Ist doch keine Kunst

Es ist zwar keine Kunst, aber nützlich: Ich habe „Ästhetik“ im Philosophiebereich um weitere Ausführungen ergänzt. Nun erfährt man etwas mehr über Ayn Rands Kunsttheorie. Ich werde den Eintrag bald wieder erweitern.

http://www.feuerbringer-magazin.de/philosophie/asthetik

Wer es diktatorisch findet, „Kunst“ zu definieren, möge dem Beitrag keine Beachtung schenken und zukünftig  einen Respektsabstand von drei Klicks zu diesem Magazin und fünfzig Schritt zu meiner Person einhalten. Danke.

7 Kommentare zu “Ist doch keine Kunst

  1. Dr. Webbaer sagt:

    Kunst dient keinem praktischen, materiellen Zweck, sondern sie dient der kontemplativen Betrachtung. (…)
    Kunst ist zudem ein unverzichtbares Medium für die Vermittlung eines moralischen Ideals.

    Kunst kommt von Können und dieses Können dient ziemlich genau dem Beschriebenen, korrekt.

    Der Wert eines Films entsteht bspw. durch seine ihm innewohnende Nachricht, für Romane und so gilt dies noch deutlicher, btw, wäre an diesem Film-Ranking I.E. etwas auszusetzen?:
    1.) The Good, the Bad & the Ugly
    2.) Casablanca
    3.) Pulp Fiction
    4.) The Boondock Saints

    MFG
    Dr. W

    • Martin sagt:

      „Der Wert eines Films entsteht bspw. durch seine ihm innewohnende Nachricht,“

      Hmmm, das sehe ich nicht so simpel. Wäre dem einfach so, man bräuchte keine Bilder.

      • sba sagt:

        „Wäre dem einfach so, man bräuchte keine Bilder.“

        Warum nicht? Ist Film kein Medium, wie Text, Bild, Skulptur oder Musik? Und wenn es um die Aussage geht, müsste doch die Aussage von einem Medium in das andere übersetzbar sein? Was sagt die Übersetzbarkeit über den „Bedarf“ der Umsetzung in einem bestimmten Medium aus? M.E. nichts und hätten wir eher ein Problem, wenn diese Übersetzbarkeit nicht gegeben wäre, weil man die Botschaft eines Films dann doch nur über Wiederabruf des Geschehens verarbeiten, nicht aber sie konzeptuell in begriffliches Denken bringen könnte. Und weiter würde ich sagen, dass der Wert der Botschaft für den Rezipienten sich erst in dieser begrifflichen Verabreitung ergibt, durch die Reflexionen, die sie anregt (und damit auch, dass dieser persönliche Wert sich von ihr an sich zugeschriebenen Wert unterscheiden kann).
        Und vielleicht sollte man auch zwischen dem Wert der Botschaft und der Güte des Werkes unterscheiden. Denn das eine ist material-philosophisch, das andere formal zu bestimmen.

    • Formell sind alle schon gut gemacht. Nur Pulp Fiction erzählt seine Geschichte nicht so gut. Tarantino kann einzelne Szenen sorgfältig gestalten, aber diese Szenen nicht ordentlich zu einem Ganzen verbinden. Was seine Metaphysik angeht, kann ich Tarantino nicht ausstehen, das ist das Lebensgefühl von einem pupertierenden Teenager. Boondock Saints ist schon ein großer Spaß, aber Top 4? Dazu fehlt mir dann doch der Tiefgang. Bei Casablanca merkt man m.E., dass sie während des Drehens das Drehbuch umgeschrieben haben, aber es ist schon ein legitimer Klassiker.

      Bei mir wären da mehr Klassiker drin. Fritz Langs Nibelungen und ein Film von Hitchcock zum Beispiel.

      • Babo Webbaer sagt:

        ‚The Good, the Bad & the Ugly‘ – wenn Sie dbzgl. noch eine Nachricht hätten. Der war Numero Uno, nicht nur wegen der ästhetischen Gefälligkeit, sondern wegen der innewohnenden Philosophie den allgemeinen Umgang betreffend, also u.a. dass man den Hässlichen („Tuco Benedictico…“) leben lassen soll…

  2. Babo Webbaer sagt:

    Herr Müller, könnten Sie nicht vielleicht doch einen kurzen Blick auf das kleine Ranking werfen?, Ihre gerne auch: grobe Meinung wäre mir wichtig.

    MFG
    Dr. W

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