Feministen gegen Mann, der seine Frau verteidigt

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Ein Amerikaner namens Matt Walsh schrieb einen äußerst schmalzigen, schleimigen Blogeintrag über die großartige Rolle der Hausfrau in der Familie, in der Gesellschaft und im Universum als Ganzes. Wahrscheinlich wollte er sich bei seiner Frau, die als Hausfrau und Mutter tätig ist, beliebter machen. Der Feministen-Mob fand dies gar nicht gut. Daraus erwuchs eine große Debatte in den USA.

Man würde ja meinen, dass gerade Feministen es begrüßen würden, wenn ein Mann die enorme Bedeutung und Ehre der Hausfrauenrolle betont. Denn es sind schließlich Frauen, die Kinder bekommen, bis wir uns alle umoperiert haben, und gelegentlich gibt es noch welche, die sie auch aufziehen. Und Kinder braucht die Gesellschaft ja – alleine schon, damit wir nicht stattdessen von einer Horde Muslime überrannt werden, deren Kinder unsere Rente bezahlen sollen. In der Regel möchten Hausfrauen dafür geschätzt werden und sie genießen es nicht, wenn man ihnen sagt, dass das Hausfrauendasein kein richtiger Beruf ist, sondern eine bloße Notwendigkeit; nicht vergleichbar mit der Tätigkeit von Unternehmern, Erfindern, Künstlern, Robbenbabyjägern oder irgendwem.

In der Tat ist es gut, dass die Zeit des Patriarchats hinter uns liegt. Die meiste Zeit ihres Daseins durften Frauen zu Hause sitzen und Zöpfe flechten, während Männer 12 Stunden täglich auf den Feldern schufteten, bis sie mit 30 Jahren für ihren Lehnsherrn in einem Krieg sterben mussten oder von Wölfen gefressen wurden.

Und obwohl Männer heute so tun, als würden sie die Hausfrauenrolle als einen richtigen Beruf ansehen, zicken die Feministen noch immer herum.

„Der größte Lynchmob des Internets mit dem kleinsten kollektiven IQ. Ich spreche natürlich von den Feministen.“ (Amazing Atheist)

Die Vorwürfe des Lynchmobs lauten:

1. Walsh schreibt implizit, dass Frauen, die während der Kinderaufzucht arbeiten gehen, nicht im besten Interesse ihrer Kinder handeln.

2. Walsh ist ein Mann und darf darum nichts über das Thema sagen.

Antwort:

1. Walsh schreibt explizit, dass er solchen Frauen keine Vorwürfe macht und ihre Entscheidung respektiert.

2. Walsh hat als Ehemann und Vater ein Mitspracherecht, was das Thema Kinderaufzucht und Hausfrauenarbeit angeht. Und außerdem ist es uns völlig egal, was wir sagen dürfen und was nicht.

Allgemein bin ich der Auffassung, dass Menschen ihr Potenzial nutzen sollten. Eine Frau, die eine Weile lang als Hausfrau und Mutter tätig ist, könnte dies durchaus tun, denn gerade in den ersten Jahren ist das viel Arbeit. Eine Frau, die ihr Leben lang als Hausfrau tätig ist – ehrlich gesagt eher nicht. Höchstens, wenn sie alle paar Jahre, so lange es geht, neue Kinder bekommt und insgesamt sehr viele Kinder hat und total in dieser Tätigkeit aufgeht. In Ordnung. Aber in der Regel sollten sich Frauen eine Tätigkeit suchen (so wie eben jeder), bei der sie ihr Potenzial nutzen und sich weiterentwickeln können. Stagnation führt zu Frustration.

Wo wir schon dabei sind, was man alles sagen darf und was nicht: Der Feministenmob informierte mich auf Twitter, dass ich nicht mehr den Hashtag #feminismus verwenden soll, weil ich was schreibe, das gar nicht ihrer Meinung entspricht. Unglaublich interessant, oder? Frohes retweeten.

6 Kommentare zu “Feministen gegen Mann, der seine Frau verteidigt

  1. Dr. Webbaer sagt:

    Ohne jetzt ein großer Video-Gucker zu sein, also das Vid nicht umfänglich zK genommen zu haben:
    Das Wesen der Frau, das sich auch darin ausdrückt Kindern das Leben zu schenken, darf durchaus gelobt werden; nicht nur aus Gründen des Bestandserhalts, sondern weil das auch so nett, sozial und so weiter ist…

    Dass sich Feministen hier stark abregen können, ist leider ein Factum, man wünscht dort, dass Frauen mehr wie Männer sein sollen und Männer, nun was eigentlich?

    MFG
    Dr. W (der’s aber nicht vertiefen muss, und den es auch nicht weiter interessiert, ob es Dummheit oder Bösartigkeit ist, was hier einige anleitet)

    • Welch rosiges Frauenbild. Lese ich amüsanterweise nach einem Artikel über eine 13-jährige, die aus dem Mädchenheim ausgebrochen ist, sich von einem Mann am Bahnhof mit nach Hause nehmen ließ, dort Drogen nahm und beim Gruppensex mitmachte. Frauen sind ebenso lieblich und sozial wie Männer herzlose Machos sind.

      • Dr. Webbaer sagt:

        Vielleicht sollten kommentarische Nachrichten unabhängig von der momentanen Befindlichkeit zK genommen werden?
        Gerade, wenn sie zustimmend sind?

        MFG
        Dr. W (der das Wesen des Mannes natürlich auch fast jederzeit zu loben bereit ist)

        • Ja, ist gut, ich hatte das wohl falsch verstanden.

          • Dr. Webbaer sagt:

            Vermutlich. Aber sehr nett, dass Sie das „eben mal so“ in Betracht ziehen.

            Eigentlich schade, dass man beim Objektivismus (vs. Konstruktivismus) und beim Wesen des Liberalismus nie so recht zusammen kommen wird.

            MFG
            Dr. W

  2. Le Truthseeker sagt:

    Die 3 Top-Talente und Tätigkeiten von Feministinnen :

    #1 Lügen

    #2 Phantasieren

    #3 Unterdrücken

    —-

    Und ganz nebenbei bemerkt :

    Ich will EINMAL eine Feministin sehen die sagt, sie setzt sich für Gleichberechtigung ein UND DAS AUCH TUT, und zwar UNABHÄNGIG vom Geschlecht !

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