. Vor Jahren gab der Bundesgerichtshof in einem Urteil bekannt dass Kreuze, die das Symbol unseres Glaubens sind in Klassenzimmern entfernt werden sollten. weil es angeblich die Religionsfreiheit verletzen soll. Moslimische Schülerinnen dürfen aber mit dem Kopftuch in die Schule. Der türkische Ministerpräsident Erdogan beschwerte sich in Deutschland würde in den Schulen Muslime diskrimminiert um sie zu Christen zu machen. Unsere Regierung beugt sich vor dem Islam lässt eine fremde zum Teil christenfeindliche Kultur in unser land. Während in islamischen ländern Christen verfolgt werden. In meinem Arbeitsplatz musste ich Ostersonntag arbeiten, manchmal Sonntags deswegen habe ich gekündigt. Die Moslems haben extra eine halbe Stunde mehr Mittagspause am Freitag für ihr Gebet bekommen. Ich frage mich was können wir Christen tun damit bei uns etwas geschieht. Beten dass unser jesus wirklich bald kommt?Oder ist unsere Regierung gefragt oder unsere Kirchen?

    • Da hilft nur der liberale Rechtsstaat mit gleichen Rechten für alle. Religiöse Vorrechte gegeneinander auszuspielen bringt nichts. Dass Kreuze nicht ins Klassenzimmer gehören, ergibt in einem Staat, in dem Religion Privatsache ist, auch Sinn. Dass muslimische Schülerinnen ihre Kopftücher und christliche Schüler ihre Kreuze tragen dürfen, ebenfalls, da es keine Schuluniformen gibt. Das sind säkulare Grundregeln, die alle Religionen gleichermaßen betreffen.

      Die Vorrechte von Muslimen bei einer Mittagspause kann ich dagegen kaum einsehen. Dies obliegt zwar dem jeweiligen Arbeitgeber, allerdings tut er sich damit keinen Gefallen, wenn er Menschen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit bevorzugt.

    • Andreas Dietz sagt:

      David Williams: „Während in islamischen ländern Christen verfolgt werden.“

      Dieses Argument kommt immer wieder und es langweilt bereits. Weil Menschen unterschiedlichen Glaubens in anderen Ländern durch den Staat nicht gleichbehandelt werden, heißt das doch nicht, dass wir hier in Deutschland ebenfalls dazu berufen sind, Angehörige religiöser Minderheiten schlechter zu stellen, bzw. die einen (die Christen) zu privilegieren und die anderen zu benachteiligen.

      Oder man stelle sich dieses Argument in Anwendung auf einen anderen Sachverhalt vor: „Während in Nordkorea Regimekritiker in Arbeitslager gesperrt oder gleich hingerichtet werden…“ – Sollen wir das dann ebenfalls tun?

      Zur Mittagspause am Freitag: Ich kann mir nicht vorstellen, dass Muslime diese halbe Stunde nicht zu anderer Zeit nacharbeiten müssen. Und was geht Sie das überhaupt an? Solange jeder die in seinem Arbeitsvertrag vereinbarte Leistung bringt, ist doch alles in Ordnung!

      Weiter: „Beten dass unser jesus wirklich bald kommt?Oder ist unsere Regierung gefragt oder unsere Kirchen?“

      Und sonst fällt Ihnen nichts ein? Wie ist es mit dem Gedanken, für die eigenen Belange selbst die Verantwortung zu übernehmen? Das Sie gekündigt haben, ist ein solcher Schritt. Suchen Sie sich einen Arbeitgeber, mit dem Sie vereinbaren können, dass Sie zu den Ihnen wichtigen Tagen ausnahmslos frei haben. Und bieten Sie ihm dafür etwas an (besondere Fähigkeiten und Leistungen, Verzicht auf einen Urlaubstag etc.). Es ist Ihre Sache, nicht die der Regierung.

    • sba sagt:

      Erfrischend neue Konstellation: Andreas M schießt nicht sofort aus allen Rohren (danke übrigens dafür), dafür geht Andreas D zum Angriff über. Ist ja immernoch Platz für einen Eireniker, der in diesem Falle Herrn Dietz eine andere Lesart vorschlagen möchte, die auf dem Vorlauf basiert: „Unsere Regierung beugt sich vor dem Islam…“ Dies hat in der Tat nicht zu passieren (im Übrigen gegenüber keiner Religion) und es zu lassen ist etwas komplett anderes, als Menschen, die sich selbst dem Islam zuordnen (lassen) schlechter zu stellen. Die Analogie zu Nordkorea wäre dann in etwa „Während in Nordkorea Regimekritiker hinter Gittern landen oder gleich exekutiert werden, exportiert die Bundesregierung jedes Jahr drei Kilotonnen Harzer Uran dorthin für das Versprechen, nicht auf der atomaren Abschussliste zu stehen“ (fiktional..hoffe ich) — oder sollten wir, in Gestalt unserer staatlichen Vertreter, etwa mit verbrecherischen Regimen kooperieren? Und ist Verfolgung aufgrund Bekenntnis (sei es zu Jesus, sei es zur Freiheit, sei es zur Freiheit eines Christenmenschen) etwa kein Verbrechen?
      Betreffs der halben Gebetsstunde fehlen uns indess schlicht die Daten. Kann dazu nur sagen, dass gerne mal ein riesiger Unterschied besteht zwischen „so würde ich es regeln, weil es vernünftig ist“ und „so ist es geregelt“. Ganz nebenbei könnte man an dieser Stelle das System der Stundenlähne überdenken und sich fragen, ob es nicht effizienter wäre, die Leute für Arbeit zu bezahlen, statt für verbrachte Zeit.

