Wer drei Mal „Islam“ sagt…

…ist geschieden vom Islam. Wäre zumindest praktisch, aber tatsächlich lautet die Strafe für den Glaubensabfall Tod.

Ich habe kürzlich drei Artikel über das Thema gelesen, die ein wunderbares Gesamtbild ergeben:

1. Nikolas Richter: Wo Huntington irrte (Süddeutsche)

Der Kampf der Kulturen werde Morgenland und Abendland entzweien. So lautete vor 20 Jahren die These des US-Wissenschaftlers Samuel Huntington. Sein Aufsatz wurde zum Klassiker – und missbraucht, als Hetze gegen Muslime.

2. Mark Humphrys: The Halawa four

Im Juli bis August 2013 waren die vier erwachsenen Kinder von Hussein Halawa, dem führenden Kleriker der Muslimbrüder in Irland, als Aktivisten (und Sprecher) bei den gewaltigen Demos der Muslimbruderschaft in Ägpyten tätig (nach dem Sturz des Muslimbruder-Präsidenten Morsi). Nachdem sie wochenlang an den Protesten teilgenommen hatten, wurden die Halawi-Geschwister bei der gewalttätigen Niederschlagung der Muslimbrüder durch das ägyptische Militär verhaftet. Sie wurden vom ägyptischen Militär eingesperrt und in Irland gab es Aufrufe für ihre Freilassung.

Die irischen Medien waren praktisch vollkommen nutzlos. Sie berichteten lediglich über vier „irische Leute“ oder eine „irische Familie“ im „Urlaub“, die nun irgendwie in Ägypten gefangen waren. Die irischen Medien waren vollkommen desinteressiert daran, wer diese Leute waren und was sie taten. Ist es die Aufgabe der irischen Medien, Informationen vor uns zu verbergen?

3. Bruce Bawer: Feministische Hidschab-Solidarität?

In Schweden hat eine Muslima den Medien gegenüber behauptet, ein Angreifer habe ihr den Hidschab (Zwischending zwischen Kopftuch und Burka) runtergerissen, ihren Kopf auf ein Auto geschlagen und etwas in der Richtung gesagt, dass sie hier nichts verloren habe. Wäre natürlich höchst verwerflich – aber es gibt überhaupt keine Belege, dass dies tatsächlich jemals geschehen ist.

Stattdessen gibt es Belege, dass es verhältnismäßig mehr Fälle von Vergewaltigung in Schweden gibt als in allen anderen europäischen Ländern – und dass Schweden weltweit auf Platz 2 der Vergewaltigungscharts ist. Grund dafür sind muslimische Männer, denen man nie deutlich gesagt hat, dass sie keine ungläubigen Frauen vergewaltigen dürfen.

Die schwedischen Medien berichten kaum über das Vergewaltigungsproblem, aber die Story der Muslima war der große Hit und führte zu einem Ansturm von Solidaritätsbekundungen. Schwedische Promis zeigten sich solidarisch mit Hidschabs im Fernsehen.

Wie der liberale Islamkritiker Bruce Brawer schreibt: „Europa ertrinkt im Dhimmitum, aber Schweden ist ein Fall für sich. Es ist etwas Verzweifeltes und Wahnsinniges an den Leveln von Dhimmitum im Ikea-Land.“

3 Kommentare zu “Wer drei Mal „Islam“ sagt…

  1. Wafthrudnir sagt:

    Bezüglich Schweden: ist schon jemand aufgefallen, daß Schweden eines der wenigen Länder war, die während des Zweiten Weltkriegs GUT damit gefahren sind, die Nazis in allem zu beschwichtigen?

    • Martin sagt:

      Und die fröhlich bis in die späten 70er, wenn ich mich grade nicht irre, fröhlich weiter eugenisiert haben…. d.h. „Unwerte“ sterilisiert haben. Glaube um die 65000?

  2. Dr. Webbaer sagt:

    Es wird jedenfalls spannend in den nächsten Jahrzehnten, die Islam-Apologetik wird nicht aufrecht zu erhalten sein.

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