Beuten Frauen Männer systematisch aus?

John Collier: Lilith (Adams erste Frau, eine der vier Königinnen der Dämonen und erster Soccubus)

John Collier: Lilith (Adams erste Frau, eine der vier Königinnen der Dämonen und erster Succubus)

…und beschweren sich auch noch darüber? Einige Zahlen sprechen dafür.

Arprin hat auf seinem Blog das folgende Video verlinkt:

[tube]http://www.youtube.com/watch?v=EwogDPh-Sow[/tube]

Es erklärt, warum Frauen weniger Geld im selben Job verdienen. Weil sie, kurz gesagt, selten so zielstrebig und ununterbrochen ihre Karriere verfolgen wie Männer.

Das wusste ich schon, doch interessanter fand ich einen Kommentar von shadyparadox unter dem Video. Er schrieb:

„Frauen werden um 40% weniger hart für dieselben Verbrechen verurteilt als Männer.

Frauen sind 60% der Universitätsstudenten.

Frauen erhalten in 85% der Fälle das Hauptsorgerecht für die Kinder, obwohl sie in 70% der Fälle die Scheidung einreichen.

Frauen geben 80% der Haushaltseinkünfte aus, obwohl Männer den Großteil des Haushalts erwirtschaften (d.h. Frauen geben das Geld der Männer aus).“

Die Zahlen scheinen zumindest für die USA zu stimmen. Die Sache mit den 80% habe ich mir näher angesehen. Die Marketingexpertin Marti Barletta hat die Zusammenhänge im Detail untersucht. Dass sie Marketing im Sinn hat und nicht Wissenschaft, halte ich eher für ein deutliches Plus an Glaubwürdigkeit im Vergleich zu Soziologen und Feminist Studies Forschern, die größtenteils eine linke Agenda haben. Barletta hingegen möchte herausfinden, wen man mit Marketing erreichen kann. Sie will den Menschen etwas verkaufen. Das klingt doch schon mal viel ehrlicher als das, was heutige „Wissenschaftler“ oftmals tun. Sie hat sich dafür Studien unterschiedlicher Art angesehen.

Zuerst dachte ich: Na gut, das klingt nach viel, aber Frauen sind ja häufig auch damit beauftragt, die Käufe für die ganze Familie zu tätigen, oder bei einem Paar den gemeinsamen Haushalt zu führen. Das stimmt auch und es erklärt einen Teil dieser unfassbaren 80%. Aber längst nicht alles.

Als Technologie-Nerd war ich mir zum Beispiel ziemlich sicher, dass Männer mehr Geld für Unterhaltungselektronik ausgeben als Frauen. Weit gefehlt!

„Frauen geben mehr für Technologie als Männer aus im Verhältnis 3:2 und sie beeinflussen 57% der neuen Technologiekäufe. Mädchen benutzen häufiger Handys, Digitalkameras, Satellitenradios und DVD-Recorder als Jungs.“

Waaaaas? Bin ich hier der totale Freak, dass ich bislang den gegenteiligen Eindruck hatte? Offenbar täuschen viele Frauen nicht nur vor, dass sie weniger verdienen für dieselbe Arbeit als Männer – sondern sie täuschen auch noch vor, dass sie kein Interesse an Technik hätten, obwohl sie viel mehr Geld für Technik ausgeben und sie häufiger gebrauchen als Männer!

„Falls die Familie der Einschätzung der Frau zufolge nicht genügend Geld hat, ein neues Auto oder einen neuen Fernseher oder was auch immer zu kaufen, dann wird sie sich in der Regel durchsetzen. Man kommt nicht ins Geschäft. Ist es umgekehrt an der Zeit, etwas zu kaufen, wird die Frau in der Regel diejenige sein, die dafür den Anstoß gibt. Diese Dollars werden ausgegeben oder nicht ausgegeben, wann immer die Frau es möchte.“

Super.

Aber es gibt doch bestimmt Probleme mit der Methodologie, oder? Kann ja nicht so gravierend sein.

„Männer behaupten, bei jeder Entscheidung eine größere Rolle zu spielen, als sie dies tatsächlich tun und sie sind sich weniger darüber im Klaren, was ihr weibliches Gegenstück einkauft.“

Also ist es vielleicht noch schlimmer. Toll.

