Ayn Rands ungeschriebener letzter Roman

…sollte ihren Notizen zufolge den Titel „To Lorne Dieterling“ tragen. Es sollte um eine junge Tänzerin gehen, die „vollkommen durch ihre Liebe zu Werten motiviert“ ist und darum, wie sie in einer feindlichen Welt diese Geisteshaltung aufrechterhalten kann. Die beiden musikalischen Werke, die das positive Lebensgefühl dieser Tänzerin vornehmlich ausdrücken, Leitmotiv des Romans, sollten die Overtüre von Vivaldis „La Traviatta“ und „Will o the Wisp“ von Edward McDowell sein.

Laut Leonard Peikoff kam Rand am Ende ihres Lebens somit zu dem Thema zurück, das sie am Anfang ihrer Karriere belastete: Wie existiere ich in einer Welt voller irrationaler Menschen? Peikoff zufolge gelingt dies Rand mit Hilfe ihres „Willens zum Denken“ über jedes Thema und durch ihr exzessives Schreiben.

Quelle: The Journals of Ayn Rand

Hier sind die Leitmotiv-Werke des ungeschriebenen letzten Romans von Ayn Rand (Der Streik):