Jenseits des Wohlfahrtsstaates

After the Welfare State ist ein Buch, dass sich mit der Geschichte und den Problemen des Wohlfahrtsstaates beschäftigt. Neun Aufsätze hat der Herausgeber Tom G. Palmer zwischen die Buchseiten gepackt, die auf nur 136 Seiten das Thema angehen.  In dem Aufsatz “Bismarck’s Legacy” erinnert Palmer an die preußischen Wurzeln des Wohlfahrtsstaates. Abhängigkeit, schreibt Palmer, sei keine “unbeabsichtigte Konsequenz” des Wohlfahrtsstaates, sondern sein vorrangiges Ziel. Otto von Bismarck machte daraus auch gar kein Hehl: “Wer eine Pension hat für sein Alter, der ist viel zufriedener  und viel leichter zu behandeln als wer darauf keine Aussicht hat.” (Bismarck, Gespräche, Bd. 2, S. 337).

Ari Armstrong (“The Objective Standard” Sommer 2013) hält  After the Welfare State für  eine exzellente Einführung in die Thematik, auch wenn er kritisch vermerkt, dass das Buch nicht beschreibt, wie der Wohlfahrtsstaat beendet werden kann und wie freiwillige Institutionen seinen Platz annehmen können. Aber wie auch immer man dieses Buch bewerten möchte, man muss nicht unbedingt bezahlen, wenn man sich den Inhalt ansehen möchte: das Download ist kostenlos.

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