„Das Selbstbild von Männern ist dasjenige des Ton-Angebers, weil das Weltbild der Männer hierarchischer zu sein neigt als das von Frauen.“

Der Mann hält sich also für den Versorger, der bestimmt, was angeschafft wird – aber gerade mit dieser Vorstellung betrügt er sich selbst. Bevor jemand behauptet, dass die Frauen heute ja auch arbeiten und somit vielleicht entsprechend viel selbst erwirtschaften: In den allermeisten Haushalten, in denen beide Partner berufstätig sind, bringt der Mann das meiste Geld nach Hause. Statistisch eindeutig belegt.

Im Grunde ergibt es nur allzu viel Sinn, dass sich Frauen von selbstbewussten Männern angezogen fühlen, die sich selbst für die großen Macher halten. Diese werden dann in ihrer Wahnvorstellung belassen, während Frauen sie hinter ihrem Rücken ausnehmen – und das nicht zu knapp.

Ich hatte mal mit der Freundin eines Freundes eine Diskussion über die Frage, ob Frauen oder Männer im Schnitt intelligenter sind. Ich hatte damals einige Studien gelesen, laut denen es einen Unterschied in der Durchschnittsintelligenz der Geschlechter geben soll. Sie meinte: „Oh, ich denke, Frauen sind schon clever auf ihre Weise. Sie wissen, wie sie bekommen, was sie wollen.“ Ich fand diesen Kommentar ziemlich deplatziert, denn in meinem Kopf gab es damals nur Raum für Wissenschaft, für harte Fakten. Und die erkundet man nicht, indem man persönliche Anekdoten erwähnt, sondern empirische Studien. Heute finde ich ihren Kommentar recht aufschlussreich. Mit „clever“ meinte sie offenbar, dass sich Frauen mit den miesesten Tricks auf Kosten der Männer ein schönes Leben machen, ohne dass die es bemerken. Ich hatte das gar nicht kapiert, denn „clever“ hieß für mich „effizient nach Wahrheit streben“. Ich weiß eben nicht, wie es auf der Welt läuft, aber ich komme dahinter.

Ich sehe keine moralische Rechtfertigung für ein solches Verhalten. Ich könnte mir allenfalls vorstellen, dass viele Frauen sich nicht bewusst sind, was sie da eigentlich machen – was im Grunde auch nicht gerade für sie spricht.

Immer wieder fällt mir bei dem Thema der griechische Mythos vom Goldenen Zeitalter ein. Es geht um den Anfang der Zivilisation. Die alten Griechen (der Mythos stammt offenbar von männlichen Urhebern) beklagten sich darin über die Frauen: Sie selbst mussten zwölf Stunden am Tag auf den Feldern schuften, während die Frauen und die Kinder den Lohn ihrer Mühen verkonsumierten. Und am Ende des Tages, wenn die Männer ihrer sämtlichen Kräfte beraubt waren, verlangten die Frauen auch noch Sex. Ich fand das damals witzig, denn wer kann sich schon über das weibliche Verlangen nach Sex beschweren? Aber wenn das der einzige Lohn ist – und für die alten Griechen des Mythos war das nur vor der Ehe ein Lohn – für dieses heute noch atemberaubende Maß an Ausbeutung der Männer durch die Frauen, dann stellt sich die Frage, wie lange die Männer da noch mitmachen?

Täuscht euch nicht: Auch ich bin ein Feminist. Beide Geschlechter sollten in Zukunft den gleichen Lohn für gleiche Mühen erhalten und über das verfügen, was sie erwirtschaftet haben. Nur so kann unser Miteinander harmonisch sein. Und das bedeutet: Den Frauen stehen schwere Zeiten bevor. Ein Hoch auf die Gleichheit der Geschlechter!

Ein Kommentar zu “Beuten Frauen Männer systematisch aus?

  1. Dr. Webbaer sagt:

    Grob & gesamt ist dem zuzustimmen.

    Die Gleichheit der Geschlechter ist zwar nicht gegeben, sollte aber postuliert werden, im Sinne einer Chancengleichheit.

    Ansonsten ist es nun einmal so, dass Frauen, wegen ihrer Fortkömmlichkeit eben gewisse Anforderungen stellen.
    In anderen Kulturen weiß man das, man kennt dort demzufolge auch nicht die Liebesheirat.

    Schlimm ist das aber auch nicht. – Wenn’s nicht ungünstig theoretisiert wird.

    MFG
    Dr. W

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