Wie werde ich zu einer unerwünschten Person?

04.09.21.SwordInjustice-X

Der Religionswissenschaftler und Islamkritiker Robert Spencer (Jihad Watch) durfte im Juni 2013 nicht nach England einreisen. Die Begründung des Innenministeriums: „Ihre Anwesenheit hier trägt nicht zum Gemeinwohl bei.“ Pamela Geller, eine amerikanische Objektivistin, die den Blog Atlas Shrugs betreibt, durfte ebenso nicht einreisen. Gellers und Spencers gemeinsames Verbrechen: Islamkritik.

Laut einem Brief des britischen Innenministeriums durfte Spencer folgendes nicht sagen: „Der Islam ist eine Religion und ein Glaubenssystem, das Krieg gegen Ungläubige anordnet, mit dem Ziel, ein Gesellschaftsmodell zu etablieren, das mit der westlichen Gesellschaft vollkommen unvereinbar ist und weil die Medien und die Regierung die Ursachen des islamischen Terrorismus nicht anerkennen wollen, bleiben diese Dinge weitgehend unbekannt.“

Allerdings gibt es zwei Arten von Menschen, die das sagen. Die eine Art von Mensch darf nach England reisen, die andere nicht. Hier ist der Unterschied. Wenn man den Islam so beurteilt, wie oben beschrieben, und man findet es richtig, dass er einen Krieg gegen Ungläubige anordnen soll, dann darf man einreisen. Findet man das schlecht, darf man es nicht. Spencer nennt als Beleg Mohammed al-Arefe, ein Islamist, der problemlos nach England einreisen durfte.

Also, seht euch vor, was ihr denkt und was ihr sagt, sofern ihr jemals den Big Ben sehen wollt! Wenn euch jemand fragt, was ihr vom Islam haltet, sagt einfach: „Wir werden den Krieg gegen die Ungläubigen gewinnen und ein Weltkalifat errichten, Sie erbärmlicher Dhimmi!“ Dann bekommt ihr einen Stempel.

Es war eine Konservative, ein Mitglied der Torys, die Innenministerin Theresa May, die Spencer und Geller die Einreise verbot. Und der ehemalige Tory-Abgeordnete Paul Goodman unterstützte das Verbot.

Spencer hat allerdings den einen Fehler gemacht, bei einer Konferenz der EDL (English Defense League) sprechen zu wollen, scheinbar eine Hooligan-Organisation, die gegen Muslime wettert. Obwohl ihn die Islamkritikerin Melanie Phillips auf seinen Fehler hinwies, wollte Spencer es nicht einsehen. Hier Phillips Replik. Pat Condell hat jedoch eine positive Meinung über die EDL.

Es gibt nun eine Petition, die die britische Innenministerin auffordert, das Einreiseverbot für Spencer und Geller wieder aufzuheben. Ich habe sie unterschrieben und dazu notiert: „Wenn Hassprediger von der Redefreiheit profitieren, sollten sich auch ihre Kritiker darauf berufen können.“

Zur Petitionhttp://www.gopetition.com/petitions/allow-pamela-geller-and-robert-spencer-to-speak-in-uk.html

Wer möchte, kann auch eine geplante Klage gegen das Einreiseverbot finanziell unterstützen: http://www.indiegogo.com/projects/lawsuit-to-fight-the-british-ban-of-pamela-geller-and-robert-spencer

Mark Humphrys empfiehlt den Briten, die libertäre UKIP zu wählen.

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