      „Die Kirche“ ist, letztens, ein immer etwas doppeldeutiger Begriff. Vermutlich muss man eine Weile drin gewesen sein, bevor man aufhört, bei ihrer Erwähnung ausschließlich an die bekannte Institution zu denken und auch die andere, eigentliche, wesentliche Bedeutung mit zu hören: Die Gesamtheit der Gläubigen vor ihrem Herrn Jesus Christus (übrigens hat Luther schon mit der Doppeldeutigkeit des Wortes gekämpft).Natürlich weiß ich nicht, welches von beidem Herr Williams meinte, traue ihm aber die letztere Meinung zu.

      Herrn Williams möchte ich zunächst fragen: Was soll denn geschehen? Sie schreiben, dass Ihnen bei einigen momentanen Entwicklungen Angst wird und zum Teil kann ich dies nachvollziehen. Ich halte Angst allerdings nicht unbedingt für hilfreich, eher für eine Versuchung. In der Regel ist sie für konstruktives Handeln ebenso hinderlich, wie nicht zu wissen, was man zu erreichen wünscht. Geht es etwa um die Abwehr von Bedrohungen für ein friedliches (Zusammen-)Leben, so denke ich, täten wir gut daran, mit Verfechtern der Freiheit zu kooperieren (einer der Gründe, warum ich hier durch den Äther oxidiere). Gehen dabei Vorrechte der Institution „Kirche“ verloren, ist dies ein kleiner Preis dafür, dass wir, die Einzelnen, unsere natürlichen Rechte behalten und von da aus weiter operieren können — wobei ich dazu sagen muss, dass ich es generell für eine gute Idee hielte, wenn wir uns stärker vom Staat trennen würden. Mittlerweile laufen wir ohnehin mehr nebenher, als noch effektiv intervenieren zu können oder zu müssen – letzendes muss die Obrigkeit „bloß“ für geordnete zivilie Verhältnisse sorgen (und wo sie das nicht tut, sollten wir selbstverständlich an der Tür stehen und anklopfen bis der Riegel herausfällt). Aber sonst: Ist unser Ressort einfach ein anderes, und könnten wir mit eigenen, kleineren aber dafür auch festeren Strukturen besser agieren (funktioniert in den USA ebenfalls; und sich ähnlich zu strukturieren heißt ja nicht gleich, die theologischen Packete mit zu kaufen).
      Geht es – andererseits – um den (Wieder-)Aufbau christlicher Strukturen, so werden wir unserer Schwestern und Brüder davon überzeugen müssen. Und, wenn es um Mission geht, in der Tat, beten (Bekehrung liegt nicht und lag nie in menschlicher Hand). An uns ist es dabei allerdings, ob Christentum in menschlicher Gestalt den Menschen etwas mitzuteilen und für sie beizutragen hat oder nicht. Entweder haben wir gute Ideen anzubieten, oder wir werden zu Recht ignoriert.

      Es grüßt alle Angesprochenen und alle nicht angesprochenen freundlich
      Sebastian K

      • Andreas Dietz sagt:

        sba: „(…) eine andere Lesart vorschlagen möchte, die auf dem Vorlauf basiert: “Unsere Regierung beugt sich vor dem Islam…” Dies hat in der Tat nicht zu passieren (im Übrigen gegenüber keiner Religion) und es zu lassen ist etwas komplett anderes, als Menschen, die sich selbst dem Islam zuordnen (lassen) schlechter zu stellen.“

        Es besteht hier nicht nur die Befürchtung, der deutsche Staat könne sich dem Islam beugen. Wir haben es nämlich auch mit der Tatsache zu tun, dass der Staat vor dem Christentum bereits am Boden liegt; eine Position, die er freiwillig eingenommen hat und in der er sich offenbar wohl fühlt. Er sollte also schleunigst aufstehen und mal schauen, wer sich da neben der Christenheit mittlerweile noch so alles versammelt hat um seine Ehrerbietung einzufordern. Ein höflicher Knicks in alle Richtungen wäre wohl in Ordnung. Dann kann jeder seiner Wege gegen.

        • sba sagt:

          Habe ich generell kein Problem mit (außer, dass mich gerade das Gefühl beschleicht, irgendetwas verpasst zu haben).
          Nebenbei wollte ich eigentlich bloß darauf hinaus, dass der Verweis auf Christenverfolgungen durchaus anders gemeint sein kann (und vermutlich hier anders gemeint ist), als Sie ihn deuteten.

          S

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