Mehr Epistemologie!

Im Philosophiebereich gibt es ein größeres Update! Wie zuvor die Metaphysik habe ich nun die objektivistische Epistemologie näher ausgeführt. Quelle sind meine rausgekürzten Notizen aus der Einführung in den Objektivismus. Der Teil kam in der Einführungsvorlesung also nicht vor. Diesmal habe ich zur Illustration auch einige Bilder eingebaut.

Epistemologie ist ein großer Teilbereich der Philosophie und befasst sich mit der Frage: Wie gelangt der Mensch an Wissen?

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Zitate von Ludwig Erhard

Bundesarchiv, B 145 Bild-F004204-0003 / Adrian, Doris / CC-BY-SA„Ich meine, dass der Markt an sich sozial ist, nicht dass er sozial gemacht werden muß.“

„Nichts ist unsozialer als der Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken lässt.“

„Es ist mein hauptsächlicher Ehrgeiz, den deutschen Menschen zu befreien und ihn wieder zu seinem Bewusstsein seiner eigenen Kraft, seiner Stärke und seiner Würde zu verhelfen.“

„Ich habe diese Flucht vor der Eigenverantwortung drastisch genug gekennzeichnet, wenn ich sagte, daß, falls diese Sucht weiter um sich greift, wir in eine gesellschaftliche Ordnung schlittern, in der jeder die Hand in der Tasche des anderen hat.“

„Ich habe als Bundesminister 80 Prozent meiner Kraft dazu verwendet, gegen Unfug anzukämpfen.“

Würde Ludwig Erhard, Gründer der Sozialen Marktwirtschaft (die er weitgehend mit der freien Marktwirtschaft gleichsetzte), von den Toten zurückkehren, ich würde wieder wählen gehen. Sogar als Zombie mit einem Bruchteil seiner geistigen Kräfte wäre er den heutigen Politikern vorzuziehen.

Das Leiden der israelischen Zierfische

Ich wurde nun also darüber aufgeklärt, dass die Israelis den Palästinensern ihr Grundwasser abgraben und es in Aquarien für Zierfische leiten. Wie verdammt böse ist das denn? Vielleicht habe ich die Sache zu schnell abgetan und einfach zu wenig Mitleid gezeigt mit den Zierfischen.

„Warum müssen wir in diesem scheiß Terroristenwasser rumschwimmen, Nemo?“

„Weil 75% der weltweit generierten Zierfischproduktion heute nicht mehr aus Vietnam kommt, sondern aus Israel.“

„Scheiße, echt?“

„Verdammt wahr.“

„Ich kanns ja verstehen, dass die Israelis irgendwie an Grundwasser rankommen müssen, aber warum ausgerechnet welches, das durch Palästinensergebiete fließt? Da ist bestimmt das Blut von toten Juden drin.“

„Na, danke, jetzt werde ich nie wieder was trinken. Ist ja nicht so, als würde ich mein ganzes Leben in diesem Wasser verbringen.“

Aber mal echt: Wäre ich ein Zierfisch, der von diesem abgepumpten Grundwasser lebt, von dem es ja so schrecklich wenig gibt auf der Welt (2/3 der Erdoberfläche alias 365,5 Millionen km² bestehen aus Wasser), dann würde ich den ganzen Tag nur weinen. Weinen, bis all die Tränen wieder ins palästinensische Grundwasser zurückgeflossen sind. Und dann weine ich noch ein bisschen mehr, bis ich vertrockne, weil ich die ganze verdammte Schande nicht ertragen kann, in diesem von palästinensischen Waisenkindern geklauten Wasser herumzuschwimmen.

Und wie zierlich sehen Zierfische noch aus, die sich trocken geweint haben? Nicht sehr zierlich, so viel steht fest. Nicht sehr zierlich.

Das dämlichste Argument gegen Israel

„Ist es nicht unbestrittene Tatsache, dass 75% der weltweit generierten Zierfischproduktion aus mittlerweile nicht mehr aus Vietnam, sondern aus Israel kommen und dass diese Zuchtfarmen in der Wüste vor Palästina stehen und für deren Betrieb auch palästinensisches Grundwasser genommen wird und davon nicht gerade wenig?“

Aus einer Diskussion über meinen neuesten Artikel über den Nahostkonflikt.

Da wünscht man sich die Vorwürfe wegen Hostienschändung zurück. Der Raub des wertvollen Grundwassers der Palästinenser, nur um verwöhnen Zierfischen zu gefallen! Es ist eine Schande, schändlich, schändlicher, schändlichest!

Aufruf an die Muslime

Aufruf an Muslime (PeoplesCube.com und feuerbringer-magazin.de)

Das müssten Imame predigen, dann wäre die Welt ein besserer Ort!

Wenn ich es mir recht überlege: Die Welt wäre auch dann ein besserer Ort, wenn christliche Pfarrer das predigen würden.

Oder wenn irgendwer in Deutschland das predigen würde, außer einer Handvoll von Liberalen.

In der Tat bräuchten wir mehr Imame, die den Deutschen diese Botschaft verkünden würden.

Text von The People’s Cube, Übersetzung: AM. Weiterlesen

Nahostkonflikt in Kürze

Zeit für eine Schocktherapie. Eine kleine Einführung in den Nahostkonflikt:

Ziele

Palästinenser (Mehrheit): Zerstörung von Israel, Errichtung eines islamischen Staates

Israel: Von den Nachbarn in Ruhe gelassen werden.

Methoden

Palästinenser (Unterstützung durch Mehrheit): Gezielte und absichtliche Tötung von jüdischen Zivilisten, Wahl einer Terrorgruppe (Hamas, zuvor Fatah) zur Regierung.

Israel: Gezielte und absichtliche Tötung von islamistischen Terroristen, Vermeidung ziviler Opfer; wiederholt großzügige Friedensangebote.

Staatsform

Israel: Liberale Demokratie mit Verfassung, Gewaltenteilung, unabhängigen Gerichten, Wahlen, Marktwirtschaft

Palästina: Rechtsfreier Terrorstaat

Hintergrund

Die Ursache des Nahostkonflikts ist der irrationale Hass der (jeweils laut zahlreichen Umfragen: meisten, nicht aller) Palästinenser auf Juden. Sie hassen die Juden, weil 1. sie Juden sind und der Koran sowie die antisemitischen Schriften und Filme, die in der muslimischen Welt weit verbreitet sind (wie die Protokolle der Weisen von Zion und Nazi-Propaganda), nichts Nettes über Juden zu sagen haben, 2. die Juden sich weigern, als unterdrückte und misshandelte Dhimmis in einem islamischen Staat zu leben und 3. weil der jüdische Staat viel wohlhabender und sicherer ist als jeder islamische Staat. Obwohl Prophet Mohammed etwas anderes versicherte.

Der Nahostkonflikt begann nicht mit der Gründung des Staates Israel, sondern schon lange davor; nämlich in Form antisemitischer Pogrome und Massaker der „Palästinenser“ an Juden, die ohnehin bereits als Dhimmis in der Region leben mussten, wann immer sich eine muslimische Mehrheit fand. Übersicht über die größten antisemitischen Massaker in Nahost vor 1947:

Der Pogrom von 1920

Das Massaker von Jaffa von 1921

Das Massaker von Hebron von 1929

Das Massaker von Safed von 1929

Das Massaker von Tiberias von 1938

Unterstützung der Nazis durch die Palästinenser von 1941-45: Die Palästinenser haben im Zweiten Weltkrieg die Nazis unterstützt. Der Großmufti von Jerusalem, Haj Amin al-Husseini, sprach sich explizit für den Holocaust aus und bat Hitler persönlich darum, auch die Juden in Palästina auszurotten, was Hitler ihm versprach. Der Mufti rekrutierte 20 000 Muslime für die SS, die jüdische Zivilisten, darunter Frauen und Kinder, in Ungarn und Kroatien ermordeten.

Eichmanns Stellvertreter Dieter Wisliceny, der 1948 als Kriegsverbrecher gehängt wurde, sagte bei den Nürnberger Prozessen folgendes über den Mufti aus: „Der Mufti war einer der Initiatoren der systematischen Ausrottung des europäischen Judentums und er war ein Kollaborateur und Berater von Eichmann und Himmler bei der Ausführung dieses Plans. (…) Er war einer von Eichmanns besten Freunden und er hatte ihn regelmäßig angestiftet, die Ausrottungsmaßnahmen zu beschleunigen.“

Der Mufti sprach sich entschieden gegen eine geplante Vereinbarung der Deutschen mit der britischen Regierung aus, 5000 jüdische Kinder gegen 5000 deutsche Kriegsgefangene auszutauschen. Die Kinder hätten nach Palästina flüchten können. Die Intervention des Muftis war erfolgreich. Die Kinder wurden in polnischen Konzentrationslagern vergast.

Der Nahostkonflikt ist die verschärfte Fortführung der palästinensischen Terrorkampagne gegen die Juden, die teils religiös und teils polit-ideologisch (antisemitische Verschwörungstheorien, Leben der Palästinenser in primitiven Stammeskulturen, Ablehnung der Aufklärung) begründet ist.

Egalitarismus und Überwachung

Die Überwachung in den USA ist das logische Resultat der Opposition zur Diskriminierung. Polizeiarbeit bedeutet diskriminierende Verdächtigung und Untersuchung. Diskriminierend bedeutet unterscheidend. Die Polizei unterscheidet zwischen Verdächtigen und Unverdächtigen, zwischen stärker und weniger stark Verdächtigen. Man durchsucht am Flughafen den 30-jährigen Muslim, der gerade aus Pakistan zurückkommt und der schon ein kleines Strafregister hat. Man untersucht keine kleinen Mädchen, die gerade vom Besuch der Oma zurückkommen. Diskriminierung.

Ebenso überwacht die Polizei – auf gerichtliche Anordnung – nur diejenigen, bei denen es klare Anzeichen gibt, dass sie bald einen Anschlag durchführen wollen. Die Polizei überwacht nicht Dieter Schmidt, wenn er am Telefon die Einkaufsliste für Sonntag mit seiner Frau durchgeht. Diskriminierung.

Lehnt man die Unterscheidung zwischen Menschen ab und erklärt, dass jeder gleich ist – im Sinne von identisch, nicht im Sinne von „gleich vor dem Gesetz“ – und man ist für die Sicherheit der Bürger verantwortlich, gibt es nur noch eine Option: Man muss jeden Bürger unterschiedslos überwachen.

So viel zu den realweltlichen Auswirkungen der Ideologie des Egalitarismus.